<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":407606,"date":"2017-01-15T18:05:11","date_gmt":"2017-01-15T16:05:11","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=407606"},"modified":"2017-01-15T18:05:11","modified_gmt":"2017-01-15T16:05:11","slug":"neue-dokumente-belasten-wohl-winterkorn-in-vw-abgasskandal","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/01\/neue-dokumente-belasten-wohl-winterkorn-in-vw-abgasskandal\/","title":{"rendered":"Neue Dokumente belasten wohl Winterkorn in VW-Abgasskandal"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/bilder.augsburger-allgemeine.de\/img\/wirtschaft\/crop40123142\/3774784257-ctopTeaser-w1200\/Martin-Winterkorn-war-im-September-2015-wenige-Tage-nach-dem-Bekanntwerden-der-Abgas-Manipulationen-an-Millionen-VW-Dieselautos-zurueckgetreten.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Im VW-Abgasskandal belasten bisher unbekannte interne Dokumente nach einem Zeitungsbericht den fr\u00fcheren Konzernchef Martin Winterkorn. Diese legen demnach nahe, dass Winterkorn fr\u00fcher \u00fcber illegale Abgas-Manipulationen Bescheid gewusst haben k\u00f6nnte als bisher bekannt. Das berichtete die \u00abBild am Sonntag\u00bb unter Berufung auf vertrauliche Papiere. Diese sollen am 27. Juli 2015 bei einer Sitzung mit Winterkorn in Wolfsburg pr\u00e4sentiert worden sein. Die Unterlagen sollen unter anderem zeigen, wie knapp zwei Monate vor dem Bekanntwerden des Skandals der Konzern kalkulierte, wann man den US-Beh\u00f6rden die Wahrheit sagen solle. Ein VW-Sprecher wollte sich dazu auf Anfrage zun\u00e4chst nicht \u00e4u\u00dfern. <br \/>Winterkorn und die VW-Konzernspitze haben bisher stets betont, erst im September 2015 von den Abgas-Manipulationen erfahren zu haben. Volkswagen und Winterkorn wiesen die Vorw\u00fcrfe laut \u00abBild am Sonntag\u00bb zur\u00fcck. Winterkorn will sich nach Informationen der Zeitung nur an eine kurze Besprechung zu dem Thema am 27. Juli erinnern, bei der ihm versichert worden sei, die Probleme in den USA w\u00fcrden gel\u00f6st werden. <br \/>Gegen Winterkorn und andere Manager wird wegen des Verdachts der Marktmanipulation ermittelt. Sie sollen die Finanzm\u00e4rkte im Herbst 2015 zu sp\u00e4t \u00fcber den Abgasskandal informiert haben. Anleger klagen deswegen auf Schadenersatz in Milliardenh\u00f6he, weil die VW-Aktie nach Bekanntwerden des Skandals auf Talfahrt ging. Winterkorn war Ende September 2015 im Zuge des Abgassandals zur\u00fcckgetreten, hatte aber betont, sich keines Fehlverhaltens bewusst zu sein. <br \/>Ein Teilnehmer der Sitzung im Juli 2015 sagte der Zeitung: \u00abWir haben dar\u00fcber gesprochen, dass etwas Illegales in unsere Autos installiert wurde.\u00bb Der Teilnehmer habe mit Blick auf die Pr\u00e4sentationen gesagt, er dachte, dass er sp\u00e4testens bei der dritten Folie \u00abweggeblasen\u00bb wird. Doch Winterkorn sei erstaunlich ruhig geblieben. Er habe sp\u00e4ter in der Sitzung lediglich zu einem Techniker, der die Betrugssoftware mitentwickelt hatte, gesagt: \u00abDu und deine Software!\u00bb <br \/>Nach Informationen der Zeitung diskutierte die Runde dar\u00fcber, ob und wann man den US-Umweltbeh\u00f6rden den Abgasbetrug gestehen solle. Der Abgasskandal hat seinen Ursprung in den USA. <br \/>Dabei seien \u00abChancen\u00bb und \u00abRisiken\u00bb abgewogen worden. So rechnete VW bei einem \u00abdefensiven\u00bb Vorgehen mit einer sicheren Zulassung f\u00fcr neue Modelle, allerdings auch mit \u00absehr hohen Strafzahlungen\u00bb. Die Teilnehmer seien sich aber einig gewesen, die Angelegenheit \u00aboffensiv\u00bb anzugehen &#8212; mit geringeren Strafzahlungen, aber einer unsicheren Zulassung neuer Modelle. <br \/>VW hatte bereits Anfang 2016 in der Stellungnahme an das Landgericht Braunschweig erkl\u00e4rt, Winterkorn sowie VW-Markenchef Herbert Diess h\u00e4tten an dem Treffen am 27. Juli 2015 teilgenommen. W\u00f6rtlich hie\u00df es in einer Klageerwiderung von VW: \u00abWeder der konkrete Inhalt dieser informellen Besprechung noch die konkreten Zeitpunkte, zu denen die betreffenden Vorstandsmitglieder teilnahmen, lassen sich im Detail rekonstruieren.\u00bb <br \/>Es sei m\u00f6glich, aber nicht sicher, dass damals eine Software\u00e4nderung als Grund f\u00fcr die erh\u00f6hten Abgaswerte genannt wurde. Nach der Anklage gegen die Manager gestattete das Management den US-Kollegen, die Existenz dieser \u00c4nderung weiter zu verschweigen. Laut VW forderte Winterkorn bei dem Treffen im Juli 2015 eine weitere Aufkl\u00e4rung. <br \/>NDR, WDR und \u00abS\u00fcddeutsche Zeitung\u00bb hatten am Samstag berichtet, neue Indizien legten nahe, dass Winterkorn fr\u00fcher \u00fcber die Abgas-Manipulationen informiert war als bisher bekannt. Kronzeugen h\u00e4tten im Gespr\u00e4ch mit US-Ermittlern ausgesagt, sie h\u00e4tten 2012 und 2014 mit einem engen Vertrauten Winterkorns \u00fcber eine illegale Software in den Diesel-Fahrzeugen auf dem US-Markt gesprochen. <br \/>Einer der Zeugen sagte, er sei davon ausgegangen, dass dies an den Vorstandschef weitergereicht werde. Im Juli 2015 habe ein Ingenieur die Problematik bei einem Termin mit Winterkorn erw\u00e4hnt, wobei dieser so gewirkt habe, als wisse er l\u00e4ngst davon. <br \/>Der Abgasskandal hatte VW in eine schwere Krise gest\u00fcrzt. Dr Autobauer hat sich inzwischen nach einem langen Ringen mit den US-Beh\u00f6den auf Vergleiche in Milliadenh\u00f6he geeinigt. Sechs fr\u00fchere und aktuelle VW-Manager sind in den USA angeklagt, einer von ihnen sitzt in den USA in Haft.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 2.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/wirtschaft\/Neue-Dokumente-belasten-wohl-Winterkorn-in-VW-Abgasskandal-id40210432.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/wirtschaft\/Neue-Dokumente-belasten-wohl-Winterkorn-in-VW-Abgasskandal-id40210432.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im VW-Abgasskandal belasten bisher unbekannte interne Dokumente nach einem Zeitungsbericht den fr\u00fcheren Konzernchef Martin Winterkorn. 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