<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3440805,"date":"2026-01-18T08:04:17","date_gmt":"2026-01-18T06:04:17","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3440805"},"modified":"2026-01-18T11:05:16","modified_gmt":"2026-01-18T09:05:16","slug":"rettet-trump-das-wef-spannendstes-davos-treffen-seit-jahren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2026\/01\/rettet-trump-das-wef-spannendstes-davos-treffen-seit-jahren\/","title":{"rendered":"Rettet Trump das WEF? Spannendstes Davos-Treffen seit Jahren"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Bedeutung des Treffens in den Schweizer Bergen schien zu schwinden. Auch wegen der Querelen um den R\u00fccktritt von Gr\u00fcnder Schwab.<\/b><br \/>\nDie Bedeutung des Treffens in den Schweizer Bergen schien zu schwinden. Auch wegen der Querelen um den R\u00fccktritt von Gr\u00fcnder Schwab. Doch diese Woche d\u00fcrfte Davos der hei\u00dfeste Ort der Erde sein.<br \/>Davos &#8212; Die globalen Krisen verdichten sich in dieser Woche auf einen einzigen Ort: Nicht Washington, Br\u00fcssel oder Berlin, sondern ein kleiner Skiort in den schneebedeckten Schweizer Alpen wird zum Hotspot der Welt. In Davos beginnt an diesem Montag die Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF). Der Kongress in dem beschaulichen St\u00e4dtchen dient als Fieberthermometer der Weltpolitik. Ob Ukraine oder Iran, Gr\u00f6nland oder Venezuela &#8212; am Rande des WEF werden die dr\u00e4ngenden Themen diskutiert und verhandelt.<br \/>Das liegt vor allem an einem Teilnehmer: Donald Trump. Am Mittwochnachmittag will sich der US-Pr\u00e4sident an die rund 3.000 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft wenden. Davor sorgt der Republikaner aber einmal mehr mit neuen Z\u00f6llen gegen Europ\u00e4er f\u00fcr Wirbel. <br \/>Im Konflikt um Gr\u00f6nland k\u00fcndigte Trump auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social am Samstag Z\u00f6lle gegen Deutschland sowie D\u00e4nemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, die Niederlande und Finnland an. Sie w\u00fcrden zun\u00e4chst ab dem 1. Februar 10 Prozent auf alle Waren betragen. Ab 1. Juni sollen sie auf 25 Prozent klettern. <br \/>Dieser Zoll sei f\u00e4llig, bis eine Einigung \u00fcber den &#171;vollst\u00e4ndigen und umfassenden Kauf Gr\u00f6nlands&#187; erzielt sei, betonte Trump. Er hatte mehrfach klargemacht, dass die ressourcenreiche Arktisinsel wegen der nationalen Sicherheit in den Besitz der USA \u00fcbergehen m\u00fcsse. <br \/>Dies d\u00fcrfte f\u00fcr zus\u00e4tzlichen Z\u00fcndstoff auch in Davos sorgen. Denn mindestens ebenso wichtig wie Trumps Rede auf der B\u00fchne des Kongresszentrums d\u00fcrften die Gespr\u00e4che dahinter werden. Mit seinen verwinkelten G\u00e4ngen und vielen kleinen R\u00e4umen wirkt das WEF geradezu pr\u00e4destiniert f\u00fcr eine wortw\u00f6rtliche Hinterzimmerpolitik. Schwere Sicherheitsvorkehrungen und die Abgeschiedenheit der Luxushotels im Ort verst\u00e4rken solche M\u00f6glichkeiten.<br \/>Trump kommt bereits zum dritten Mal als Pr\u00e4sident zum WEF, im vergangenen Jahr lie\u00df er sich nur Tage nach seiner Vereidigung digital zuschalten. Das kann auf den ersten Blick \u00fcberraschen: Der 79-J\u00e4hrige geh\u00f6rt nicht zu den &#171;Davos Men&#187;. Die &#171;M\u00e4nner von Davos&#187;, wie sie der US-Politologe Samuel Huntington vor mehr als 20 Jahren beschrieb, sind Verfechter der Globalisierung, wollen nationale Grenzen und die Logik der Politik mit der Macht des Marktes ersetzen. Trump hingegen gef\u00e4llt sich vor seinen Anh\u00e4ngern in der Rolle des Globalisierungskritikers und Ultranationalisten.<br \/>Aber Trump schmeicheln auch die Aufmerksamkeit und die N\u00e4he von Einfluss, Macht und Geld, wie Analysten betonen. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Hunderten Spitzenpolitikern und Topmanagern zu stehen, d\u00fcrfte dem US-Pr\u00e4sidenten gefallen. Dass er auch noch eine ranghohe Delegation mitbringt, zu der Au\u00dfenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent und Handelsminister Howard Lutnick ebenso geh\u00f6ren wie die Sondergesandten und Top-Verhandler Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner, d\u00fcrfte die Aufregung noch verst\u00e4rken. Mit einem &#171;USA House&#187;, das in einer Kirche untergebracht ist, gibt es einen Anlaufpunkt au\u00dferhalb der inneren Sicherheitszone.