<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3453109,"date":"2026-01-30T20:53:00","date_gmt":"2026-01-30T18:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3453109"},"modified":"2026-01-30T22:03:28","modified_gmt":"2026-01-30T20:03:28","slug":"wer-ist-kevin-warsh-schwiegervater-des-neuen-fed-chefs-war-einst-us-botschafter-in-wien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2026\/01\/wer-ist-kevin-warsh-schwiegervater-des-neuen-fed-chefs-war-einst-us-botschafter-in-wien\/","title":{"rendered":"Wer ist Kevin Warsh?: Schwiegervater des neuen Fed-Chefs war einst US-Botschafter in Wien"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Kevin Warsh wurde von Donald Trump als neuer Fed-Chef nominiert. Er war bereits von 2006 bis 2011 im Direktorium der US-Notenbank.<\/b><br \/>\nDie Nominierung einer neuen F\u00fchrungsspitze f\u00fcr die m\u00e4chtigste Notenbank der Welt war immer schon ein globales Ereignis. Doch was sich diesmal rund um den n\u00e4chsten Vorsitzenden der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) abgespielt hat, stellt alles in den Schatten. Seit Monaten wird gemutma\u00dft, geunkt, gestritten \u2013 und gezittert. <br \/>Nun hat sich US-Pr\u00e4sident Donald Trump festgelegt und mit dem 55-j\u00e4hrigen \u00d6konomen Kevin Warsh einen Nachfolger f\u00fcr Jerome Powell bestimmt. Die Personalie muss noch vom US-Senat best\u00e4tigt werden. Trumps Dauer-Disput mit Powell und der aggressive Ruf nach sinkenden Leitzinsen hat bereits jetzt einen unr\u00fchmlichen Fixplatz in den geldpolitischen Annalen. Wird Warsh, der bereits in Trumps erster Amtszeit kurz vor einer Nominierung gestanden war, dem gerecht werden? <br \/>Auch Warsh sprach sich zuletzt f\u00fcr niedrigere Zinsen aus, von Analysten wird aber in ersten Ad-hoc-Reaktionen nicht erwartet, dass er zur Trump-Marionette wird. Denn unbestritten ist, dass der Ex-Wall-Street-Banker ein versierter Finanzexperte ist. Einem Bachelor-Abschluss mit Auszeichnung (Politik, \u00d6konomie, Statistik) an der Stanford University lie\u00df er ein Studium an der Harvard Law School folgen. Er arbeitete u. a. f\u00fcr den Bankenriesen Morgan Stanley und war im Beratergremium von George W. Bush. Und die Fed ist auch kein Neuland f\u00fcr ihn: Bereits von 2006 bis 2011 sa\u00df er im Direktorium \u2013 mit 35 Jahren damals als j\u00fcngster Gouverneur der Fed-Historie. <br \/>Warsh ist seit 2002 mit Jane Lauder verheiratet. Sie ist eine Enkelin von Est\u00e9e Lauder und damit milliardenschwerer Spross der weltbekannten Kosmetikdynastie. Ihr Vater Ronald Lauder, Schwiegervater des k\u00fcnftigen Fed-Chefs, war unter Pr\u00e4sident Ronald Reagan \u00fcbrigens kurz US-Botschafter in \u00d6sterreich (1986-1987). <br \/>Warsh, der derzeit an der Universit\u00e4t Stanford t\u00e4tig ist, gilt eigentlich als \u201eInflation Hawk\u201c, der eher zu einer restriktiveren Geldpolitik tendiert, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Warsh soll sich allerdings laut US-Medien offen f\u00fcr niedrigere Leitzinsen gezeigt haben. Das w\u00e4re ganz im Sinne von Trump, der mit Zinssenkungen die Wirtschaft ankurbeln will. Auch w\u00fcrden sie helfen, die hohe US-Staatsverschuldung zu finanzieren.<br \/>Trumps Attacken auf die Fed, die zuletzt die Leitzinsen stabil hielt, haben an den Finanzm\u00e4rkten die Sorge gesch\u00fcrt, dass die Fed k\u00fcnftig politisch gesteuert werden k\u00f6nnte. Nicht umsonst hatten sich j\u00fcngst mehrere Zentralbankchefs hinter Powell gestellt, der ins Visier der Justiz geriet, weil er im Zusammenhang mit der teuren Sanierung von Fed-Geb\u00e4uden in Washington Falschaussagen gemacht haben soll.<br \/>Warsh stehe nun vor einem schwierigen Spagat, meint Elmar V\u00f6lker, Analyst bei der Landesbank Baden-W\u00fcrttemberg. \u201eEinerseits muss er die nerv\u00f6sen Finanzmarktteilnehmer \u00fcberzeugen, dass die Fed unter ihm weiterhin eine unabh\u00e4ngige Geldpolitik nach Lage der \u00f6konomischen Fakten betreibt. Andererseits erwartet der US-Pr\u00e4sident, welcher ihn ernannt hat, in die geldpolitischen Erw\u00e4gungen der Notenbank einbezogen zu werden.\u201c<br \/>Wenn es ung\u00fcnstig laufe, k\u00f6nne Warsh im neuen Job nur verlieren. Entweder er k\u00f6nne den Zentralbankrat \u00fcberzeugen, f\u00fcr Zinssenkungen zu stimmen. Dann drohe aber das Vertrauen der Anleger in die Fed zu erodieren. \u201eOder Herrn Warsh geht es wie seinem Vorg\u00e4nger Jerome Powell, und er findet sich binnen weniger Monate in der Rolle des neuen Pr\u00fcgelknaben Donald Trumps wieder.\u201c<br \/>Trump jedenfalls ist von Warsh fest \u00fcberzeugt: \u201eIch kenne Kevin schon seit langer Zeit und habe keinen Zweifel daran, dass er als einer der GROSSEN Fed-Vorsitzenden in die Geschichte eingehen wird, vielleicht sogar als der beste\u201c, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kevin Warsh wurde von Donald Trump als neuer Fed-Chef nominiert. 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