<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":423892,"date":"2017-01-23T22:22:00","date_gmt":"2017-01-23T18:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=423892"},"modified":"2017-01-24T00:05:10","modified_gmt":"2017-01-23T22:05:10","slug":"verschuttetes-hotel-in-italien-rettungskrafte-graben-weiter-nach-23-vermissten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/01\/verschuttetes-hotel-in-italien-rettungskrafte-graben-weiter-nach-23-vermissten\/","title":{"rendered":"Versch\u00fcttetes Hotel in Italien: Rettungskr\u00e4fte graben weiter nach 23 Vermissten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/images\/a-handout-picture-released-on-january-23-2017-by-the-corpo-nazionale-soccorso-alpino-e-speleologico-cnsas-shows-rescue-teams-working-at-the-avalanche-hit-hotel-rigopiano-near-the-village-of-farindola-on-the-eastern-lower-slopes-of-the-gran-sasso-mountain-italian-rescuers-pulled-nine-survivors\/19293138\/2-format530.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Seit der Bergung der letzten beiden Versch\u00fctteten am Samstag \u2013 eine Studentin und ein Pizzeria-Besitzer hatten 58 Stunden lang in einem engen Luftloch im Hotel \u00fcberlebt \u2013 haben die Rettungsmannschaften keine Lebenszeichen mehr registriert. Doch die Bergungsarbeiten am Gran-Sasso-Massiv gehen mit unverminderter Intensit\u00e4t weiter. \u201eWir suchen weiter, Tag und Nacht, bis wir den letzten Vermissten gefunden haben\u201c, versprach der Bergretter Alessandro Marucci den Angeh\u00f6rigen, die seit Tagen im Spital von Pescara auf Nachrichten von ihren vermissten Verwandten warten. <br \/>Marucci war am Sonntag nach einer anstrengenden Schicht beim versch\u00fctteten Hotel hinunter an die Adria gefahren, um die zwischen Hoffnung und Verzweiflung schwankenden Angeh\u00f6rigen \u00fcber den Stand der Sucharbeiten im 1200 Meter h\u00f6her gelegenen Hotel Rigapiano zu informieren. Trotz der f\u00fcnf Tage, die seit dem Lawinenniedergang verstrichen sind, bestehe noch immer die Hoffnung, \u00dcberlebende zu finden, versicherte Marucci: \u201eEs ist m\u00f6glich, dass es im Hotel noch R\u00e4ume gibt, die nicht vollst\u00e4ndig mit Schnee gef\u00fcllt worden sind. In solchen R\u00e4umen w\u00e4ren die \u00dcberlebenschancen auch nach mehreren Tagen intakt.\u201c <br \/>Durch den Iglu-Effekt seien die Temperaturen unter den Schneemassen ertr\u00e4glich; vielleicht h\u00e4tten die Versch\u00fctteten auch etwas zu essen gefunden \u2013 wie einige der insgesamt neun G\u00e4ste und Angestellten , die bereits letzte Woche lebend aus dem zerst\u00f6rten Hotel geborgen werden konnten. Dank des Schnees w\u00fcrden eventuelle \u00dcberlebende auch nicht verdursten. <br \/>Inzwischen sind beim versch\u00fctteten Hotel bis zu 250 Retter im Einsatz \u2013 bei misslichsten Bedingungen: Seit Tagen herrschen Sturm und Nebel im Gebiet des Gran Sasso, die Lawinengefahr ist hoch. In der Nacht auf gestern ist das Schneetreiben in Regen \u00fcbergegangen, was den ohnehin schon sehr kompakten Schnee der Lawine noch schwerer machte \u2013 und hart wie Beton. <br \/>Dennoch haben die Retter bisher schon \u00fcber ein Dutzend senkrechte und waagerechte Zugangtunnels zum Hotel gegraben \u2013 mit blo\u00dfen H\u00e4nden, mit Schaufeln, Bohrern und Fr\u00e4sen und seit gestern auch mit schwerem R\u00e4umger\u00e4t. Auch im Innern des Hotels graben und bohren sich Feuerwehrm\u00e4nner durch Schnee, Tr\u00fcmmer, Decken und W\u00e4nde. <br \/>Die Arbeit im Innern des Hotels ist die gef\u00e4hrlichste: Unter dem immensen Gewicht des Lawinenkegels k\u00f6nnen Decken und Tunnel jederzeit einst\u00fcrzen. Laut Experten sind am vergangenen Mittwoch mit der Lawine 120000 Tonnen Schnee zu Tal gest\u00fcrzt \u2013 das entspricht dem Gewicht von 4000 voll beladenen Lastwagen. \u201eDoch die Arbeit muss gemacht werden\u201c, erkl\u00e4rte Marucci lakonisch. Es gebe noch Bereiche im Hotel, zu denen die Helfer bisher noch nicht vorgedrungen seien. Ihre Hoffnungen setzen die Einsatzkr\u00e4fte besonders auf den unterirdischen Wellness- und Saunakomplex, der dank stabiler Betonmauern eine Art \u201eBunker\u201c darstelle und intakt geblieben sein k\u00f6nnte. \u201eEs wird nicht mehr lange dauern, bis wir auch in diesen Bereich gelangen\u201c, versprach Marucci. <br \/>Angesichts der Strapazen und des gro\u00dfen Risikos, welche die Retter seit Tagen auf sich nehmen, werden sie in den Medien als \u201eHelden von Rigapiano\u201c oder auch \u201eEngel des Schnees\u201c bezeichnet. Ihre Motivation beziehen sie aus den Teilerfolgen, die sie bei ihrer Suche bisher verbuchen konnten: Am Montag sind alle vier Kinder, die letzte Woche geborgen werden konnten, aus dem Krankenhaus in Pescara entlassen worden. \u201eSie haben sich von der Unterk\u00fchlung erholt, medizinisch geht es allen gut\u201c, erkl\u00e4rte der Chef der Kinderabteilung des Krankenhauses, Giuliano Lombardo. Die Kinder werden aber weiterhin psychologisch betreut \u2013 vor allem der neunj\u00e4hrige Edoardo, der m\u00f6glicherweise beide Eltern beim Lawinenungl\u00fcck verloren hat: Seine Mutter ist tot geborgen worden, der Vater weiterhin vermisst. <br \/>Am Sonntagabend ist ein weiteres Todesopfer aus den Tr\u00fcmmern geborgen worden: ein 42-j\u00e4hriger afrikanischer Fl\u00fcchtling, dessen Name zun\u00e4chst auf keiner Vermisstenliste erschienen war. Er war im Hotel als Hilfskraft angestellt gewesen. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf sechs. Die Zahl der \u00dcberlebenden betr\u00e4gt elf. Darunter sind die neun Versch\u00fctteten, die lebend aus dem Hotel geborgen werden konnten. Und zwei weitere M\u00e4nner hatten den Lawinenniedergang im Freien \u00fcberlebt.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 1.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/verschuettetes-hotel-in-italien-rettungskraefte-graben-weiter-nach-23-vermissten\/19293038.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/verschuettetes-hotel-in-italien-rettungskraefte-graben-weiter-nach-23-vermissten\/19293038.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit der Bergung der letzten beiden Versch\u00fctteten am Samstag \u2013 eine Studentin und ein Pizzeria-Besitzer hatten 58 Stunden lang in einem engen Luftloch im Hotel \u00fcberlebt \u2013 haben die Rettungsmannschaften keine Lebenszeichen mehr registriert. 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