<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3435877,"date":"2026-01-13T07:47:12","date_gmt":"2026-01-13T05:47:12","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3435877"},"modified":"2026-01-13T10:28:47","modified_gmt":"2026-01-13T08:28:47","slug":"deutschland-und-nato-werben-fur-losung-im-gronland-konflikt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2026\/01\/deutschland-und-nato-werben-fur-losung-im-gronland-konflikt\/","title":{"rendered":"Deutschland und Nato werben f\u00fcr L\u00f6sung im Gr\u00f6nland-Konflikt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Drohungen von US-Pr\u00e4sident Trump gegen Gr\u00f6nland besch\u00e4ftigen gleich zwei deutsche Minister in Washington. Auch den Kanzler in Indien.<\/b><br \/>\nDie Drohungen von US-Pr\u00e4sident Trump gegen Gr\u00f6nland besch\u00e4ftigen gleich zwei deutsche Minister in Washington. Auch den Kanzler in Indien. US-Regierungssprecherin Leavitt legt sogar nochmal nach.<br \/>Washington &#8212; Deutschland und andere Nato-Staaten werben f\u00fcr eine gemeinsame Sicherheitsl\u00f6sung mit den USA f\u00fcr die Arktis und Gr\u00f6nland &#8212; doch US-Pr\u00e4sident Donald Trump als m\u00e4chtigster B\u00fcndnispartner ist unnachgiebig. Der deutsche Au\u00dfenminister Johann Wadephul (CDU) sagte nach einem Gespr\u00e4ch mit seinem US-Kollegen Marco Rubio in Washington, er begr\u00fc\u00dfe sehr, dass es in dieser Woche Gespr\u00e4che zwischen der d\u00e4nischen Regierung und der US-Regierung \u00fcber Gr\u00f6nland geben werde. Er habe &#171;keinen Zweifel, dass dies in einem freundschaftlichen und partnerschaftlichen Rahmen geschehen wird&#187;.<br \/>US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt unterstrich am Montag nochmals, Trump habe erkl\u00e4rt, die USA wollten Gr\u00f6nland kaufen, da er bef\u00fcrchte, dass es andernfalls letztlich von China oder Russland erworben oder sogar feindlich \u00fcbernommen w\u00fcrde. Das w\u00e4re weder f\u00fcr die USA noch f\u00fcr Europa oder Gr\u00f6nland selbst von Vorteil, betonte sie. Es l\u00e4ge &#171;nicht nur im besten Interesse der Vereinigten Staaten, sondern m\u00f6glicherweise auch im besten Interesse Gr\u00f6nlands, Teil der Vereinigten Staaten zu werden&#187;, meinte sie. <br \/>Rubio will sich in dieser Woche mit seinem Amtskollegen Lars L\u00f8kke Rasmussen aus D\u00e4nemark treffen. Auch die gr\u00f6nl\u00e4ndische Au\u00dfenministerin Vivian Motzfeldt nimmt nach eigenen Angaben an dem Treffen teil. Wann genau es stattfindet, wurde noch nicht offiziell bekanntgegeben. Mehrere US-Senatoren reisen laut d\u00e4nischen Medien au\u00dferdem zu Gespr\u00e4chen mit d\u00e4nischen und gr\u00f6nl\u00e4ndischen Politikern nach Kopenhagen. <br \/>Der Bundesau\u00dfenminister machte nach dem Gespr\u00e4ch mit Rubio deutlich, dass er nicht mit einer US-Milit\u00e4raktion zur Annexion Gr\u00f6nlands rechnet. &#171;Ich habe keinen Anhaltspunkt daf\u00fcr, dass das ernsthaft erwogen wird&#187;, sagte Wadephul vor Journalisten. &#171;Ich glaube, dass es ein gemeinsames Interesse gibt, dass wir uns um die Sicherheitsfragen, die im arktischen Raum auftreten, k\u00fcmmern sollten und k\u00fcmmern werden.&#187; Zugleich betonte er, wenn es um Angelegenheiten gehe, die Gr\u00f6nland und D\u00e4nemark betr\u00e4fen, sei es an Gr\u00f6nland und D\u00e4nemark, dar\u00fcber zu entscheiden. <br \/>Auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) geht davon aus, dass die USA sich an einer st\u00e4rkeren Nato-Pr\u00e4senz rund um Gr\u00f6nland beteiligen werden. &#171;Wir teilen die amerikanischen Besorgnisse, dass dieser Teil D\u00e4nemarks besser gesch\u00fctzt werden muss&#187;, sagte er bei seinem Indien-Besuch. &#171;Wir wollen einfach die Sicherheitslage f\u00fcr Gr\u00f6nland gemeinsam verbessern. Und ich gehe davon aus, dass die Amerikaner sich daran auch beteiligen.