<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":395264,"date":"2017-01-06T06:02:27","date_gmt":"2017-01-06T04:02:27","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=395264"},"modified":"2017-01-06T06:02:27","modified_gmt":"2017-01-06T04:02:27","slug":"vier-schwarze-qualen-geistig-behinderten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/01\/vier-schwarze-qualen-geistig-behinderten\/","title":{"rendered":"Vier Schwarze qu\u00e4len geistig Behinderten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/media-cdn.sueddeutsche.de\/globalassets\/img\/unsprited\/placeholder.png\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Sie schlugen und qu\u00e4lten ihr Opfer und streamten die Tat live auf Facebook: Vier junge Afroamerikaner sind in Chicago festgenommen worden. Sie sollen am Dienstag einen wei\u00dfen, geistig behinderten Teenager gekidnappt und stundenlang misshandelt haben. Den zwei Frauen und zwei M\u00e4nnern wird vorgeworfen, ein &#171;Hate Crime&#187; begangen zu haben, also ein rassistisch motiviertes Hass-Verbrechen. <br \/>Der verst\u00f6rende Film, der sich rasend schnell im Netz verbreitete und f\u00fcr gro\u00dfe Emp\u00f6rung sorgt, zeigt einen ver\u00e4ngstigten jungen Mann in einem grauen Sweatshirt und dunklen Hosen, der in einer Ecke kauert. An den Handgelenken und am Hals ist er mit orangenen B\u00e4ndern gefesselt, sein Mund ist mit einem Klebeband verschlossen. Das Video, das eine junge Frau auf Facebook hochlud, zeigt, wie zwei M\u00e4nner das Shirt des Opfers mit einem Messer zerschneiden und den Gefesselten immer wieder schlagen und auf den Kopf hauen. <br \/>An einer Stelle schneidet einer der T\u00e4ter dem behinderten Mann Haare und seinen Skalp mit einem Messer ab. Sp\u00e4ter sieht man Bilder, auf denen das Opfer aus seinen Wunden blutet. In dem Video ist zudem eine Stimme zu h\u00f6ren, die immer wieder &#171;Fuck Donald Trump&#187; und &#171;Fuck white people&#187; ruft. <br \/>Im Film sieht man die Gruppe lachen, Witze rei\u00dfen, Musik h\u00f6ren und Marihuana rauchen. Ein Mann im Video sagt, der gefesselte Teenager &#171;repr\u00e4sentiere Trump&#187; und droht damit, ihn in den Kofferraum eines Autos zu schmei\u00dfen und &#171;einen Stein auf das Gaspedal zu legen&#187;. Ob es sich bei dem Opfer tats\u00e4chlich um einen Trump-Unterst\u00fctzer handelt, ist laut Polizei unklar. <br \/>Die genaue Identit\u00e4t des Opfers wurde nicht bekannt gegeben. Man wei\u00df lediglich, dass es sich um einen 18-J\u00e4hrigen aus Crystal Lake, einer Ortschaft nordwestlich von Chicago, handelt. Er soll mindestens f\u00fcnf Stunden gefesselt in der Ecke festgehalten worden sein. Das Opfer kannte einen der T\u00e4ter aus der Schule. Am Neujahrstag noch sollen die beiden zusammen in einem gestohlenen Van herumgefahren sein. <br \/>Die vier mutma\u00dflichen T\u00e4ter (eine Frau ist 24, die anderen sind 18 Jahre alt), haben die Tat gestanden. &#171;Sie haben zugegeben, dass sie ihn geschlagen und getreten haben&#187;, sagte Polizeikommandant Kevin Duffin. &#171;Sie haben ihn gezwungen, Toilettenwasser zu trinken. &#187; <br \/>Polizisten fanden das Opfer sp\u00e4ter, als es durch einen gef\u00e4hrlichen Stadtteil von Chicago irrte, blut\u00fcberstr\u00f6mt und ohne Orientierung. Trotz eisiger Temperaturen nur mit einem Unterhemd, einer Shorts und Sandalen bekleidet. <br \/>Die Polizei wirft den vier Festgenommenen vor, ein &#171;Hate Crime&#187; begangen zu haben. Sie h\u00e4tten in dem Video Kommentare \u00fcber die wei\u00dfe Rasse des Opfers gemacht und \u00fcber seine geistige Behinderung. Auch US-Pr\u00e4sident Barack Obama sagte in einem Interview im TV-Sender WLS, in dem Facebook-Video sehe man ein &#171;schreckliches Hate Crime&#187;. <br \/>Als &#171;Hate Crime&#187; wird definiert, wenn das Opfer wegen seiner Rasse, Hautfarbe, Religionszugeh\u00f6rigkeit, Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, k\u00f6rperlicher oder geistiger Behinderung ausgew\u00e4hlt wurde. Benutzt der T\u00e4ter rassistische Beleidigungen, um das Opfer einzusch\u00fcchtern, gilt das beispielsweise als eindeutiges Indiz f\u00fcr ein &#171;Hate Crime&#187;. Auch Vandalismus oder Graffiti k\u00f6nnen als &#171;Hate Crime&#187; eingestuft werden, beispielsweise das Malen eines Hakenkreuzes an eine j\u00fcdische Einrichtung. <br \/>Der Vorfall hat viele Trump-Anh\u00e4nger auf den Plan gerufen. Sie sehen darin die Tat einer &#171;rassistischen schwarzen Anti-Trump-Gang&#187;, wie die Pro-Trump-Website Infowars schreibt. <br \/>&#171;Werden die Medien \u00fcber das Video berichten oder werden Nachrichtensender wie CNN die Story begraben? &#171;, fragt der Artikel. In Wirklichkeit ist \u00fcber die Tat in den amerikanischen TV-Sendern, Zeitungen und Nachrichten-Websites gro\u00df und breit berichtet worden. Doch vielen Konservativen ist das nicht genug. <br \/>&#171;Wenn es umgekehrt gewesen w\u00e4re, also wenn vier Wei\u00dfe das mit einem Afroamerikaner gemacht h\u00e4tten, w\u00e4re das Land au\u00dfer Rand und Band&#187;, sagt etwa der Republikaner Newt Gingrich. &#171;Dann w\u00e4re es keine Frage, ob es sich um ein &#8216;Hate Crime&#8217; handelt&#187;, argumentiert der ehemalige Speaker des Repr\u00e4sentantenhauses. <br \/>Umgekehrte Diskriminierung, speziell gegen wei\u00dfe Trump-W\u00e4hler, sei ein gro\u00dfes Problem, hei\u00dft es in den konservativen Medien wie Fox News. Doch die Liberalen w\u00fcrden sich weigern, dies zuzugeben. In Umfragen geben neuerdings Wei\u00dfe immer \u00f6fter an, Opfer von Diskriminierung zu sein. <br \/>Die statistischen Zahlen zeigten jedoch ein v\u00f6llig anderes Bild, schreibt die Washington Post. Doch das ist vielen Trump-Fans egal. In dem abscheulichen Video aus Chicago sehen sie den Beweis ihrer Weltsicht.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 0\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/hate-crime-vier-schwarze-quaelen-geistig-behinderten-1.3322230?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/hate-crime-vier-schwarze-quaelen-geistig-behinderten-1.3322230?source=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie schlugen und qu\u00e4lten ihr Opfer und streamten die Tat live auf Facebook: Vier junge Afroamerikaner sind in Chicago festgenommen worden. 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