<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3417240,"date":"2025-12-25T14:05:12","date_gmt":"2025-12-25T12:05:12","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3417240"},"modified":"2025-12-25T17:09:53","modified_gmt":"2025-12-25T15:09:53","slug":"lahmes-weihnachtsgeschaft-aber-das-finale-kommt-erst-noch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2025\/12\/lahmes-weihnachtsgeschaft-aber-das-finale-kommt-erst-noch\/","title":{"rendered":"Lahmes Weihnachtsgesch\u00e4ft \u2013 aber das Finale kommt erst noch"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Volle Innenst\u00e4dte, aber sparsame Kunden: Das Weihnachtsgesch\u00e4ft frustriert viele Einzelh\u00e4ndler. Nicht nur Spekulatius und Lebkuchen wurden verschm\u00e4ht.<\/b><br \/>\nVolle Innenst\u00e4dte, aber sparsame Kunden: Das Weihnachtsgesch\u00e4ft frustriert viele Einzelh\u00e4ndler. Nicht nur Spekulatius und Lebkuchen wurden verschm\u00e4ht. Doch in einigen Branchen lief es deutlich besser.<br \/>Berlin &#8212; Im Weihnachtsgesch\u00e4ft m\u00fcssen Einzelh\u00e4ndler manchmal das tun, was vor allem Fu\u00dfballtrainer machen. L\u00e4uft es nicht rund, werfen sie in der Schlussphase alles nach vorn. So startete die Modekette Peek &#038; Cloppenburg zum letzten Adventswochenende eine gro\u00dfe Werbekampagne \u2013 mit bis zu 50 Prozent Rabatt auf M\u00e4ntel, Jacken und Pullover. Auch Otto, Galeria und andere lockten mit Nachl\u00e4ssen. Auf den letzten Metern versuchten die Unternehmen, das Weihnachtsgesch\u00e4ft noch zu retten. Ob das reicht?<br \/>Bis zum vierten Advent zeigte sich nur jeder sechste H\u00e4ndler mit dem bisherigen Verlauf zufrieden, zwei Drittel waren unzufrieden. Das zeigt eine Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 300 Unternehmen. Auch die traditionell umsatzst\u00e4rkste Woche vor dem vierten Advent blieb hinter den Erwartungen zur\u00fcck. Die bisherige Bilanz f\u00e4llt laut HDE-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stefan Genth schwach aus. &#171;Das haben wir in dieser Form in den vergangenen Jahren noch nicht erlebt.&#187;<br \/>Wie spendierfreudig waren die Verbraucherinnen und Verbraucher in dieser Weihnachtszeit? Eine am 22. Dezember durchgef\u00fchrte YouGov-Umfrage zeigt: 30 Prozent gaben weniger Geld f\u00fcr Geschenke, Weihnachtsm\u00e4rkte, Essen, Baum und Kalender aus als 2024, 16 Prozent mehr und 44 Prozent genauso viel wie im Vorjahr. 10 Prozent machten keine Angabe. <br \/>Nach Angaben von Rolf B\u00fcrkl ist die Sparneigung in diesem Monat auf den h\u00f6chsten Stand seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 gestiegen. &#171;Das hat das Weihnachtsgesch\u00e4ft in diesem Jahr stark beeintr\u00e4chtigt&#187;, sagt der Konsumexperte vom N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen. Grund daf\u00fcr sei eine zunehmende Verunsicherung, etwa durch steigende Inflations\u00e4ngste. Obwohl vielerorts mit Rabatten geworben wurde, empfinden viele Menschen die allgemeinen Kosten rund um Weihnachten in diesem Jahr als deutlich oder etwas teurer als 2024. Zwei Drittel geben das in einer YouGov-Befragung an. <br \/>Sinnbildlich zeigt sich die Lage bei Weihnachtss\u00fc\u00dfwaren. Die Nachfrage nach Geb\u00e4ck wie Spekulatius und Lebkuchen, Stollen oder Schoko-Weihnachtsm\u00e4nnern war diesmal deutlich geringer als 2024. Nach Angaben des Marktforschers NIQ lagen die verkauften St\u00fcckzahlen bis Anfang Dezember rund 15 Prozent niedriger. Die gestiegenen Preise schreckten Verbraucher ab, Packungen kosteten im Schnitt rund 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Mehr als zwei Drittel der Ware wurde im Sonderangebot gekauft, 2024 lag der Anteil noch bei etwa der H\u00e4lfte.<br \/>Dabei war in den deutschen Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen im November und Dezember durchaus viel los \u2013 mehr als im Vorjahr, wie Daten von NIQ zeigen. Die Besucherzahlen in 283 gemessenen Innenstadtlagen stiegen demnach um mehr als 10 Prozent auf 507 Millionen. Am besten besucht waren die Friedrichstra\u00dfe und der Alexanderplatz in Berlin.