<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3456056,"date":"2026-02-02T22:00:00","date_gmt":"2026-02-02T20:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3456056"},"modified":"2026-02-02T21:35:15","modified_gmt":"2026-02-02T19:35:15","slug":"ihs-senkt-inflationserwartung-fur-2026-von-25-auf-22-prozent","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2026\/02\/ihs-senkt-inflationserwartung-fur-2026-von-25-auf-22-prozent\/","title":{"rendered":"IHS senkt Inflationserwartung f\u00fcr 2026 von 2,5 auf 2,2 Prozent"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Inflationserwartung f\u00fcr 2026 sinkt auf 2,2 Prozent. Regierungsma\u00dfnahmen zeigen Wirkung, warnt jedoch vor verbleibenden Risiken.<\/b><br \/>\nDas Institut f\u00fcr H\u00f6here Studien (IHS) hat seine Inflationserwartung f\u00fcr das Jahr 2026 auf 2,2 Prozent gesenkt. In der Winterprognose war das Institut noch von 2,5 Prozent ausgegangen. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Staatssekret\u00e4rin Barbara Eibinger-Miedl (beide \u00d6VP) werteten die Zahlen am Montag als Beleg f\u00fcr die Wirksamkeit der Regierungsma\u00dfnahmen. Laut IHS-\u00d6konom Sebastian Koch d\u00e4mpfen Energie-Pakete und Mehrwertsteuersenkungen die Teuerung sp\u00fcrbar.<br \/>Die Anpassung der Prognose erfolgt vor dem Hintergrund einer deutlichen Beruhigung des Preisauftriebs. W\u00e4hrend die Inflation im Jahr 2025 noch bei 3,6 Prozent lag und im Dezember 3,8 Prozent betrug, n\u00e4hert sie sich nun dem EZB-Ziel von zwei Prozent an. IHS-\u00d6konom Koch bezeichnete die Korrektur als \u201etechnisches Update\u201c, in das aktuelle Marktentwicklungen und politische Ma\u00dfnahmen eingepreist wurden.<br \/>Ein erheblicher Teil des R\u00fcckgangs der Inflation auf 2,2 Prozent ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass der massive Preisschub beim Strom durch das Auslaufen von Energiehilfen aus dem Jahr 2025 nun nicht mehr in die Berechnung der Teuerungsrate f\u00fcr 2026 einflie\u00dft. Dieses statistische Ph\u00e4nomen bezeichnen Fachleute als \u201eBasiseffekt\u201c, der f\u00fcr etwa 0,8 Prozentpunkte des Inflationsr\u00fcckgangs verantwortlich sein d\u00fcrfte.<br \/>Dar\u00fcber hinaus dr\u00fccken aktive Entlastungsma\u00dfnahmen die Inflationsrate in Summe um etwa 0,7 Prozentpunkte. Die Senkung der Elektrizit\u00e4tsabgabe bringt nach IHS-Berechnungen 0,12 bis 0,16 Prozentpunkte, Preissenkungen von Verbund und EVN 0,11 bzw. 0,05 Punkte und der Sozialtarif 0,03 Prozentpunkte. In den IHS-Berechnungen seien nur die bereits angek\u00fcndigten Tarife ber\u00fccksichtigt, betonte Hattmannsdorfer. \u201eIch gehe aber fix davon aus, wenn ich mir die Debatte in den unterschiedlichsten Bundesl\u00e4ndern anschaue, dass auch andere Landesenergieversorger dem folgen werden m\u00fcssen.\u201c<br \/>Au\u00dferdem w\u00fcrden noch immer zu wenige Energiekunden ihren Anbieter wechseln. \u201e\u00d6sterreich ist das Land der Wechselmuffel. Wir haben nur eine Stromwechselrate von vier Prozent, w\u00e4hrend andere L\u00e4nder \u2013 Spanien, Deutschland \u2013 das F\u00fcnffache an Wechselrate haben.\u201c Es gehe also auch um Eigenverantwortung, meinte der Minister. \u201eDer Staat ist nicht verantwortlich f\u00fcr das pers\u00f6nliche Gl\u00fcck der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Der Staat macht Rahmenbedingungen, die B\u00fcrger sind eingeladen, die M\u00f6glichkeit dann auch zu n\u00fctzen.\u201c<br \/>Die Ausweitung der Mietpreisbremse auch auf bisher ungeregelte Mieten soll die Inflation um 0,13 Prozentpunkte dr\u00fccken und die tempor\u00e4re Senkung der Mehrwertsteuer f\u00fcr einige Grundnahrungsmittel soll sich mit 0,2 Prozentpunkten d\u00e4mpfend auswirken.<br \/>\u201eWir gehen davon aus, dass sich der durchschnittliche arbeitende Haushalt rund 900 Euro im Jahr ersparen kann\u201c, sagte Hattmannsdorfer.<br \/>Bei der Wirtschaftsentwicklung erlebe man nach drei Jahren Rezession nun einen leichten Wirtschaftsaufschwung, was ihn \u201evorsichtig optimistisch\u201c mache, so der Minister. \u201eIch bin \u00fcberzeugt, dass 2026, wenn wir weiterhin als Bundesregierung konsequent liefern, auch das Jahr der Trendwende sein kann.\u201c<br \/>Staatssekret\u00e4rin Eibinger-Miedl betonte, dass der Fokus der Budgetpolitik neben der Konsolidierung bewusst auf die sp\u00fcrbaren Lebensbereiche Energie, Wohnen und Lebensmittel gelegt wurde. Das Inflationsziel von 2 Prozent bleibe aufrecht.<br \/>Trotz der positiven Aussichten warnte IHS-\u00d6konom Koch vor verbleibenden Risiken. Geopolitische Unsicherheiten k\u00f6nnten die \u00d6l- und Gaspreise rasch wieder ansteigen lassen. Zudem steht eine Neugewichtung des Warenkorbs durch die Statistik Austria an, die zu statistischen Verschiebungen f\u00fchren k\u00f6nnte. F\u00fcr den J\u00e4nner 2026 rechnet Koch vorerst mit einer Inflationsrate zwischen 2,4 und 2,5 Prozent.<br \/>Vizekanzler Andreas Babler (SP\u00d6) sieht die Senkung der Inflationsprognose eigenen Angaben zufolge als Best\u00e4tigung f\u00fcr den Regierungskurs gegen die Teuerung. \u201eDiese Regierung hat sich f\u00fcr den Kampf gegen die Teuerung zust\u00e4ndig erkl\u00e4rt, das sieht man an der neuen Einsch\u00e4tzung des IHS. Unsere Ma\u00dfnahmen wirken: Mit Mietpreisstopp und dem G\u00fcnstiger-Strom-Gesetz\u201c, teilte Babler der APA Montagnachmittag mit. Als zu erwartende weitere Ma\u00dfnahmen nannte er die Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel, die komme, und die Spritpreise, die nun die Preiskommission unter die Lupe nehme.<\/p>\n<p> von<br \/> Manfred Neuper<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Inflationserwartung f\u00fcr 2026 sinkt auf 2,2 Prozent. Regierungsma\u00dfnahmen zeigen Wirkung, warnt jedoch vor verbleibenden Risiken. Das Institut f\u00fcr H\u00f6here Studien (IHS) hat seine Inflationserwartung f\u00fcr das Jahr 2026 auf 2,2 Prozent gesenkt. In der Winterprognose war das Institut noch von 2,5 Prozent ausgegangen. 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