<br \/>Bereits vor Beginn des Treffens ist klar: Trump wirkt wie ein Magnet auf Staats- und Regierungschefs aus aller Welt. Aus Deutschland reisen au\u00dfer Bundeskanzler Friedrich Merz und seinem Stellvertreter und Finanzminister Lars Klingbeil weitere Kabinettsmitglieder an. <br \/>Erwartet wird, dass es am Rande der Tagung zu mehreren bilateralen Treffen kommt &#8212; und vielleicht sogar zu einem Ukraine-Gipfel mit Trump, dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj und den Europ\u00e4ern um Merz und den franz\u00f6sischen Staatschef Emmanuel Macron. Man hofft auf die Zustimmung des US-Pr\u00e4sidenten zu Sicherheitsgarantien.<br \/>Das Ergebnis: v\u00f6llig unklar. Jedes Treffen mit Trump und seinen Mitarbeitern gilt als riskant. Vizekanzler Klingbeil dr\u00fcckte gerade bei einem Besuch in Washington die &#171;gro\u00dfe Sorge&#187; der Bundesregierung um das transatlantische Verh\u00e4ltnis aus. Diskussionen w\u00fcrden immer schwieriger, die Differenzen immer gr\u00f6\u00dfer. F\u00fcr Deutschland sind die USA unter Trump nicht mehr nur Handelspartner, sondern Konkurrenten.<br \/>Die st\u00e4ndige Unsicherheit erfasst nicht nur Deutschland und viele EU-Staaten, wie der Risikobericht des WEF zeigt. Demnach gilt eine &#171;geo\u00f6konomische Konfrontation&#187; mit Abstand als gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr die Welt. Darunter versteht das WEF den &#171;Einsatz wirtschaftlicher Hebel durch globale oder regionale M\u00e4chte zur Neugestaltung der wirtschaftlichen Interaktionen zwischen Nationen&#187;. Das klingt ziemlich genau wie eine Zusammenfassung von Trumps Politik mit hohen Z\u00f6llen und Drohungen gegen Alliierte.<br \/>Aus Sicht des WEF ist Davos der beste Ort, um solche Konflikte zu besprechen und m\u00f6glichst auch zu l\u00f6sen. Entsprechend lautet das Motto &#171;A Spirit of Dialogue&#187;, also in etwa: &#171;Im Geiste des Dialogs&#187;. Wobei viele Analysten angesichts von Trumps Brachialkurs zweifeln, dass der US-Pr\u00e4sident dasselbe Verst\u00e4ndnis von Dialog hat wie seine Gespr\u00e4chspartner. Bereits im November berichtetet die &#171;Financial Times&#187;, dass die Organisatoren Trump mit der Zusage gek\u00f6dert h\u00e4tten, &#171;woke&#187; Themen wie Gleichberechtigung, Inklusion oder Klimawandel anders als sonst keinen gro\u00dfen Raum zu geben. <br \/>Egal, was in Davos am Ende besprochen wird: Allein mit seiner Pr\u00e4senz k\u00f6nnte Trump, der sich als &#171;Anti-Davos-Man&#187; verkauft, zu einer Art Retter des WEF werden. <br \/>Durch die Corona-Pandemie und ihre Auswirkung auf die Globalisierung sowie den Ukraine-Krieg spielte die Weltpolitik in den vergangenen Jahren n\u00e4mlich zuvorderst auf der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz. Zuletzt gab es dort einen aufsehenerregenden Auftritt von Trumps Vizepr\u00e4sident JD Vance. <br \/>Als dann im Fr\u00fchjahr 2025 noch Vorw\u00fcrfe f\u00fcr Aufregung sorgten, WEF-Gr\u00fcnder Klaus Schwab und seine Ehefrau h\u00e4tten sich finanziell und ethisch falsch verhalten, schien die Zukunft des Kongresses in den Schweizer Bergen pl\u00f6tzlich unsicherer denn je. <br \/>Doch die Lage hat sich beruhigt. Im August teilte das WEF nach einer Untersuchung mit: &#171;Es gibt keine Hinweise auf ein schwerwiegendes Fehlverhalten von Klaus Schwab.&#187; Der 87-J\u00e4hrige, \u00fcber Jahrzehnte das Gesicht des WEF, spielt zwar keine f\u00fchrende Rolle mehr, doch war rehabilitiert &#8212; und sp\u00e4testens mit Trumps Zusage dann auch das Treffen in Davos.<br \/>War der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz 2023 noch der einzige Regierungschef eines G7-Mitglieds beim WEF, sind nun sechs der sieben mit ihrem wichtigsten Vertreter dabei. Sicher auch, weil die Krisen der Weltpolitik wie F\u00e4den in Davos zusammenlaufen. <br \/>\u00a9 Deutsche Presse-Agentur<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bedeutung des Treffens in den Schweizer Bergen schien zu schwinden. Auch wegen der Querelen um den R\u00fccktritt von Gr\u00fcnder Schwab. Die Bedeutung des Treffens in den Schweizer Bergen schien zu schwinden. Auch wegen der Querelen um den R\u00fccktritt von Gr\u00fcnder Schwab. 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