<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":401172,"date":"2017-01-10T20:14:57","date_gmt":"2017-01-10T18:14:57","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=401172"},"modified":"2017-01-10T20:14:57","modified_gmt":"2017-01-10T18:14:57","slug":"volksverrater-ist-unwort-des-jahres-2016","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/01\/volksverrater-ist-unwort-des-jahres-2016\/","title":{"rendered":"&quot;Volksverr\u00e4ter&quot; ist Unwort des Jahres 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/volksverraeter-101~_v-videowebm.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Das Unwort des Jahres 2016 lautet &#171;Volksverr\u00e4ter&#187;. Der Begriff sei &#171;ein typisches Erbe von Diktaturen, unter anderem der Nationalsozialisten&#187;, begr\u00fcndete die Jury der Sprachkritischen Aktion die Wahl.<br \/>Der Begriff &#171;Volksverr\u00e4ter&#187; ist das &#171;Unwort des Jahres 2016&#187;. Das teilte die Sprecherin der &#171;Unwort&#187;-Jury, die Sprachwissenschaftlerin Nina Janich mit. Das Wort sei ein &#171;Erbe von Diktaturen&#187; unter anderem der Nationalsozialisten. Als Vorwurf gegen\u00fcber Politikern sei das Wort &#171;in einer Weise undifferenziert und diffamierend, dass ein solcher Sprachgebrauch das ernsthafte Gespr\u00e4ch und damit die f\u00fcr Demokratie notwendigen Diskussionen in der Gesellschaft abw\u00fcrgt&#187;.<br \/>Im Rahmen der Aktion wird jedes Jahr ein aus Sicht der Jury unmenschlicher oder unangemessener Begriff aus dem \u00f6ffentlichen Gebrauch gew\u00e4hlt, um so f\u00fcr einen sensibleren und kritischeren Umgang mit Sprache zu werben.<br \/>Die Jury nominierte in diesem Jahr neben &#171;Volksverr\u00e4ter&#187; kein weiteres Unwort. Sie begr\u00fcndete dies damit, dass sie der mit der Wahl ausgedr\u00fcckten Kritik an dem derzeit in sozialen Netzwerken, aber auch in der Politik &#171;zunehmenden Sprachgebrauch mit faschistischem und fremdenfeindlichem Hintergrund&#187; mehr Gewicht verleihen wolle.<br \/>Eine unabh\u00e4ngige Jury aus Sprachwissenschaftlern und einem Publizisten hatte den Begriff aus 594 verschiedenen Vorschl\u00e4gen ausgew\u00e4hlt, von denen rund 60 den Unwort-Kriterien entsprachen. Ein Gro\u00dfteil der Vorschl\u00e4ge habe sich gegen einen diffamierenden Sprachgebrauch im Themenfeld Migration und Fl\u00fcchtlinge gerichtet, sagte Janich. Insgesamt gab es 1064 Einsendungen.<br \/>Die Aktion gibt es seit 1991. Sie soll das Bewusstsein und die Sensibilt\u00e4t f\u00fcr Sprache f\u00f6rdern. Die Jury nimmt bei ihren Entscheidungen &#171;sachlich unangemessene oder inhumane Formulierungen im \u00f6ffentlichen Sprachgebrauch&#187; in den Blick, &#171;um damit zu allt\u00e4glicher sprachkritischer Reflexion aufzufordern&#187;.<br \/>Zum &#171;Unwort des Jahres 2015&#187; war der h\u00e4ufig von Rechtspopulisten verwendete Begriff &#171;Gutmensch&#187; gew\u00e4hlt worden. F\u00fcr 2014 hatte das Gremium &#171;L\u00fcgenpresse&#187; ausgesucht. Im Jahr 2013 war &#171;Sozialtourismus&#187; das &#171;Unwort&#187;, davor &#171;Opfer-Abo&#187; (2012) und &#171;D\u00f6ner-Morde&#187; (2011).<br \/>Neben dem &#171;Unwort des Jahres&#187; gibt es auch das &#171;Wort des Jahres&#187;. Dieser Begriff wird unabh\u00e4ngig von der sprachkritischen Jury mit ihrer Sprecherin in Darmstadt von der Gesellschaft f\u00fcr deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden gew\u00e4hlt. F\u00fcr 2016 entschied sie sich f\u00fcr den Begriff &#171;postfaktisch&#187;. Zur Begr\u00fcndung hie\u00df es, in politischen und gesellschaftlichen Diskussionen gehe es zunehmend um Emotionen anstelle von Fakten.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 8.7\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/unwort-127.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/unwort-127.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Unwort des Jahres 2016 lautet &#171;Volksverr\u00e4ter&#187;. 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