<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":436258,"date":"2017-01-31T12:47:00","date_gmt":"2017-01-31T08:47:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=436258"},"modified":"2017-01-31T20:15:14","modified_gmt":"2017-01-31T18:15:14","slug":"kuschelkurs-vorbei-konzerne-schiesen-gegen-trumps-politik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/01\/kuschelkurs-vorbei-konzerne-schiesen-gegen-trumps-politik\/","title":{"rendered":"Kuschelkurs vorbei? Konzerne schie\u00dfen gegen Trumps Politik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/www.tt.com\/csp\/cms\/sites\/dt.common.streams.StreamServer.cls?STREAMOID=jM7uec4nWFZTd4yLqHspnc$daE2N3K4ZzOUsqbU5sYvYVo01sQDEGoDBLp1RelPzWCsjLu883Ygn4B49Lvm9bPe2QeMKQdVeZmXF$9l$4uCZ8QDXhaHEp3rvzXRJFdy0KqPHLoMevcTLo3h8xh70Y6N_U_CryOsw6FTOdKL_jpQ-&amp;CONTENTTYPE=image\/jpeg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Von Hannes Breustedt\/dpa <br \/>Washington &#8212; Hat Donald Trump den Bogen \u00fcberspannt? Trotz seiner Kampfansagen gegen den Freihandel und heftiger Attacken gegen einzelne Konzerne gab es bei US-Unternehmen bisher kaum offenen Widerstand gegen den neuen Pr\u00e4sidenten. Das hat sich mit dem Einreiseverbot f\u00fcr Staatsangeh\u00f6rige aus sieben \u00fcberwiegend muslimischen L\u00e4ndern schlagartig ge\u00e4ndert. Pl\u00f6tzlich hagelt es Kritik aus verschiedenen Richtungen. Ist Trumps Schonfrist abgelaufen? <br \/>\u201eDas ist keine Politik, die wir unterst\u00fctzen\u201c, versicherte Lloyd Blankfein, der Chef der m\u00e4chtigen US-Investmentbank Goldman Sachs, den Mitarbeitern in der Nacht zum Montag. Die hausinterne Botschaft folgte auf ein Wochenende, das wegen Trumps umstrittenem Einreisebann im Zeichen von Chaos und Turbulenzen stand. Nicht nur an US-Flugh\u00e4fen sorgte das Dekret f\u00fcr Ausnahmezustand, auch bei vielen ausl\u00e4ndischen Angestellten von US-Unternehmen ist die Verunsicherung gro\u00df. <br \/>Er erkenne in Trumps Erlass ein potenzielles Risiko f\u00fcr die Firma, \u201einsbesondere f\u00fcr einige unserer Leute und ihre Familien\u201c, sagte Blankfein. Wie andere gro\u00dfe US-Geldh\u00e4user hat Goldman Sachs eine bedeutende gesch\u00e4ftliche Basis im Mittleren Osten. Der Chef der Bank versprach betroffenen Mitarbeitern Unterst\u00fctzung und konnte sich auch einen Seitenhieb gegen die Trump-Administration nicht verkneifen. \u201eVerschieden zu sein, ist nicht optional\u201c, zitierte Blankfein aus den Prinzipien von Goldman Sachs. \u201eNun ist der richtige Zeitpunkt, sich auf diese Worte zu besinnen.\u201c <br \/>Zahlreiche weitere Top-Manager gingen auf Distanz zu Trumps Entscheidung &#8212; darunter Mark Zuckerberg von Facebook, Elon Musk von Tesla, Muhtar Kent von Coca-Cola, Jeff Immelt von General Electric, Jack Dorsey von Twitter, Sundar Pichai von Google, Reed Hastings von Netflix, Mike Parker von Nike, Howard Schultz von Starbucks, Brad Smith von Microsoft, Larry Fink von Blackrock, Tim Cook von Apple und etliche andere. Kein Wunder: Die US-Konzerne sind auf internationale Mitarbeiter angewiesen, Trumps Kurs ist schlecht f\u00fcr ihre