<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3358944,"date":"2025-10-25T15:15:34","date_gmt":"2025-10-25T13:15:34","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3358944"},"modified":"2025-10-25T16:07:44","modified_gmt":"2025-10-25T14:07:44","slug":"akw-in-gundremmingen-gesprengt-jagen-sie-hier-unsere-zukunft-hoch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2025\/10\/akw-in-gundremmingen-gesprengt-jagen-sie-hier-unsere-zukunft-hoch\/","title":{"rendered":"AKW in Gundremmingen gesprengt: Jagen sie hier unsere Zukunft hoch?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Deutschlands Energiewende ist in der Welt beispiellos. Eine Folge: der R\u00fcckbau und Abriss bestehender AKWs. Jetzt kam es zu einer spektakul\u00e4ren Sprengung.<\/b><br \/>\nGundremmingen (Bayern) \u2013 Ende mit Schrecken f\u00fcr das Kernkraftwerk Gundremmingen. Um Punkt zw\u00f6lf Uhr detonierten die angebrachten Sprengk\u00f6rper und lie\u00dfen Zehntausende Tonnen Stahlbeton in sich zusammenfallen. Atomkraftbef\u00fcrworter f\u00fcrchten: F\u00fcr Verbraucher beginnt jetzt ein Schrecken ohne Ende auf der Stromrechnung. <br \/> Eigentlich war es nur ein kleiner Zwischenschritt beim R\u00fcckbau. Noch bis Ende der 2030er Jahre soll das Kernkraftwerk in Gundremmingen atomrechtlich \u00fcberwacht werden. Erst dann ist die Atomenergie im Landkreis G\u00fcnzburg endg\u00fcltig Geschichte. Doch weil die beiden K\u00fchlt\u00fcrme aufsehenerregend gesprengt wurden, zog es zahlreiche Schaulustige zum Kraftwerk. <br \/>Viele Stadtwerke planen den Ausstieg aus Gasnetzen. F\u00fcr die Verbraucher wird es teuer.<br \/>Noch 56 Prozent der Haushalte heizen mit Gas \u2013 \u00fcber 24 Millionen m\u00fcssen bis 2045 umr\u00fcsten.<br \/>160 Meter hoch, 56.000 Tonnen Betonstahl: zerst\u00f6rt in nur wenigen Sekunden. Und \u00fcber allem die Frage: Sprengen wir hier eine bessere Energiezukunft in die Luft? <br \/>Bef\u00fcrworter der Kernkraft sagen genau das: Sie hatten vor Ort eine Kundgebung angemeldet und vor allem eine Menge Zahlen mitgebracht: Seit 2011, als Altkanzlerin Angela Merkel (71, CDU) den zweiten Atomausstieg verk\u00fcndete, habe es f\u00fcr die deutschen Stromkunden Zusatzkosten von 57 Milliarden Euro gegeben, so die Umweltschutzorganisation WePlanet, deren Vize-Chefin die bekannte Historikerin Anna Veronika Wendland (59) ist. <br \/>Das Kernkraftwerk im bayerischen Landkreis G\u00fcnzburg <br \/>Vor allem aber sei der deutsche CO\u2082\u2011Aussto\u00df mit der Abschaltung von Kernkraftwerken deutlich h\u00f6her ausgefallen als n\u00f6tig, da der Strombedarf mit Kohle kompensiert werden musste. Die beiden gro\u00dfen Projekte der deutschen Politik: weniger CO\u2082 zum Schutz des Klimas und raus aus der Kernenergie \u2013 sie vertragen sich nicht. DENN: Kernenergie liefert zuverl\u00e4ssig CO\u2082-neutralen Strom. <br \/>Auch deshalb setzen die allermeisten Staaten auch in Zukunft auf diese Energieform. Aktuell werden laut Internationaler Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEO) weltweit 63 neue Kernkraftwerke errichtet, die meisten davon in China und Indien. Auch in der EU gibt es neue Pl\u00e4ne: So sollen im slowakischen Jaslovsk\u00e9 Bohunice neue Mega-Reaktoren entstehen. <br \/>Gute Stimmung bei der Abstimmung \u00fcber den zweiten Atomausstieg im Bundestag 2011 <br \/>Und dennoch: Hierzulande ist das Thema politisch durch. Denn bei allen Lippenbekenntnissen zur Atomkraft, die es sporadisch aus der Union gibt: Eine Sprengung wie die heutige schafft Fakten. Und Fakt ist, dass Deutschland in Zukunft auf Wind, Wasser und Sonne setzt. Wie viel das dann kostet, wird die Stromrechnung zeigen. <br \/>Deutschland und die Atomkraft<br \/>Die zivile Nutzung der Kernenergie beginnt hierzulande in den 1950er-Jahren. Damals noch als gro\u00dfe Innovation medial begleitet, setzt sp\u00e4testens ab den 1970er-Jahren der erste Protest ein. Kritiker verweisen auf die Entsorgung des Atomm\u00fclls, der noch Tausende oder gar Millionen Jahre strahlen wird und f\u00fcr den es keine passende Endlagerung gibt. Aus der Bewegung heraus entsteht die Partei der Gr\u00fcnen. Sie setzte unter Bundeskanzler Gerhard Schr\u00f6der (81, SPD) im Jahr 2000 den ersten Atomausstieg durch, der sp\u00e4ter unter Kanzlerin Merkel zur\u00fcckgenommen wurde. Best\u00e4tigt sehen sich die Gegner durch die Katastrophen von Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011). Nach letzterer zieht sich Deutschland endg\u00fcltig aus der Atomkraft zur\u00fcck.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschlands Energiewende ist in der Welt beispiellos. Eine Folge: der R\u00fcckbau und Abriss bestehender AKWs. Jetzt kam es zu einer spektakul\u00e4ren Sprengung. Gundremmingen (Bayern) \u2013 Ende mit Schrecken f\u00fcr das Kernkraftwerk Gundremmingen. Um Punkt zw\u00f6lf Uhr detonierten die angebrachten Sprengk\u00f6rper und lie\u00dfen Zehntausende Tonnen Stahlbeton in sich zusammenfallen. 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