<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":409791,"date":"2017-01-17T10:14:36","date_gmt":"2017-01-17T08:14:36","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=409791"},"modified":"2017-01-17T10:14:36","modified_gmt":"2017-01-17T08:14:36","slug":"wie-trump-autobauer-in-die-krise-sturzen-konnte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/01\/wie-trump-autobauer-in-die-krise-sturzen-konnte\/","title":{"rendered":"Wie Trump Autobauer in die Krise st\u00fcrzen k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/bilder.augsburger-allgemeine.de\/img\/wirtschaft\/crop40227312\/4304781964-ctopTeaser-w1200\/BMW-baut-bereits-Autos-in-Spartanburg-im-Bundesstaat-South-Carolina.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Nach seinen Attacken gegen Toyota, Ford und General Motors droht der k\u00fcnftige US-Pr\u00e4sident Donald Trump auch deutschen Autobauern v\u00f6llig unverhohlen. In einem Interview mit Bild und der britischen Times k\u00fcndigte er Strafz\u00f6lle f\u00fcr BMW an, sollte der bayerische Konzern seine Pl\u00e4ne f\u00fcr ein neues Werk in Mexiko weiterverfolgen. Das Unternehmen will ab 2019 im mexikanischen San Luis Potos\u00ed produzieren. Trump sagte, BMW k\u00f6nne dort zwar \u201eAutos f\u00fcr die USA bauen, aber sie werden f\u00fcr jedes Auto, das in die USA kommt, 35 Prozent Steuern zahlen\u201c. Lieber sollten sie in Amerika produzieren \u2013 und damit Arbeitspl\u00e4tze in den Vereinigten Staaten schaffen. <br \/>Der scheidende US-Pr\u00e4sident Barack Obama verspricht nach dem Wahlsieg von Donald Trump eine reibungslose Macht\u00fcbergabe, am Donnerstag empfing er seinen Nachfolger bereits im Wei\u00dfen Haus. Im Wahlkampf hatten beide M\u00e4nner allerdings keinen Hehl aus ihrer gegenseitigen Abneigung gemacht. Eine Auswahl der zwischen Trump und Obama hin- und hergeschossenen Giftpfeile. <br \/>Der Ursprung der Fehde: Trump war 2011 eine treibende Kraft hinter der Verschw\u00f6rungstheorie zu Obamas Geburtsort. Die sogenannten Birther glauben, dass der erste afroamerikanische Staatschef nicht in den USA geboren wurde und damit gar nicht Pr\u00e4sident sein darf. Ein genervter Obama ver\u00f6ffentlichte schlie\u00dflich seine Geburtsurkunde aus dem US-Bundesstaat Hawaii &#8212; und nahm sich Trump beim j\u00e4hrlichen Korrespondentendinner vor. <br \/>\u00bbNiemand ist gl\u00fccklicher, niemand ist stolzer, die Sache mit der Geburtsurkunde endlich gekl\u00e4rt zu haben, als Donald\u00bb, sagte Obama, w\u00e4hrend Trump mit grimmigem Blick im Publikum sa\u00df. \u00bbDenn nun kann er sich endlich wieder auf die bedeutenden Themen konzentrieren &#8212; etwa, ob wir die Mondlandung gef\u00e4lscht haben.\u00bb <br \/>Schlechtester Pr\u00e4sident der Geschichte: Als Obama eine m\u00f6gliche Pr\u00e4sidentschaft Trumps im Juli als \u00bbbe\u00e4ngstigend\u00bb bezeichnete, wartete der frisch gek\u00fcrte republikanische Kandidat nicht lange mit einer Replik. \u00bbIch glaube, Pr\u00e4sident Obama war einer der unwissendsten Pr\u00e4sidenten unserer Geschichte\u00bb, sagte er. \u00bbEr war eine Katastrophe als Pr\u00e4sident. Er wird als einer der schlechtesten Pr\u00e4sidenten in die Geschichte unseres Landes eingehen.\u00bb <br \/>Tauglichkeitszeugnis verweigert: Angesichts der kontroversen \u00c4u\u00dferungen Trumps \u00fcber Minderheiten nannte Obama den einstigen Reality-TV-Star im August \u00bbj\u00e4mmerlich unvorbereitet\u00bb f\u00fcr das h\u00f6chste Staatsamt. \u00bbDer republikanische Kandidat ist ungeeignet, als Pr\u00e4sident zu dienen\u00bb, sagte der Demokrat. <br \/>Gr\u00fcndungsmythos der IS-Miliz: Bei einer Wahlkampfveranstaltung im August erkl\u00e4rte Trump, dass Obama die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gegr\u00fcndet habe. \u00bbEr ist der Gr\u00fcnder des IS\u00bb, sagte der Milliard\u00e4r. \u00bbUnd ich w\u00fcrde sagen, die Mitgr\u00fcnderin ist die schurkige Hillary Clinton.\u00bb <br \/>Auf Nachfrage bekr\u00e4ftigte Trump, er habe nicht nur gemeint, dass Obama mit seiner Au\u00dfenpolitik den Aufstieg der Dschihadisten beg\u00fcnstigt habe. \u00bbNein, ich habe gemeint, dass er der Gr\u00fcnder des IS ist\u00bb, sagte er. \u00bbEr ist ihr wichtigster Spieler.\u00bb <br \/>Schluss mit dem Gejammere: Trump beklagte im Herbst wiederholt, dass die Wahl zu seinen Ungunsten manipuliert werde. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Italiens Regierungschef Matteo Renzi fand Obama daf\u00fcr klare Worte: \u00bbDas Gejammere beginnt, bevor das Spiel vorbei ist?\u00bb, sagte der Pr\u00e4sident. \u00bbIch rate Herrn Trump, dass er mit seinem Gejammere aufh\u00f6rt und stattdessen f\u00fcr seine Sache wirbt, um W\u00e4hler zu gewinnen.\u00bb <br \/>Kastrophenalarm bei Obamacare: Bei Obamas Gesundheitsreform schwillt Republikanern gew\u00f6hnlich der Kamm, auch bei Trump ist das nicht anders. \u00bbObamacare wird niemals funktionieren\u00bb, sagte er bei der zweiten Pr\u00e4sidentschaftsdebatte im Oktober. Die Kosten seien zu hoch, f\u00fcr die Versicherten und f\u00fcr das ganze Land. \u00bbObamacare ist eine totale Katastrophe.