<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":438649,"date":"2017-02-01T23:12:00","date_gmt":"2017-02-01T19:12:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=438649"},"modified":"2017-02-02T12:04:16","modified_gmt":"2017-02-02T10:04:16","slug":"staatsanwalt-ermittelt-gegen-borsenchef-kengeter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/02\/staatsanwalt-ermittelt-gegen-borsenchef-kengeter\/","title":{"rendered":"Staatsanwalt ermittelt gegen B\u00f6rsenchef Kengeter"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/images\/tagesspiegel\/19336316\/2-format530.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Deutsche-B\u00f6rse -Chef Carsten Kengeter ger\u00e4t mitten in den Verhandlungen \u00fcber die Fusion mit der London Stock Exchange (LSE) ins Visier der Strafverfolger. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen Kengeter, weil dieser gut zwei Monate vor dem Bekanntwerden der LSE-Fusion im gro\u00dfen Stil Aktien von Deutschlands gr\u00f6\u00dftem B\u00f6rsenbetreiber gekauft hat. Aufsichtsratschef Joachim Faber stellte sich hinter Kengeter. &#171;Die Vorw\u00fcrfe sind haltlos&#187;, erkl\u00e4rte er am Mittwochabend. Kengeter habe die Aktien etwa einen Monat vor der Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der LSE erworben. <br \/>Finanzkreisen zufolge durchsuchten Ermittler wegen des Verdachts des Insider-Handels am Mittwoch R\u00e4ume in der Zentrale der Deutschen B\u00f6rse in Eschborn bei Frankfurt. Kengeter, der am Dienstagabend beim Neujahresempfang des Unternehmens in London auftrat, sei selbst nicht anwesend gewesen. Das Unternehmen erkl\u00e4rte, die Staatsanwaltschaft habe bei der Deutschen B\u00f6rse wegen des Aktienerwerbs von Kengeter am 14. Dezember 2015 zur Umsetzung eines neues Vorstandsverg\u00fctungsprogramms ermittelt. &#171;Das Unternehmen und der Vorstandsvorsitzende kooperieren in vollem Umfang mit der Staatsanwaltschaft. &#187; <br \/>Kengeter habe die Aktien im Rahmen eines Verg\u00fctungsprogramms gekauft, dass der Aufsichtsrat beschlossen habe und das bis Ende Dezember 2015 befristet gewesen sei, erkl\u00e4rte Faber. Laut Gesch\u00e4ftsbericht kaufte Kengeter im Dezember 2015 aus eigenen Mitteln Aktien f\u00fcr 4,5 Millionen Euro und verpflichtete sich, diese mindestens bis Ende 2019 zu halten. Das war die Voraussetzung daf\u00fcr, dass er von der Deutschen B\u00f6rse im Rahmen des Verg\u00fctungsprogramms zus\u00e4tzlich sogenannte Co-Performance Shares f\u00fcr ebenfalls 4,5 Millionen Euro bekam. Deren Wertentwicklung h\u00e4ngt vom Konzern\u00fcberschuss in den kommenden f\u00fcnf Jahren sowie von der Aktienrendite der Deutschen B\u00f6rse im Vergleich zu anderen Finanzkonzernen ab. Ausbezahlt werden sie schrittweise ab 2019. Der Aufsichtsrat wollte Kengeter einem Insider zufolge durch das Programm langfristig an das Unternehmen binden. Die Compliance- und Rechtsabteilung habe den Aktienkauf vorab gepr\u00fcft und gr\u00fcnes Licht gegeben. <br \/>Kengeter selbst hat \u00fcber den Aktienkauf im Januar 2016 in einem Interview offen gesprochen. Der Verm\u00f6gensverwalter einer gro\u00dfen Bank habe die Aktien f\u00fcr ihn in drei Orders zu jeweils 20.000 St\u00fcck gekauft, sagte er damals, versehen mit klaren Preislimits. <br \/>Der 49-j\u00e4hrige Manager, der zuvor unter anderem f\u00fcr die Investmentbanken UBS und Goldman Sachs gearbeitet hatte, stie\u00df im April 2015 zur Deutschen B\u00f6rse und \u00fcbernahm zwei Monate sp\u00e4ter die Leitung des Unternehmens. Aufsichtsratschef Faber verpflichtete ihn in der Hoffnung, dass Kengeter bei der Deutschen B\u00f6rse f\u00fcr neues Wachstum sorgt. Finanzkreisen zufolge begann Kengeter unmittelbar nach seinem Amtsantritt mit seinen Vorstandskollegen \u00fcber Wachstumsm\u00f6glichkeiten und denkbare Fusionen und Zuk\u00e4ufe zu sprechen &#8212; inklusive eines Deal mit der LSE. Die konkrete Vorbereitung der LSE-Fusion und erste Sondierungsgespr\u00e4che fanden Insidern zufolge allerdings erst im Januar 2016 statt &#8212; also nach Kengeters Aktienkauf. <br \/>&#171;Erst in der zweiten Januarh\u00e4lfte 2016 haben sich die beiden Chairmen und CEOs gemeinsam darauf verst\u00e4ndigt, Verhandlungen \u00fcber eine Fusion zwischen LSE Group plc und Deutscher B\u00f6rse AG zu beginnen&#187;, erkl\u00e4rte Faber. Am 23. Februar berichtete die Nachrichtenagentur Reuters dann unter Berufung auf Finanzkreise von den Fusionsgespr\u00e4chen, die beide Unternehmen wenig sp\u00e4ter best\u00e4tigten. Die Aktienkurse von Deutscher B\u00f6rse und LSE zogen daraufhin deutlich an. Die Aktion\u00e4re beider Unternehmen haben sich mit gro\u00dfer Mehrheit f\u00fcr den gut 25 Milliarden Euro schweren Deal ausgesprochen. Die Zustimmungen der EU-Kommission und die hessischen B\u00f6rsenaufsicht, die gro\u00dfe Bedenken gegen den Zusammenschluss hat, stehen allerdings noch aus. (rtr)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 1.2\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/razzia-in-frankfurt-staatsanwalt-ermittelt-gegen-boersenchef-kengeter\/19335672.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/razzia-in-frankfurt-staatsanwalt-ermittelt-gegen-boersenchef-kengeter\/19335672.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche-B\u00f6rse -Chef Carsten Kengeter ger\u00e4t mitten in den Verhandlungen \u00fcber die Fusion mit der London Stock Exchange (LSE) ins Visier der Strafverfolger. 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