<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":393428,"date":"2017-01-04T20:16:16","date_gmt":"2017-01-04T18:16:16","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=393428"},"modified":"2017-01-04T20:16:16","modified_gmt":"2017-01-04T18:16:16","slug":"lastwagen-vom-breitscheidplatz-konnte-im-museum-landen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/01\/lastwagen-vom-breitscheidplatz-konnte-im-museum-landen\/","title":{"rendered":"Lastwagen vom Breitscheidplatz k\u00f6nnte im Museum landen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/polpix.sueddeutsche.com\/polopoly_fs\/1.3320579.1483522315!\/httpImage\/image.jpg_gen\/derivatives\/940x528\/image.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Ist der Lastwagen, mit dem der Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt ver\u00fcbt wurde, ein Museumsst\u00fcck? Oder w\u00e4re das geschmacklos, gleichsam eine Ehrung des T\u00e4ters? <br \/>Das sind heikle Fragen, das wei\u00df auch Hans Walter H\u00fctter. Trotzdem spielt der Pr\u00e4sident der Stiftung &#171;Haus der Geschichte&#187; in Bonn mit dem Gedanken, sich um den Lastwagen zu bem\u00fchen. <br \/>&#171;Es ist noch zu fr\u00fch, um darauf eine abschlie\u00dfende Antwort geben zu k\u00f6nnen&#187;, sagte er. Noch laufe schlie\u00dflich ein Untersuchungsverfahren. Um hier die richtige Entscheidung zu treffen, bed\u00fcrfe es eines zeitlichen Abstands zu der Tat. Der ganze Lastwagen w\u00e4re wohl auch zu gro\u00df. &#171;Eher m\u00fcsste man an ein bestimmtes Teil denken. Wir zeigen in Bonn zum Beispiel die T\u00fcr eines Bundeswehr-Fahrzeugs, das in Afghanistan beschossen wurde. &#187; <br \/>Dass allein der Gedanke irritierend ist, ein solches Mordwerkzeug ins Museum zu stellen, kann H\u00fctter nachvollziehen: &#171;Diese Frage stellen wir uns nat\u00fcrlich auch immer: Erreichen die T\u00e4ter dadurch nicht gerade das, was sie wollen, n\u00e4mlich \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit und das auch noch dauerhaft? Ganz wichtig ist f\u00fcr uns deshalb: Das Geschehen darf auf keinen Fall nur aus Sicht des T\u00e4ters dargestellt werden, das w\u00e4re falsch. &#187; <br \/>Andererseits geh\u00f6re die Tat, die ja von gesellschaftlicher Relevanz sei, zur deutschen Geschichte, ob man das wolle oder nicht. &#171;Und wenn wir den Auftrag haben, das materielle Erbe der Vergangenheit zu bewahren, dann geh\u00f6ren auch solche Themen dazu. &#187; <br \/>Legitim sei das nat\u00fcrlich immer nur im zeithistorischen Kontext, so H\u00fctter. Um die Tat und ihre Folgen richtig bewerten zu k\u00f6nnen, brauche es immer einen zeitlichen Abstand. Unmittelbar nach der Tat sei es zudem f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen der Betroffenen schwierig, wenn Museen sich die Tatwaffen sicherten. &#171;Man muss mit Respekt den richtigen Zeitpunkt abpassen. &#187; <br \/>Zu den Exponaten des Hauses der Geschichte z\u00e4hlen schon jetzt etliche Objekte zum Thema Terrorismus, unter anderem der Raketenwerfer, mit dem die Rote Armee Fraktion (RAF) im August 1977 die Bundesanwaltschaft beschie\u00dfen wollte. <br \/>Die K\u00f6lner Nagelbombe der Neonazi-Zelle NSU, die ebenfalls zur Sammlung des Museums geh\u00f6rt, stehe f\u00fcr den aktuellen Rechtsradikalismus, so H\u00fctter: &#171;Und wir haben jetzt auch Teile der Twin Towers aus New York bekommen, einige durch den Terrorangriff am 11. September brutal verbogene Metalltr\u00e4ger und Teile der Fassade, die diese schiere Gewalt zeigen. Aber auch eine kleine ID-Card eines Mitarbeiters der Deutschen Bank, der dort zu Tode gekommen ist. Sie steht f\u00fcr das menschliche Leid dieses Terrorverbrechens. &#187; <br \/>Bei dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz waren am 19. Dezember zw\u00f6lf Menschen get\u00f6tet und mehr als 50 verletzt worden.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 5.5\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/haus-der-geschichte-in-bonn-lastwagen-vom-breitscheidplatz-koennte-im-museum-landen-1.3320564?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/haus-der-geschichte-in-bonn-lastwagen-vom-breitscheidplatz-koennte-im-museum-landen-1.3320564?source=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist der Lastwagen, mit dem der Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt ver\u00fcbt wurde, ein Museumsst\u00fcck? 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