<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":436510,"date":"2017-01-31T21:30:00","date_gmt":"2017-01-31T17:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=436510"},"modified":"2017-02-01T00:05:15","modified_gmt":"2017-01-31T22:05:15","slug":"in-deutschland-herrscht-dicke-luft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/01\/in-deutschland-herrscht-dicke-luft\/","title":{"rendered":"In Deutschland herrscht dicke Luft"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/www.haz.de\/var\/storage\/images\/rnd\/news-desk\/wissenschaft\/uebersicht\/in-deutschland-herrscht-dicke-luft\/537870883-1-ger-DE\/In-Deutschland-herrscht-dicke-Luft_ArtikelQuer.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Berlin. Berliner atmen in mehreren Bezirken weiterhin zu viel gef\u00e4hrliches Stickstoffdioxid ein. An sechs Messstationen \u00fcberschritten die Werte 2016 im Jahresmittel den Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter, wie aus einer am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Auswertung des Umweltbundesamtes (UBA) hervorgeht. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace reagierte nach Ver\u00f6ffentlichung der Messwerte mit Protest: Kletterer zogen der \u201eGoldelse\u201c auf der Berliner Siegess\u00e4ule eine Atemschutzmaske \u00fcber das Gesicht. <br \/>Doch gesundheitsgef\u00e4hrdende Autoabgase haben im vergangenen Jahr nicht nur in Berlin, sondern in vielen anderen St\u00e4dten in Deutschland eine besorgniserregende Konzentration erreicht. <br \/>Stuttgart h\u00e4lt trotz bundesweit deutlich besserer Werte weiter den Negativrekord beim Feinstaub. Und beim ebenso gef\u00e4hrlichen Stickstoffdioxid sieht es auch schlecht aus, wie das UBA mitteilte. Deutschlands Schadstoff-Hotspot nahe der Kreuzung Neckartor lag demnach auch beim Jahresmittelwert der Stickstoffbelastung ganz vorn. \u00c4hnlich hohe Werte wurden 2016 nur in M\u00fcnchen an der Landshuter Allee gemessen. <br \/>Bundesweit wurde im Jahresmittel der Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickoxide pro Kubikmeter Luft an 57 Prozent der Messstationen an stark befahrenen Stra\u00dfen \u00fcberschritten, wie das UBA ermittelte. In Hannover und Osnabr\u00fcck konnte zwar die Belastung gesenkt werden, aber noch nicht unter das erlaubte Limit. <br \/>\u201eSeit Jahrzehnten gef\u00e4hrdet Stickstoffdioxid unsere Gesundheit\u201c, so UBA-Pr\u00e4sidentin Maria Krautzberger. Schuld seien vor allem Diesel-Autos. Dass die Gemeinden schmutzige Diesel weiter nicht aus den Innenst\u00e4dten verbannen, k\u00f6nne \u201enicht akzeptiert werden\u201c. <br \/>Die St\u00e4dte mit den h\u00f6chsten Stickstoffdioxid-Werten laut Umweltbundesamt (UBA): <br \/>1. Stuttgart <br \/>(Am Neckartor): 82 Mikrogramm pro Kubikmeter <br \/>2. M\u00fcnchen <br \/>(Landshuter Allee): 80 Mikrogramm pro Kubikmeter <br \/>3. Reutlingen <br \/>(Lederstra\u00dfe Ost): 66 Mikrogramm pro Kubikmeter <br \/>4. Kiel <br \/>(Theodor-Heuss-Ring): 65 Mikrogramm pro Kubikmeter <br \/>5. K\u00f6ln <br \/>(Clevischer Ring): 63 Mikrogramm pro Kubikmeter <br \/>6. Hamburg <br \/>(Habichtstra\u00dfe): 62 Mikrogramm pro Kubikmeter <br \/>7. D\u00fcsseldorf <br \/>(Corneliusstra\u00dfe): 58 Mikrogramm pro Kubikmeter <br \/>Vor allem f\u00fcr Asthmatiker sind erh\u00f6hte Stickstoffdioxid-Konzentrationen laut UBA ein Problem, aber auch Pflanzen und B\u00f6den k\u00f6nnen Schaden nehmen. Die sch\u00e4dlichen Partikeln sind giftig f\u00fcr Bl\u00e4tter und sie \u00fcberd\u00fcngen und \u00fcbers\u00e4uern die B\u00f6den. <br \/>Kommunen mit besonders belasteten Innenst\u00e4dten ben\u00f6tigten dringend die M\u00f6glichkeit, bestimmte Autos von dort zu verbannen, erkl\u00e4rte Krautzberger dazu. \u201eIch kann nicht verstehen, warum Bund und L\u00e4nder bei der blauen Plakette weiter eine Warteschleife nach der n\u00e4chsten drehen\u201c, so Krautzberger weiter. <br \/>Besser sieht es beim Feinstaub aus. Die Werte in Deutschland waren 2016 so niedrig wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Das UBA sieht dies vor allem durch g\u00fcnstige Wetterlagen begr\u00fcndet. Allerdings betont das Amt, dass die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Grenzwerte zum Teil \u00fcberschritten w\u00fcrden \u2013 diese seien strenger als die Grenzwerte der EU. <br \/>In St\u00e4dten gilt Stra\u00dfenverkehr als wichtigste Staubquelle. Feinstaub gelangt vor allem aus Dieselmotoren, aber zum Beispiel auch durch Bremsen- und Reifenabrieb in die Luft. <br \/>Von RND\/dpa<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 2.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.haz.de\/Nachrichten\/Wissen\/Uebersicht\/In-Deutschland-herrscht-dicke-Luft\" target=\"_blank\">http:\/\/www.haz.de\/Nachrichten\/Wissen\/Uebersicht\/In-Deutschland-herrscht-dicke-Luft<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin. 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