<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3425378,"date":"2026-01-02T19:28:15","date_gmt":"2026-01-02T17:28:15","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3425378"},"modified":"2026-01-02T21:47:27","modified_gmt":"2026-01-02T19:47:27","slug":"wie-bei-brandverletzungen-komplex-behandelt-wird","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2026\/01\/wie-bei-brandverletzungen-komplex-behandelt-wird\/","title":{"rendered":"Wie bei Brandverletzungen komplex behandelt wird"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Viele \u00dcberlebende schweben nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana noch in Lebensgefahr. Die Chancen von Brandopfern auf \u00dcberleben und sp\u00e4tere Heilung h\u00e4ngen auch von der Erstversorgung und der anschlie\u00dfenden Behandlung ab.<\/b><br \/>\nViele \u00dcberlebende schweben nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana noch in Lebensgefahr. Die Chancen von Brandopfern auf \u00dcberleben und sp\u00e4tere Heilung h\u00e4ngen auch von der Erstversorgung und der anschlie\u00dfenden Behandlung ab.<br \/>Menschen mit schweren Brandwunden wie beim verheerenden Feuer im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana ben\u00f6tigen eine besondere Behandlung. Als Erstes sollten brennende Menschen m\u00f6glichst mit Decken gel\u00f6scht werden und nicht mit Wasser, sagte Paul Fuchs, Vizepr\u00e4sident der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Verbrennungsmedizin. Fuchs ist Chefarzt an den Kliniken der Stadt K\u00f6ln.<br \/>Kleine Brandwunden k\u00f6nne man in den ersten ein bis zwei Minuten mit Wasser k\u00fchlen, um Schmerzen zu lindern. Bei gro\u00dffl\u00e4chigen Verbrennungen f\u00fchre Wasser eher zur Unterk\u00fchlung. Bei aller Hilfe sei es zudem wichtig, den Eigenschutz zu beachten, betont Fuchs &#8212; und nat\u00fcrlich die Rettungskette in Gang zu setzen.<br \/>Die Haut sei ein wichtiger Schutz vor K\u00e4lte und Infektionen. Die Versorgung der Patienten ben\u00f6tigt spezielle Raumbedingungen und Mediziner. Verletzte mit gro\u00dfen Brandwunden werden laut Fuchs in m\u00f6glichst sterilen R\u00e4umen mit 30 Grad Raumtemperatur und hoher Luftfeuchtigkeit behandelt. Allein einen gro\u00dfen Verband anzulegen, erfordere ein spezialisiertes Team aus Pflege und Medizin. In der Anfangsphase haben die Patienten laut Fuchs auch einen enormen Fl\u00fcssigkeitsverlust und ben\u00f6tigen 10 bis 20 Liter Wasser in den ersten 24 Stunden.<br \/>&#171;Die gro\u00dfe Herausforderung in der Behandlung ist die Therapie der Infektionen&#187;, sagte Fuchs. &#171;Durch die gro\u00dfen Wunden gelangen Bakterien mitunter in die Blutbahn und f\u00fchren dann zu lebensbedrohlichen Infektionen.&#187; Auch werden die Patienten Fuchs zufolge wegen der Schwellung der Atemwege oder zur Schmerzbehandlung mitunter lange &#171;k\u00fcnstlich&#187; beatmet, was wiederum zu Lungenentz\u00fcndungen f\u00fchren k\u00f6nne.<br \/>Um in m\u00f6glichst schneller Zeit die Haut zu verschlie\u00dfen, gebe es zwei M\u00f6glichkeiten. Als erstes die sogenannte Spalthautverpflanzung: &#171;Dabei werden Bruchteile von Millimeter gesunder Haut abgenommen und dann mit vielen ganz kleinen Schnitten eingeschlitzt&#187;, sagte Fuchs. &#171;Die Haut wird dann auseinandergezogen, damit sich ihre Oberfl\u00e4che vergr\u00f6\u00dfert.&#187; Sie sehe danach etwa wie ein J\u00e4gerzaun aus. Es werde daher eine Art Hautgitter auf die Wunde gelegt, das verwachse &#8212; allerdings unter Narbenbildung. Das k\u00f6nne Wochen und Monate dauern.<br \/>&#171;Wenn 80 Prozent verbrannt sind, kann man gez\u00fcchtete Haut aus dem Labor nutzen&#187;, erl\u00e4uterte Fuchs. Dem Patienten wird eigene Haut abgenommen und im Labor wachsen gelassen. Das dauere drei bis dreieinhalb Wochen und sei sehr teuer, daher werde das Verfahren nur bei ausgew\u00e4hlten Patienten eingesetzt. Eine Hauttransplantation von einem anderen Menschen sei nicht m\u00f6glich, da die Haut abgesto\u00dfen werde.<br \/>In Deutschland sei die Versorgung nach solch gro\u00dfen Ungl\u00fccken leichter als in der Schweiz. &#171;Wir sind ein gro\u00dfes Land mit vielen spezialisierten Kliniken&#187;, sagte Fuchs. &#171;In Deutschland gibt es ein zentrales Melderegister, an das jedes Verbrennungszentrum meldet, wie viele freie Betten es hat.&#187; Es sei bei der Feuerwehr in Hamburg angesiedelt und werde t\u00e4glich aktualisiert. &#171;Wenn wir mehr Verletzte als Kapazit\u00e4ten haben, rufen wir in Hamburg an und die Experten schauen, wo das n\u00e4chste freie Bett ist.&#187; Patienten aus dem Ausland k\u00f6nnten auf anderen Wegen verteilt werden.<br \/>Quelle: ntv.de, mpe\/dpa<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele \u00dcberlebende schweben nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana noch in Lebensgefahr. 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