&#187; In welchem Umfang &#8212; &#171;das werden die Gespr\u00e4che der n\u00e4chsten Tage und Wochen zeigen&#187;, sagte Merz. <br \/>Vizekanzler Lars Klingbeil machte sich indes &#171;gro\u00dfe Sorgen&#187; um das transatlantische Verh\u00e4ltnis mit den USA. Die Bundesregierung wolle alle M\u00f6glichkeiten nutzen, mit den Partnern im Dialog zu sein, betonte der SPD-Chef vor Gespr\u00e4chen internationaler Finanzminister in Washington. &#171;Aber wir sehen eben auch, dass die Diskussionen immer schwieriger werden, dass die Differenzen immer gr\u00f6\u00dfer werden.&#187; <br \/>Trump hatte zuvor deutlich gemacht, dass er sich von seinem Besitzanspruch auf Gr\u00f6nland durch Vorst\u00f6\u00dfe von Nato-Staaten f\u00fcr einen Ausbau der B\u00fcndnispr\u00e4senz in der Arktis nicht abbringen l\u00e4sst. Dass Gro\u00dfbritannien und Deutschland dar\u00fcber diskutierten, wie die Nato die Arktis besser sch\u00fctzen k\u00f6nne, \u00e4ndere nichts an seiner Einsch\u00e4tzung, sagte er. Trump machte klar, dass es ihm um langfristigen Besitz von Gr\u00f6nland geht. &#171;Wir sprechen \u00fcber Erwerb, nicht \u00fcber eine Pacht.&#187; <br \/>Trump betont immer wieder, dass er die offiziell zum Nato-Partner D\u00e4nemark geh\u00f6rende Insel unter Kontrolle der USA bringen will &#8212; zur Not auch auf &#171;die harte Art und Weise&#187;. Er verweist auf die strategische Bedeutung der Insel, eine zuletzt angeblich gro\u00dfe Pr\u00e4senz russischer und chinesischer Schiffe in der Region &#8212; und auf die Bodensch\u00e4tze Gr\u00f6nlands. <br \/>Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte sagte am Rande von Gespr\u00e4chen in Kroatien, man diskutiere derzeit weitere Schritte, wie man die Arktis gemeinsam sicherer machen k\u00f6nne. Die Nato sei bereits im vergangenen Jahr auf Bitten der alliierten Arktis-Anrainerstaaten USA, Kanada, D\u00e4nemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island aktiver geworden. Wie m\u00f6gliche Schritte aussehen k\u00f6nnten, sagte Rutte nicht. <br \/>Zuvor war bekannt geworden, dass mehrere B\u00fcndnisstaaten sich f\u00fcr den Start eines neuen \u00dcberwachungseinsatzes mit dem Namen &#171;Arctic Sentry&#187; (deutsch etwa: W\u00e4chter der Arktis) ausgesprochen haben. Er soll den Amerikanern das Argument nehmen, dass die Sicherheit in der strategisch wichtigen Region nicht ausreichend gew\u00e4hrleistet werden kann.<br \/>Die gr\u00f6\u00dfte Insel der Welt liegt zwischen den USA, Russland und Europa und ragt weit in den Polarkreis hinein. Aufgrund des Klimawandels wird die Arktis zunehmend f\u00fcr die zivile und milit\u00e4rische Schifffahrt interessant. Zudem werden in Gr\u00f6nland auch Vorkommen wichtiger Mineralien, darunter seltene Erden, vermutet. Deren m\u00f6glicher Abbau gilt aufgrund der klimatischen Bedingungen aber als sehr schwierig. <br \/>Die USA haben schon jetzt weitgehende Rechte, die Insel zur eigenen Verteidigung zu nutzen. In Pituffik betreibt das US-Milit\u00e4r seit langem einen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt f\u00fcr Raketenabwehr- und Weltraum\u00fcberwachungsmissionen. <br \/>\u00a9 Deutsche Presse-Agentur<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Drohungen von US-Pr\u00e4sident Trump gegen Gr\u00f6nland besch\u00e4ftigen gleich zwei deutsche Minister in Washington. Auch den Kanzler in Indien. 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