<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3427723,"date":"2026-01-05T05:21:00","date_gmt":"2026-01-05T03:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3427723"},"modified":"2026-01-05T05:44:26","modified_gmt":"2026-01-05T03:44:26","slug":"nach-angriff-gegen-venezuela-usa-haben-kein-recht-dazu-frederiksen-reagiert-deutlich-auf-gronland-beitrag-aus-trumps-umfeld","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2026\/01\/nach-angriff-gegen-venezuela-usa-haben-kein-recht-dazu-frederiksen-reagiert-deutlich-auf-gronland-beitrag-aus-trumps-umfeld\/","title":{"rendered":"Nach Angriff gegen Venezuela: \u201eUSA haben kein Recht dazu\u201c \u2013 Frederiksen reagiert deutlich auf Gr\u00f6nland-Beitrag aus Trumps Umfeld"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Ein provokanter Gr\u00f6nland-Post der Frau eines Trump-Beraters sorgt nach dem US-Milit\u00e4reinsatz in Venezuela f\u00fcr diplomatische Spannungen. D\u00e4nemark stellt klar, dass die Insel nicht zu haben ist. Unterst\u00fctzung kommt aus mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.<\/b><br \/>\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump erh\u00f6ht den Druck auf D\u00e4nemark. Der geopolitische Analyst Andreas Grassl erkl\u00e4rt, warum die Kontrolle \u00fcber Gr\u00f6nland und dessen Rohstoffe f\u00fcr die USA strategisch \u00fcberlebenswichtig sind.<br \/>Ein provokanter Gr\u00f6nland-Post der Frau eines Trump-Beraters sorgt nach dem US-Milit\u00e4reinsatz in Venezuela f\u00fcr diplomatische Spannungen. D\u00e4nemark stellt klar, dass die Insel nicht zu haben ist. Unterst\u00fctzung kommt aus mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.<br \/>D\u00e4nemarks Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen fordert US-Pr\u00e4sident Donald Trump auf, die Drohungen gegen\u00fcber Gr\u00f6nland und D\u00e4nemark einzustellen. \u201eIch muss das den USA ganz deutlich sagen\u201c, erkl\u00e4rte Frederiksen in einer Stellungnahme. \u201eDie USA haben kein Recht, eines der drei L\u00e4nder des K\u00f6nigreichs D\u00e4nemark zu annektieren.\u201c Neben D\u00e4nemark und Gr\u00f6nland geh\u00f6ren auch die F\u00e4r\u00f6er-Inseln im Atlantik zum K\u00f6nigreich D\u00e4nemark. Das K\u00f6nigreich D\u00e4nemark \u2013 und damit auch Gr\u00f6nland \u2013 sei Mitglied der Nato und genie\u00dfe daher Schutz deren Schutz. \u201eZwischen dem K\u00f6nigreich und den Vereinigten Staaten besteht bereits ein Verteidigungsabkommen, das den USA weitreichenden Zugang zu Gr\u00f6nland gew\u00e4hrt. Auch wir als K\u00f6nigreich haben erheblich in die Sicherheit in der Arktis investiert\u201c, erkl\u00e4rte Frederiksen weiter.<br \/>\u201eIch appelliere daher eindringlich an die Vereinigten Staaten, die Drohungen gegen einen historisch engen Verb\u00fcndeten sowie gegen ein anderes Land und ein anderes Volk einzustellen, die sehr deutlich erkl\u00e4rt haben, dass es nicht zum Verkauf steht.\u201c Nach dem US-Milit\u00e4reinsatz in Venezuela hatte die Frau eines wichtigen Trump-Beraters mit einem provokanten Post zu Gr\u00f6nland f\u00fcr Irritationen in D\u00e4nemark gesorgt. Der Beitrag von Katie Miller, der Ehefrau von Trumps Vize-Stabschef Stephen Miller, auf X, zeigte eine Karte von Gr\u00f6nland in den Farben der US-Flagge. Der Beitrag rief am Sonntag die d\u00e4nische Regierung auf den Plan. \u00dcber dem Bild stand in Gro\u00dfbuchstaben \u201eBald\u201c.