<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":412374,"date":"2017-01-19T06:05:26","date_gmt":"2017-01-19T04:05:26","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=412374"},"modified":"2017-01-19T06:05:26","modified_gmt":"2017-01-19T04:05:26","slug":"abschied-von-der-presse-obamas-wichtigster-rat-fur-trump","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/01\/abschied-von-der-presse-obamas-wichtigster-rat-fur-trump\/","title":{"rendered":"Abschied von der Presse | Obamas wichtigster Rat f\u00fcr Trump"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/bilder.bild.de\/fotos\/danke-und-viel-glueck-ein-am-ende-muede-wirkender-barack-obama-verabschiedet-sich-von-der-weltpresse-200250196-49847072\/Bild\/2.bild.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Am Freitag 12 Uhr Ortszeit in Washington (18 Uhr bei uns) ist Barack Obamas Amtszeit als US-Pr\u00e4sident zu Ende. Heute hielt er seine letzte Pressekonferenz. Und gab seinem Nachfolger den wichtigen Rat, nicht alleine regieren zu wollen: \u201eDieser Job hat eine solches Ausma\u00df, den kann man nicht alleine machen\u201c, sagte Obama. \u201eMan braucht ein Team\u201c. <br \/>Um 20.25 Uhr trat der scheidende US-Pr\u00e4sident vor die Kameras, offensichtlich guter Laune. Er witzelte zum Beispiel \u00fcber die Beschwerden, wenn er zu ausf\u00fchrliche Antworten gegeben hatte. Er bedankte sich f\u00fcr Fairness, auch wenn er nicht jede Schlussfolgerung geteilt habe: \u201eSie sollten Skeptiker sein. Sie sollten harte Fragen stellen\u201c, sagte er \u2013 wohl in Anspielung auf die d\u00fcnnh\u00e4utigen Reaktionen seines Nachfolgers auf kritische Fragen. <br \/>Ausdr\u00fccklich w\u00fcrdigte er die Pressefreiheit, die Leistung der freien Presse: \u201eUnsere Demokratie braucht Sie\u201c. <br \/>Dann wurde er immer nachdenklicher\u2026 und am Ende der Pressekonferenz wirkte er melancholisch und m\u00fcde. <br \/>Nach wenigen Minuten begann er, Fragen zu beantworten. Obama verteidigte die Begnadigung der US-Whistleblowerin Chelsea Manning (29), die seit fast sieben Jahren im Gef\u00e4ngnis sitzt, weil sie Hunderttausende geheime Dokumente des US-Milit\u00e4rs und des Au\u00dfenministeriums an Wikileaks weitergegeben hat. Bis 2045 sollte sie urspr\u00fcnglich in Haft bleiben. Dies bezeichnete Obama als \u201e unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig \u201c. <br \/>Auf die Zukunft von Wikileaks-Gr\u00fcnder Julian Assange, der \u00fcber seine R\u00fcckkehr in die USA \u00f6ffentlich nachgedacht hatte, wollte Obama nicht n\u00e4her eingehen. \u201eIch zolle den Tweets von Herrn Assange nicht allzu viel Aufmerksamkeit\u201c, sagte der scheidende US-Pr\u00e4sident. <br \/>Die zweite Frage galt der Ank\u00fcndigung von Donald Trump, Sanktionen gegen Russland zu lockern. Obama stellte klar, dass ein gutes, \u201ekonstruktives\u201c Verh\u00e4ltnis zu Russland im Interesse der USA und der Welt sei. Der einzige Grund f\u00fcr die Sanktionen sei die Verletzung der territorialen Integrit\u00e4t und Souver\u00e4nit\u00e4t der Ukraine gewesen. Die Bedingungen f\u00fcr die Aufhebung der Sanktionen seien nicht erf\u00fcllt. <br \/>Unter der Pr\u00e4sidentschaft Wladimir Putins h\u00e4tten die anti-amerikanischen Ressentiments in Russland zugenommen, beklagte Obama. <br \/>Er mahnte, die USA m\u00fcssten ihre Vorbildfunktion in Sachen Demokratie und Menschenrechte fortsetzen. Sie seien hier sicher nicht perfekt, aber meistens auf der richtigen Seite gewesen. <br \/>In Bezug auf seinen Nachfolger Donald Trump sagte Obama, er habe ihm seinen bestm\u00f6glichen Rat angeboten. Er werde viele gute Berater brauchen. <br \/>Die Kunst sei es, die richtigen Leute zusammenstellen, die einem die besten Informationen weiterreichten. Problematisch sei es, wenn der Zeitpunkt komme, an dem man sich isoliert f\u00fchle oder die Mitarbeiter nur noch das weiterg\u00e4ben, was man h\u00f6ren wolle. \u201eDann beginnt man, Fehler zu machen.