\u00bb Trump will das Gesetz, das Millionen Menschen eine Krankenversicherung erm\u00f6glichte, nach seinem Amtsantritt r\u00fcckg\u00e4ngig machen. <br \/>Trumps Twitter-Tiraden: W\u00e4hrend des gesamten Wahlkampfes bewies Trump ein enormes Mitteilungsbed\u00fcrfnis \u00fcber den Onlinedienst Twitter, gerne auch zu n\u00e4chtlicher Stunde. Mit seinen ungefilterten Botschaften sorgte der Immobilientycoon ein ums andere Mal f\u00fcr Verwunderung und gar Emp\u00f6rung &#8212; etwa mit seinem Aufruf, ein angebliches Sexvideo einer fr\u00fcheren Miss Universe zu schauen, die ihn kritisiert hatte. <br \/>Der Autobauer gibt sich unbeeindruckt. Man wolle an den Pl\u00e4nen festhalten, hei\u00dft es von dem Unternehmen. Auch Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte, Deutschland sei \u201enicht schwach und unterlegen\u201c. Sollte Trump Importz\u00f6lle einf\u00fchren, dann k\u00f6nnte das f\u00fcr deutsche Autobauer dennoch schwerwiegende Folgen haben \u2013 denn der US-Markt ist enorm wichtig f\u00fcr die hiesige Autobranche. Die USA sind nach China der zweitgr\u00f6\u00dfte Abnehmer deutscher Fahrzeuge. Etwa 1,3 Millionen Autos und Transporter wurden nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie zuletzt dorthin verkauft. <br \/>Viele Unternehmen haben ihre Produktion in den Vereinigten Staaten entsprechend ausgebaut. Auch BMW betreibt bereits ein gro\u00dfes Werk in den USA: In Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina werden Fahrzeuge der X-Reihe produziert, es ist die gr\u00f6\u00dfte BMW-Fabrik der Welt. <br \/>Aber immer mehr deutsche Autobauer entdecken auch Mexiko als Produktionsort: Volkswagen baut in Puebla den Golf und den Jetta, Audi hat erst im September ein Werk er\u00f6ffnet. Die neuesten \u00c4u\u00dferungen Trumps will man in Ingolstadt allerdings lieber nicht kommentieren. <br \/>Insgesamt liefen in Mexiko im vergangenen Jahr 3,5 Millionen Fahrzeuge vom Band \u2013 80 Prozent davon gingen in den Export. Warum aber ist das Land so attraktiv f\u00fcr Autobauer? \u201eDie Kostenvorteile sind enorm\u201c, sagt Branchenexperte Ferdinand Dudenh\u00f6ffer. Die L\u00f6hne seien deutlich niedriger als in den USA, ebenso die Energiekosten. Dazu kommt die N\u00e4he sowohl zu den Vereinigten Staaten als auch zu S\u00fcdamerika. <br \/>Kommen die Strafz\u00f6lle, dann \u201ebricht das Gesch\u00e4ftsmodell vieler Autobauer zusammen\u201c, sagt Professor Stefan Bratzel, Leiter des Center of Automotive Management (CAM). Denn um ihre Kosten zu decken, m\u00fcssten die Hersteller ihre in Mexiko produzierten Autos deutlich teurer machen. \u201eDann kauft sie aber kein Kunde mehr\u201c, betont Bratzel. F\u00fcr den Experten ist die Drohung Trumps deshalb eine \u201eganz, ganz ernste Thematik\u201c. <br \/>Sollte Trumps Warnung wahr werden, sieht Experte Dudenh\u00f6ffer zwei m\u00f6gliche Szenarien: \u201eEntweder\u201c, sagt er, \u201eman produziert dann in einer \u00dcbergangszeit mit Verlusten und schlie\u00dft nach einiger Zeit die Mexiko-Produktion oder man sucht sich andere M\u00e4rkte.\u201c Diese M\u00e4rkte gebe es allerdings kaum. Dudenh\u00f6ffer geht deshalb davon aus, dass Trump im Ernstfall mit seiner Strategie zumindest kurzfristig Erfolg haben und tausende Arbeitspl\u00e4tze aus Mexiko abziehen k\u00f6nnte. Ein Schritt, der die Autobauer Milliarden kosten w\u00fcrde.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 3.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/Wie-Trump-Autobauer-in-die-Krise-stuerzen-koennte-id40231002.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/Wie-Trump-Autobauer-in-die-Krise-stuerzen-koennte-id40231002.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach seinen Attacken gegen Toyota, Ford und General Motors droht der k\u00fcnftige US-Pr\u00e4sident Donald Trump auch deutschen Autobauern v\u00f6llig unverhohlen. In einem Interview mit Bild und der britischen Times k\u00fcndigte er Strafz\u00f6lle f\u00fcr BMW an, sollte der bayerische Konzern seine Pl\u00e4ne f\u00fcr ein neues Werk in Mexiko weiterverfolgen. Das Unternehmen will ab 2019 im mexikanischen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":409790,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/409791"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=409791"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/409791\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":409792,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/409791\/revisions\/409792"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media\/409790"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=409791"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=409791"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=409791"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}