<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":444945,"date":"2017-02-07T06:19:00","date_gmt":"2017-02-07T02:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=444945"},"modified":"2017-02-07T06:02:28","modified_gmt":"2017-02-07T04:02:28","slug":"amnesty-assad-regime-lies-im-schlachthaus-13-000-haftlinge-hinrichten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/02\/amnesty-assad-regime-lies-im-schlachthaus-13-000-haftlinge-hinrichten\/","title":{"rendered":"Amnesty: Assad-Regime lie\u00df im &quot;Schlachthaus&quot; 13 000 H\u00e4ftlinge hinrichten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/media-cdn.sueddeutsche.de\/globalassets\/img\/unsprited\/placeholder.png\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Syriens Regierung hat nach Erkenntnissen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International bis zu 13 000 Gefangene bei Massenhinrichtungen t\u00f6ten lassen. Die Menschen wurden von 2011 bis 2015 in dem ber\u00fcchtigten Milit\u00e4rgef\u00e4ngnis Saydnaya nahe Damaskus ohne ein rechtsstaatliches Verfahren geh\u00e4ngt, wie es in einem am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Amnesty-Bericht hei\u00dft. Bei den meisten Hingerichteten habe es sich um Zivilisten gehandelt. <br \/>Bei den Massenhinrichtungen seien \u00fcber f\u00fcnf Jahre ein- bis zweimal in der Woche Gruppen von bis zu 50 Menschen unter gr\u00f6\u00dfter Geheimhaltung nachts geh\u00e4ngt worden. Dem Bericht zufolge wurden die Insassen vor der Hinrichtung in Schnellverfahren von einem Milit\u00e4rgericht zum Tode verurteilt. Die Urteile basierten auf falschen Gest\u00e4ndnissen, die Gefangene unter Folter gem\u00e4cht h\u00e4tten. <br \/>Der Bericht st\u00fctzt sich nach Angaben von Amnesty auf Interviews mit 84 Zeugen, darunter fr\u00fchere W\u00e4chter und Offizielle, Insassen, Richter und Anw\u00e4lte. <br \/>Es gebe starken Grund zur Annahme, dass die Massenexekutionen bis heute weitergingen, hei\u00dft es weiter. &#171;Die in diesem Bericht dargestellten Gr\u00e4ueltaten decken eine verborgene, monstr\u00f6se Kampagne auf, die von h\u00f6chster Stelle der syrischen Regierung genehmigt wurde&#187;, hei\u00dft es. Ziel sei es, jede abweichende Meinung in der syrischen Bev\u00f6lkerung zu vernichten. <br \/>Syriens Regierung setze die Gefangenen in Saydnaya bewusst unmenschlichen Haftbedingungen aus, kritisiert Amnesty. So komme es zu Folter, Vergewaltigungen oder dem Entzug von Nahrung, Wasser und medizinischer Versorgung. Durch diese &#171;Vernichtungspolitik&#187; sei eine riesige Zahl an H\u00e4ftlingen get\u00f6tet worden. Bei diesen Praktiken handele es sich um Verbrechen gegen die Menschlichkeit, erkl\u00e4rte Amnesty weiter. <br \/>Das Gef\u00e4ngnis im Norden von Damaskus soll unter Inhaftierten auch als &#171;Schlachthaus&#187; bekannt sein. Omar Alshorge, ein fr\u00fcherer Gef\u00e4ngnisinsasse, sagte der Nachrichtenagentur AP: Wachm\u00e4nner seien bis zu dreimal in der Woche zu der Zelle gekommen, in der er mit anderen H\u00e4ftlingen untergebracht war, und h\u00e4tten einzelne Inhaftierte mit Namen aufgerufen. Er habe geh\u00f6rt, wie sie in einem Nebenraum gefoltert worden seien. &#171;Dann h\u00f6rte das Ger\u00e4usch auf und wir h\u00f6rten ein gro\u00dfes Auto, dass die Leute abtransportierte&#187;, sagte der 21-J\u00e4hrige, der mittlerweile in Schweden lebt. <br \/>Nach neun Monaten in Sajdnaja kaufte er sich nach eigenen Angaben im Jahr 2015 frei. Er war zu der Zeit an Tuberkulose erkrankt und auf 35 Kilo abgemagert. <br \/>Amnesty forderte die Vereinten Nationen zu einem sofortigen Eingreifen und einer Untersuchung auf. Der UN-Sicherheitsrat d\u00fcrfe die Augen vor diesen gr\u00e4sslichen Verbrechen nicht verschlie\u00dfen. <br \/>Bereits im vergangenen August hatte Amnesty angeprangert, seit dem Ausbruch des syrischen Aufstands im Fr\u00fchjahr 2011 seien in den Gef\u00e4ngnissen der Regierung fast 18 000 Menschen ums Leben gekommen. Die H\u00e4ftlinge seien dort vom ersten Moment an schwerer Folter und anderen Misshandlungen ausgesetzt. Nach Sch\u00e4tzungen syrischer Menschenrechtler sind seit 2011 sogar bis zu 50 000 Menschen in Regierungsgef\u00e4ngnissen gestorben, viele durch Folter. <br \/>Vor drei Jahren waren mehr als 50 000 Fotos von Toten an die \u00d6ffentlichkeit gelangt, die ein fr\u00fcherer Milit\u00e4rfotograf mit dem Decknamen Caesar 2013 aus dem Land geschmuggelt hatte. Die Bilder zeigen Tausende ausgemergelte Leichen mit schweren Misshandlungsspuren.<\/p>\n<p><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/syrien-amnesty-assad-regime-liess-im-schlachthaus-haeftlinge-hinrichten-1.3367241?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/syrien-amnesty-assad-regime-liess-im-schlachthaus-haeftlinge-hinrichten-1.3367241?source=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Syriens Regierung hat nach Erkenntnissen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International bis zu 13 000 Gefangene bei Massenhinrichtungen t\u00f6ten lassen. 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