<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":389880,"date":"2017-01-02T00:06:54","date_gmt":"2017-01-01T22:06:54","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=389880"},"modified":"2017-01-02T00:06:54","modified_gmt":"2017-01-01T22:06:54","slug":"polizei-fangt-in-silvesternacht-hunderte-nordafrikaner-ab","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/01\/polizei-fangt-in-silvesternacht-hunderte-nordafrikaner-ab\/","title":{"rendered":"Polizei f\u00e4ngt in Silvesternacht Hunderte Nordafrikaner ab"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/bc03.rp-online.de\/polopoly_fs\/1.6496813.1483256206!httpImage\/2043021891.jpg_gen\/derivatives\/d950x950\/2043021891.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Trotz eines beispiellosen Aufgebots an Sicherheitskr\u00e4ften hat die K\u00f6lner Polizei in der Silvesternacht Verst\u00e4rkung angefordert. Im Laufe des Einsatzes habe sich gezeigt, dass 1500 Beamte nicht ausreichten, sagte der K\u00f6lner Polizeipr\u00e4sident J\u00fcrgen Mathies gestern auf einer Pressekonferenz. Schlie\u00dflich seien \u00fcber 1700 Kr\u00e4fte im Einsatz gewesen. Landesweit hatte die Polizei 3800 Eins\u00e4tze zu verzeichnen, 400 mehr als im Vorjahr &#8212; und mehr denn je, wie das Landesamt f\u00fcr Zentrale Polizeiliche Dienste NRW mitteilte. Bis gestern Nachmittag wurden landesweit rund 25 Sexualdelikte angezeigt, sieben in K\u00f6ln. Nach Angaben der Bundespolizei wurden dort \u00fcber 900 Platzverweise ausgesprochen. 92 Personen wurden in Gewahrsam genommen, davon 16 Deutsche. ( Die Details zum Polizeieinsatz lesen Sie hier. ) <br \/>Nach der K\u00f6lner Silvesternacht 2015\/16 mit Hunderten sexuellen \u00dcbergriffen, die \u00fcberwiegend von Nordafrikanern begangen wurden, hatte der nordrhein-westf\u00e4lische Innenminister Ralf J\u00e4ger (SPD) alles darangesetzt, dass sich solche Vorf\u00e4lle nicht wiederholen. Polizeipr\u00e4sident Mathies betonte, er habe eine &#171;niedrige Einschreitschwelle&#187; vorgegeben. <br \/>Rund tausend junge M\u00e4nner vornehmlich aus dem nordafrikanischen Raum wurden dem Polizeipr\u00e4sidenten zufolge im K\u00f6lner Hauptbahnhof und am Deutzer Bahnhof abgefangen. Sie seien in gr\u00f6\u00dferen und kleineren Gruppen angekommen, von denen eine aggressive Atmosph\u00e4re ausgegangen sei. &#171;Wir haben fahndungsrelevante Personen angesprochen und \u00fcber ihre Absichten befragt&#187;, erg\u00e4nzte Wolfgang Wurm von der Bundespolizei. Es h\u00e4tten Informationen vorgelegen, dass sich 2000 dieser Personen auf dem Weg nach NRW befunden h\u00e4tten. Sie sollen sich in sozialen Netzwerken verabredet haben. Jene, die &#171;einfach nur so&#187; an den Bahnh\u00f6fen h\u00e4tten bleiben wollen, seien aus der Menge herausgeleitet, von der Polizei kontrolliert und meist des Bahnhofs verwiesen worden. So sei es gelungen, Situationen wie im Vorjahr zu verhindern. <br \/>&#171;Frage nach der Verh\u00e4ltnis- und Rechtm\u00e4\u00dfigkeit&#187; <br \/>Das Vorgehen der Polizei gegen Nordafrikaner wurde in den sozialen Netzwerken vielfach als &#171;Racial Profiling&#187; (polizeiliches Handeln nur aufgrund der Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Ethnie) kritisiert. Gr\u00fcnen-Chefin Simone Peter sagte unserer Redaktion, zwar habe das Polizei-Gro\u00dfaufgebot \u00dcbergriffe deutlich begrenzt. &#171;Allerdings stellt sich die Frage nach der Verh\u00e4ltnis- und Rechtm\u00e4\u00dfigkeit, wenn insgesamt knapp 1000 Personen allein aufgrund ihres Aussehens \u00fcberpr\u00fcft und teilweise festgesetzt wurden. &#187; <br \/>Auch der migrationspolitische Sprecher der Gr\u00fcnen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, \u00e4u\u00dferte sich skeptisch: &#171;Polizeiliche Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen durch Gefahrenlagen oder das Verhalten einer Person begr\u00fcndet sein, nicht in ihrer Identit\u00e4t. Alles andere verstie\u00dfe gegen die Antirassismus-Konvention der Vereinten Nationen. &#187; Bevor er aber nicht von jeder Seite ihre Version des Vorgangs kenne, wolle er sich nicht \u00fcber die K\u00f6lner Polizei \u00e4u\u00dfern. <br \/>Die Linken in NRW kritisierten zudem einen Tweet der K\u00f6lner Polizei, in dem Nordafrikaner als &#171;Nafris&#187; bezeichnet werden. Dies diskriminiere Menschen aufgrund ihrer Haar- und Hautfarbe, sagte Landessprecherin \u00d6zlem Alev Demirel. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich dazu Gr\u00fcnen-Chefin Peter: &#171;V\u00f6llig inakzeptabel ist der Gebrauch von herabw\u00fcrdigenden Gruppenbezeichnungen wie ,Nafris&#8217; f\u00fcr Nordafrikaner durch staatliche Organe wie die Polizei. &#171;<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 2.4\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/koeln-polizei-faengt-in-silvesternacht-hunderte-nordafrikaner-ab-aid-1.6497990\" target=\"_blank\">http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/koeln-polizei-faengt-in-silvesternacht-hunderte-nordafrikaner-ab-aid-1.6497990<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz eines beispiellosen Aufgebots an Sicherheitskr\u00e4ften hat die K\u00f6lner Polizei in der Silvesternacht Verst\u00e4rkung angefordert. 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