<br \/>Sein Land verlange \u201edie uneingeschr\u00e4nkte Achtung der territorialen Integrit\u00e4t\u201c D\u00e4nemarks, kommentierte der d\u00e4nische Botschafter in den USA, Jesper M\u00f6ller S\u00f6rensen, den X-Beitrag. D\u00e4nemark und die USA seien \u201eenge Verb\u00fcndete und m\u00fcssen als solche weiterhin zusammenarbeiten\u201c. Gr\u00f6nlands Premierminister Jens-Frederik Nielsen bezeichnete das Bild in einem Facebook-Beitrag am Sonntag als \u201erespektlos\u201c, betonte aber, es bestehe kein Grund zur Panik. \u201eWir sind eine demokratische Gesellschaft mit Selbstverwaltung, freien Wahlen und starken Institutionen\u201c, sagte er. \u201eUnsere Position ist fest im V\u00f6lkerrecht und in international anerkannten Abkommen verankert.\u201c Die Regierungschefs von Schweden und Norwegen sowie Finnlands Pr\u00e4sident stellten sich \u00f6ffentlich hinter Frederiksens Erkl\u00e4rung. Norwegens Ministerpr\u00e4sident Jonas Gahr Store schrieb auf X: \u201eGr\u00f6nland ist ein integraler Teil des K\u00f6nigreichs D\u00e4nemark. Norwegen steht in voller Solidarit\u00e4t an der Seite des K\u00f6nigreichs D\u00e4nemarks.\u201c<br \/>Schwedens Ulf Kristersson teilte mit: \u201eNur D\u00e4nemark und Gr\u00f6nland haben das Recht, \u00fcber Angelegenheiten, die D\u00e4nemark und Gr\u00f6nland betreffen, zu entscheiden.\u201c Er f\u00fcgte hinzu: \u201eSchweden steht voll und ganz hinter seinem Nachbarland.\u201c Finnlands Pr\u00e4sident Alexander Stubb, dem ein besonderer Draht zum US-Pr\u00e4sidenten nachgesagt wird, schrieb: \u201eNiemand entscheidet f\u00fcr Gr\u00f6nland und D\u00e4nemark au\u00dfer Gr\u00f6nland und D\u00e4nemark selbst.\u201c Trump hatte in den vergangenen Monaten wiederholt mit der \u00dcbernahme Gr\u00f6nlands durch die USA gedroht und dabei auch die Anwendung von Gewalt nicht ausgeschlossen. Vizepr\u00e4sident J.D. Vance hatte die Insel im M\u00e4rz besucht und den Anspruch der US-Regierung damit auch deutlich gemacht. Zuletzt sorgte Trump mit der Ernennung eines Sondergesandten f\u00fcr Gr\u00f6nland auf der Insel selbst, in Kopenhagen und in der EU f\u00fcr Emp\u00f6rung. Das Amt \u00fcbernahm der Gouverneur des s\u00fcdlichen Bundesstaats Louisiana, Jeff Landry \u2013 eine klare Botschaft, denn Lousiana kauften die USA 1803 von den Franzosen. D\u00e4nemark bestellte den<br \/>Hinsichtlich der von ihm angestrebten \u00dcbernahme argumentiert Trump mit den Sicherheitsinteressen der USA und verweist auf die angebliche Pr\u00e4senz Moskaus und Pekings rund um die geostrategisch g\u00fcnstig gelegene Insel im Nordatlantik und Arktischen Ozean zwischen Nordamerika und Europa. Auch befindet sich die Insel auf direkter Strecke einer m\u00f6glichen Raketenflugbahn zwischen Russland und den USA. Im Boden Gr\u00f6nlands lagern wertvolle Rohstoffe, die bisher kaum genutzt werden. Durch neu er\u00f6ffnete Seewege infolge des Klimawandels ist das geostrategische Interesse an der Arktis von Seiten der USA, Chinas und Russlands zuletzt deutlich gewachsen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein provokanter Gr\u00f6nland-Post der Frau eines Trump-Beraters sorgt nach dem US-Milit\u00e4reinsatz in Venezuela f\u00fcr diplomatische Spannungen. D\u00e4nemark stellt klar, dass die Insel nicht zu haben ist. Unterst\u00fctzung kommt aus mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. US-Pr\u00e4sident Donald Trump erh\u00f6ht den Druck auf D\u00e4nemark. 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