\u201c <br \/>Trump solle sich weiter f\u00fcr die nukleare Abr\u00fcstung einsetzen, sagte Obama. <br \/>Er selbst wolle jetzt die acht Jahre Pr\u00e4sidentschaft zun\u00e4chst einmal verdauen. \u201eIch will schreiben\u201c, sagte Obama. Au\u00dferdem wolle er Zeit mit seinen T\u00f6chtern verbringen. \u00dcber die beiden jungen Frauen sprach er mit gro\u00dfem Stolz. <br \/>Einmischen in die aktuelle Politik werde er sich nur, wenn er den Eindruck gewinne, dass fundamentale Werte der Vereinigten Staaten verletzt w\u00fcrden, etwa beim Umgang mit Rassenfragen oder bei dem Umgang mit Zuwandererkindern. <br \/>Oft sah Obama bei seinen Antworten zu Boden und presste die Lippen aufeinander. Sein strahlendes L\u00e4cheln zeigte der nach acht Jahren ergraute Pr\u00e4sident vergleichsweise selten, wirkte beinahe ersch\u00f6pft. <br \/>D\u00fcster waren seine Einsch\u00e4tzungen f\u00fcr eine Friedensl\u00f6sung im Dauer-Nahost-Konflikt zwischen Israel und Pal\u00e4stinensern: Er f\u00fcrchte, dass sich das Zeitfenster f\u00fcr eine Zwei-Staaten-L\u00f6sung schlie\u00dfen k\u00f6nne. Die Vereinigten Staaten k\u00f6nnten ermutigen und vermitteln, Dialog-Plattformen schaffen. Doch k\u00f6nne man die beiden Konfliktparteien nicht zum Frieden zwingen. <br \/>\u201eIch habe mich meine ganze Amtszeit, im ersten Jahr, im zweiten Jahr, bis zum letzten Jahr sehr bem\u00fcht\u201c, sagte Obama. <br \/>Am Ende versuchte er, Zuversicht zu verspr\u00fchen: Er glaube an die junge Generation, er glaube an das amerikanische Volk. \u201eIch glaube daran, dass Menschen mehr gut sind als b\u00f6se. \u201c <br \/>Sein Abschied nach fast exakt einer Stunde fiel kurz und unsentimental aus: Danke und \u201eGood luck\u201c \u2013 \u201eViel Gl\u00fcck\u201c. <br \/>Dem Amtsantritt von Immobilienmilliard\u00e4r Donald Trump wird auch innerhalb der USA von vielen mit Sorge entgegengeblickt. Trump zieht nach einer Umfrage der \u201eWashington Post\u201c und des Senders ABC mit den niedrigsten Zustimmungsraten eines neuen Pr\u00e4sidenten seit mindestens 40 Jahren in das Wei\u00dfe Haus ein. Demnach stehen ihm nur 40 Prozent der B\u00fcrger allgemein positiv gegen\u00fcber. <br \/>Hingegen sehen laut einer CNN-Umfrage 60 Prozent der W\u00e4hler Obamas Amtsf\u00fchrung positiv. <br \/>Am Dienstag r\u00fchrte er viele seiner Landsleute mit einem Geburtstags-Tweet f\u00fcr Ehefrau Michelle Obama, deren Popularit\u00e4t zuletzt einen H\u00f6chststand erreichte. <br \/>To the girl from the South Side who took on a role she didn&#8217;t ask for and made it her own: Happy Birthday, Michelle. I love you. pic.twitter.com\/lvjfx418hn <br \/>Kurz vor Beginn der Pressekonferenz wurde bekannt, dass der fr\u00fchere US-Pr\u00e4sident George Bush wegen einer Lungenentz\u00fcndung im Krankenhaus behandelt wird. Wie sein B\u00fcro am Mittwoch mitteilte, befand sich der 92-j\u00e4hrige wegen \u201eakuter Atmungsprobleme\u201c auf der Intensivstation. Auch seine Ehefrau Barbara wurde den Angaben zufolge in das Hospital im texanischen Houston eingeliefert. Es handle sich bei der 91-J\u00e4hrigen um eine Vorsichtsma\u00dfnahme. Sie sei in einem geschw\u00e4chten Zustand und habe Husten. <br \/>Obama sagte zum Auftakt seiner Pressekonferenz, seine Gedanken und Gebete seien bei den beiden. <br \/>Es sieht aus wie ein normaler Umzug, ist es aber nicht: Hier ziehen die Obamas in ihr neues Zuhause. <br \/>W\u00e4hrend ihrer Zeit im Irak hatte Manning hunderttausende Dokumente geleakt, sollte eigentlich 35 Jahre sitzen. <br \/>Unklar ist, ob Donald Trump und seine Regierung an den regelm\u00e4\u00dfigen Pressekonferenzen nach dem traditionellen Muster festhalten werden. Trump kommunizierte zuletzt bevorzugt \u00fcber Twitter, das Verh\u00e4ltnis zu einzelnen Journalisten und zu mehreren Zeitungen und TV-Sendern gilt schon vor dem Amtsantritt als belastet.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 2.2\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/usa-praesident\/obamas-letzte-pressekonferenz-49840410.bild.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/usa-praesident\/obamas-letzte-pressekonferenz-49840410.bild.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitag 12 Uhr Ortszeit in Washington (18 Uhr bei uns) ist Barack Obamas Amtszeit als US-Pr\u00e4sident zu Ende. 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