<br \/>F\u00fcr den Einzelhandel sei dies nicht sp\u00fcrbar gewesen, sagt HDE-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Genth. St\u00e4rker frequentierte Innenst\u00e4dte f\u00fchrten nicht automatisch zu einem schwungvollen Weihnachtsgesch\u00e4ft. Zwar erfreuten sich die Weihnachtsm\u00e4rkte vielerorts guter Resonanz. \u00dcber 70 Prozent der Unternehmen berichteten dem HDE zufolge jedoch von schlechteren Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr.<br \/>Frust verursachten auch die urspr\u00fcnglich chinesischen Shoppingportale Temu, Shein oder AliExpress, die den H\u00e4ndlern betr\u00e4chtliche Ums\u00e4tze wegnahmen. Laut einer YouGov-Befragung kaufte jeder f\u00fcnfte Verbraucher in Deutschland dort Weihnachtsgeschenke. Der Handelsverband sch\u00e4tzt, dass Temu und Shein im November und Dezember hierzulande bis zu einer Milliarde Euro Umsatz erzielen.<br \/>Der Modehandel ist davon besonders betroffen. &#171;Wir liegen definitiv unter dem Vorjahr&#187;, sagt Axel Augustin, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Branchenverbandes BTE. Im vergangenen Jahr profitierte die Branche von einem Wintereinbruch im November. &#171;Das sorgte f\u00fcr Bedarfsk\u00e4ufe, weil die Menschen warme Jacke brauchten.&#187; Diesmal blieb der Wetter-Effekt aus. <br \/>Auch Douglas sp\u00fcrte die Kaufzur\u00fcckhaltung. Im wichtigen letzten Quartal litt das Gesch\u00e4ft darunter, dass Kunden st\u00e4rker auf Preise achteten und der Rabattdruck hoch gewesen sei, berichtete die Parf\u00fcmeriekette k\u00fcrzlich.<br \/>Doch gespart wird nicht \u00fcberall gleicherma\u00dfen. &#171;Bei Reisen sind die B\u00fcrger in Deutschland derzeit bereit, Geld auszugeben, um in diesen unsicheren Zeiten dem Alltag zu entfliehen und gemeinsam Zeit zu verbringen&#187;, sagt HDE-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Genth. Die gestiegenen Ticketpreise w\u00fcrden dabei offensichtlich akzeptiert. <br \/>In einigen Branchen lief das Gesch\u00e4ft besser. Laut Handelsverband z\u00e4hlten Gutscheine und Spielwaren erneut zu den beliebtesten Geschenken. B\u00fccher, Uhren und Schmuck waren Genth zufolge ebenfalls begehrt. Eine gro\u00dfe Nachfrage verzeichneten nach NIQ-Angaben auch technische Konsumg\u00fcter. Deutlich besser als im Vorjahr verkauften sich unter anderem Roboterstaubsauger (+24 Prozent), Hei\u00dfluftfritteusen (+15 Prozent), Desktop-PCs (+18 Prozent) und Laptops (+13 Prozent). Der Onlinehandel profitierte zum Jahresende besonders, beg\u00fcnstigt durch die Rabattaktion Black Friday.<br \/>Mit dem Heiligabend ist das Weihnachtsgesch\u00e4ft nicht abgeschlossen. Nach den Feiertagen beginnt eine kurze, aber wichtige Nachspielzeit, die dem Handel Hoffnung macht. Viele Kunden nutzen die freien Tage zwischen Weihnachten und Neujahr zum Einkaufen, geben Geldgeschenke aus und l\u00f6sen Gutscheine ein. H\u00e4ufig belassen sie es nicht dabei, sondern legen noch etwas obendrauf. Immerhin 14 Prozent der H\u00e4ndler gaben in einer HDE-Umfrage an, dass die Zeit nach den Feiertagen die umsatzst\u00e4rkste Phase im Weihnachtsgesch\u00e4ft ist. <br \/>Der Einzelhandel rechnet im November und Dezember hierzulande mit Erl\u00f6sen von 126,2 Milliarden Euro. Dies entspr\u00e4che einem nominalen Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Real, also nach Abzug der Preissteigerungen, bliebe der Umsatz damit jedoch allenfalls auf einem \u00e4hnlichen Niveau. Eine abschlie\u00dfende Bilanz will der Verband erst im Januar ziehen. <br \/>\u00a9 Deutsche Presse-Agentur<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Volle Innenst\u00e4dte, aber sparsame Kunden: Das Weihnachtsgesch\u00e4ft frustriert viele Einzelh\u00e4ndler. Nicht nur Spekulatius und Lebkuchen wurden verschm\u00e4ht. Volle Innenst\u00e4dte, aber sparsame Kunden: Das Weihnachtsgesch\u00e4ft frustriert viele Einzelh\u00e4ndler. Nicht nur Spekulatius und Lebkuchen wurden verschm\u00e4ht. Doch in einigen Branchen lief es deutlich besser.Berlin &#8212; Im Weihnachtsgesch\u00e4ft m\u00fcssen Einzelh\u00e4ndler manchmal das tun, was vor allem Fu\u00dfballtrainer machen. 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