<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3407567,"date":"2025-12-13T03:05:11","date_gmt":"2025-12-13T01:05:11","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3407567"},"modified":"2025-12-13T05:10:14","modified_gmt":"2025-12-13T03:10:14","slug":"kassenarztechef-gassen-fordert-moderne-praxisgebuhr","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2025\/12\/kassenarztechef-gassen-fordert-moderne-praxisgebuhr\/","title":{"rendered":"Kassen\u00e4rztechef Gassen fordert moderne Praxisgeb\u00fchr"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Kosten des Gesundheitssystems steigen ungebremst. F\u00fcr eine Reform legt der Kassen\u00e4rztechef Sparvorschl\u00e4ge auf den Tisch. So sollten etwa die Hom\u00f6opathie oder Gesundheitsapps wegfallen. Mit einer modernisierten Praxisgeb\u00fchr k\u00f6nnten au\u00dferdem Milliarden zus\u00e4tzlich eingenommen werden.<\/b><br \/>\nDie Kosten des Gesundheitssystems steigen ungebremst. F\u00fcr eine Reform legt der Kassen\u00e4rztechef Sparvorschl\u00e4ge auf den Tisch. So sollten etwa die Hom\u00f6opathie oder Gesundheitsapps wegfallen. Mit einer modernisierten Praxisgeb\u00fchr k\u00f6nnten au\u00dferdem Milliarden zus\u00e4tzlich eingenommen werden. <br \/>Der Chef der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, fordert von der Politik, dem Gesundheitssystem neue Einnahmequellen zu erschlie\u00dfen. &#171;Was wird definitiv nicht brauchen, ist die alte B\u00fcrokratie zulasten der Praxen. Ich kann mir aber eine Art Praxisgeb\u00fchr 2.0 vorstellen, bei der die Kassen das Geld bei den Patienten einziehen&#187;, sagte Gassen der &#171;Rheinischen Post&#187;. &#171;Zehn Euro Praxisgeb\u00fchr pro Quartal sind zumutbar, das ist der Preis eines D\u00f6ners. &#171;Gassen erinnerte an das Volumen der bis 2012 erhobenen Geb\u00fchr: &#171;Damals hat die Praxisgeb\u00fchr den Kassen zwei Milliarden Euro im Jahr gebracht. Zum Vergleich: Pro Patient bekommt ein Hautarzt zum Beispiel nur rund 15 Euro im Monat.&#187;<br \/>Zugleich forderte der KBV-Chef, eine Steuer auf Zucker einzuf\u00fchren und die auf Tabak und Alkohol zu erh\u00f6hen: &#171;Es gibt Wege, Einnahmen gezielt zu erh\u00f6hen: Wir brauchen endlich eine Zuckersteuer wie in skandinavischen L\u00e4ndern. Zugleich sollte die Tabak- und Alkoholsteuer erh\u00f6ht werden und die Einnahmen zweckgebunden in das Gesundheitswesen gehen, sie d\u00fcrfen nicht wie bisher im Bundeshaushalt versickern.&#187; Gassen nannte auch Zahlen: &#171;Zwei Euro Steuern mehr pro Zigaretten-Packung w\u00e4ren doch ein guter Anfang. Das w\u00fcrde rund sieben Milliarden Euro im Jahr bringen &#8212; und wenn es Jugendliche vom Rauchen abh\u00e4lt, umso besser. Rauchen ist die Hauptursache f\u00fcr Lungenkrebs, Herzinfarkte, Schlaganf\u00e4lle.&#187;<br \/>Von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken verlangte Gassen, die Erstattung von Gesundheits-Apps zu streichen. &#171;Bei den unter Jens Spahn eingef\u00fchrten digitalen Gesundheitsanwendungen (Diga) wird ohne erwiesenen Nutzen viel Geld verschwendet. Das sind Apps, die Versicherte mit Handy oder Computer nutzen k\u00f6nnen, um zum Beispiel das Rauchen aufzugeben oder Depressionen zu lindern. Wir sollten die Digas streichen&#187;, sagte Gassen der Zeitung. &#171;Es gibt keine echte Bewertung des medizinischen Nutzens, keine Kontrolle, ob diese Anwendungen \u00fcberhaupt genutzt werden.&#187; Gassen verwies auf die Kosten der Digas: &#171;Sie haben zwischen 2020 und 2024 rund 234 Millionen Euro gekostet und die Ausgaben steigen.&#187;<br \/>Gassen erneuerte auch seine Forderung, die Hom\u00f6opathie als Kassenleistung zu streichen: &#171;Es gibt keine Evidenz, dass Hom\u00f6opathie wirkt. Menschen sollen gerne Globuli und Mistel-Zweige einsetzen, wenn sie daran glauben &#8212; aber nicht zu Lasten der Beitragszahler. Allein f\u00fcr Hom\u00f6opathie zahlen die Kassen 50 Millionen Euro im Jahr.&#187;<br \/>Im Streit um die Krankenhausreform fordert der KBV-Chef, mehr Kliniken zu schlie\u00dfen und mehr Behandlungen ambulant durchzuf\u00fchren. &#171;Der gr\u00f6\u00dfte Kostentreiber sind Krankenh\u00e4user, hier kann und muss gespart werden. Es gibt unver\u00e4ndert zu viele Krankenh\u00e4user, wir brauchen eine Konzentration der Standorte und echte Ambulantisierung&#187;, sagte Gassen dem Blatt. Gassen betonte: &#171;Mindestens jeder f\u00fcnfte Klinik-Fall, die Krankenkassen sprechen gar von 60 Prozent, k\u00f6nnte ambulant und damit g\u00fcnstiger und patientenfreundlicher erledigt werden. Bei uns werden Operationen station\u00e4r vorgenommen, die im Rest der Welt seit langem ambulant erbracht werden.&#187;<br \/>Quelle: ntv.de, mau<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kosten des Gesundheitssystems steigen ungebremst. F\u00fcr eine Reform legt der Kassen\u00e4rztechef Sparvorschl\u00e4ge auf den Tisch. 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