Gesch\u00e4fte. <br \/>\u201eDie Flitterwochen sind vorbei\u201c <br \/>Markieren die teilweise starken Reaktionen einen Wendepunkt im Verh\u00e4ltnis zwischen \u201eCorporate America\u201c und dem neuen Pr\u00e4sidenten? \u201eDie Flitterwochen sind vorbei\u201c, kommentierte Alan Murray, der Chefredakteur des US-Wirtschaftsblatts \u201eFortune\u201c. In der Tat ist es das erste Mal, dass Trump richtig der Wind aus der heimischen Unternehmenswelt ins Gesicht bl\u00e4st. Dass sogar Goldman Sachs sich in die Reihe der Kritiker stellt, spricht B\u00e4nde. Trump hat vier ehemalige Banker der Finanzfirma, deren Aktienkurs nach seinem Wahlsieg zeitweise um 30 Prozent gestiegen war, in seiner Regierung. <br \/>Trotz mitunter heftiger Angriffe und Provokationen hatten sich US-Manager bisher nicht aus der Defensive getraut. Zur Erinnerung: Trump attackierte die gr\u00f6\u00dften US-Autobauer General Motors und Ford wegen ihrer Fabriken im benachbarten Niedriglohnland Mexiko (\u201eBaut in den USA oder zahlt hohe Grenzsteuern!\u201c). Den R\u00fcstungsriesen Boeing und Lockheed Martin warf er Wucherpreise bei Regierungsauftr\u00e4gen vor (\u201eKosten au\u00dfer Kontrolle\u201c). Die Konzerne reagierten diplomatisch. Teilweise so diplomatisch, dass es Kritik gab, sie w\u00fcrden kuschen. <br \/>Kritik nimmt zu <br \/>Auch wenn sich viele US-Firmen weiterhin bedeckt halten, nimmt die Kritik zu. Selbst bei Ford, wo man Trumps Angriffe zuvor monatelang mehr oder weniger \u00fcber sich ergehen lassen hatte, wurden am Montag andere T\u00f6ne angeschlagen. \u201eRespekt gegen\u00fcber allen Menschen ist ein Grundwert der Ford Motor Company, und wir sind stolz auf die Vielfalt unseres Unternehmens\u201c, schrieben die Konzernchefs Mark Fields und Bill Ford an die Belegschaft. \u201eDarum unterst\u00fctzen wir diese Politik und jede andere, die gegen unsere Unternehmenswerte geht, nicht.\u201c <br \/>Auch die Auswahl der vom Einreiseverbot betroffenen L\u00e4nder sorgt f\u00fcr Unverst\u00e4ndnis. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate, aus denen die meisten der am Attentat auf die New Yorker Twin Tower am 11. September 2001 beteiligten Terroristen stammten, sind nicht auf der Liste. L\u00e4nder, in denen Trump Gesch\u00e4fte mache, blieben damit au\u00dfen vor, stellten Kenner des Firmenreichs des US-Pr\u00e4sidenten rasch fest. \u201eDas ist eine Verletzung der Verfassungsrechte. Wir sehen uns vor Gericht\u201c, twitterte Experte Norm Eisen von der Brookings Institution, der die Obama-Regierung in Ethikfragen beraten hatte. (APA\/dpa)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 3.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.tt.com\/politik\/weltpolitik\/12562788-91\/kuschelkurs-vorbei-konzerne-schie%C3%9Fen-gegen-trumps-politik.csp\" target=\"_blank\">http:\/\/www.tt.com\/politik\/weltpolitik\/12562788-91\/kuschelkurs-vorbei-konzerne-schie%C3%9Fen-gegen-trumps-politik.csp<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Hannes Breustedt\/dpa Washington &#8212; Hat Donald Trump den Bogen \u00fcberspannt? 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