<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":471182,"date":"2017-03-09T20:02:00","date_gmt":"2017-03-09T16:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=471182"},"modified":"2017-03-09T18:04:36","modified_gmt":"2017-03-09T16:04:36","slug":"uber-will-kontrolleure-nicht-mehr-mit-app-attrappe-tauschen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/03\/uber-will-kontrolleure-nicht-mehr-mit-app-attrappe-tauschen\/","title":{"rendered":"Uber will Kontrolleure nicht mehr mit App-Attrappe t\u00e4uschen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>San Francisco (dpa) &#8212; Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat einger\u00e4umt, dass Beh\u00f6rden-Mitarbeitern zum Teil eine manipulierte Version seiner Ap<\/b> <br \/>San Francisco (dpa) &#8212; Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat einger\u00e4umt, dass Beh\u00f6rden-Mitarbeitern zum Teil eine manipulierte Version seiner App aufgetischt wurde &#8212; und will damit aufh\u00f6ren. <br \/>Bei dem sogenannten &#171;Greyballing&#187; sieht die App f\u00fcr die betroffenen Nutzer echt aus, ist aber nicht funktionsf\u00e4hig. Im Fall von Uber etwa werden Autos eingeblendet, die gar nicht da sind, und kein Wagen kann bestellt werden. App-Anbieter greifen zu dem Verfahren zum Beispiel, um zu verhindern, dass Konkurrenten ihre Dienste ausforschen oder sabotieren. <br \/>Wie die &#171;New York Times&#187; am Wochenende berichtete, griff Uber aber auch zum &#171;Greyballing&#187;, um von Aufsehern nicht beim regelwidrigen Betrieb erwischt zu werden. Der Fahrdienst-Vermittler war bekannt daf\u00fcr, mit seinem Service schnell zu expandieren, ohne auf lokale Vorschriften R\u00fccksicht zu nehmen. Beh\u00f6rden-Mitarbeiter, die Uber mit einer Testfahrt \u00fcberf\u00fchren wollten, h\u00e4tten aber oft die App-Attrape eingespielt bekommen, schrieb die Zeitung. <br \/>Dem Bericht zufolge betrieb Uber dabei in vielen neuen M\u00e4rkten einen gro\u00dfen Aufwand, um die Beh\u00f6rden-Mitarbeiter zu identifizieren und ihnen falsche Inhalte in die App einzuspielen. Unter anderem h\u00e4tten sie darauf geachtet, ob einzelne Nutzer die App h\u00e4ufig an Beh\u00f6rden-Standorten ge\u00f6ffnet h\u00e4tten. <br \/>Zudem sei gepr\u00fcft worden, ob eine bei Uber angegebene Kreditkarte mit einer Beh\u00f6rde verbunden gewesen sei, schrieb die Zeitung unter Berufung auf fr\u00fchere Mitarbeiter. Schlie\u00dflich habe Uber auch geholfen, dass US-Kontrolleure f\u00fcr ihre Pr\u00fcf-Aktionen oft g\u00fcnstige Telefone einkauften &#8212; Mitarbeiter des Fahrdienstes h\u00e4tten sich in lokalen Elektronik-L\u00e4den deren Ger\u00e4tenummern notiert. Auch Informationen aus Online-Netzwerken seien herangezogen worden. Nutzer-Konten, hinter denen man Beh\u00f6rden-Kontrolleure vermutete, seien dann f\u00fcr das &#171;Greyballing&#187; intern markiert worden. <br \/>Uber hatte zun\u00e4chst erkl\u00e4rt, &#171;Greyballing&#187; werde eingesetzt, um Verletzungen der Nutzungsbedingungen zu verhindern. Jetzt k\u00fcndigte Sicherheitschef Joe Sullivan jedoch eine Kurs\u00e4nderung im Bezug auf Beh\u00f6rden an: &#171;Wir verbieten k\u00fcnftig ausdr\u00fccklich den Einsatz gegen das Vorgehen lokaler Regulierer. &#187; Aus technischen Gr\u00fcnden werde es aber einige Zeit dauern, bis das Verbot komplett umgesetzt werden k\u00f6nne. <br \/>Uber macht bisher keine Angaben dazu, in welchen St\u00e4dten genau zum &#171;Greyballing&#187; gegriffen wurde &#8212; und welche Beh\u00f6rden jetzt dazu mehr Informationen haben wollen. Sullivan erkl\u00e4rte, die Software sei generell unter anderem f\u00fcr Tests genutzt worden. Au\u00dferdem wird sie dem Unternehmen zufolge eingesetzt, um Schaden von Fahrern abzuwenden, die zum Teil von protestierenden Taxifahrern in einen Hinterhalt gelockt worden seien. <br \/>Die Aufkl\u00e4rung k\u00f6nnten sich schwierig gestalten: Dem &#171;Wall Street Journal&#187; zufolge f\u00fchrte Uber 2015 die Regel ein, alle E-Mails nach sechs Monaten zu l\u00f6schen &#8212; auch um sie nicht offenlegen zu m\u00fcssen. <br \/>Der in Finanzierungsrunden einst mit \u00fcber 60 Milliarden Dollar bewertete Fahrdienst-Vermittler steht aktuell unter massivem Druck. Die Google-Schwesterfirma Waymo warf ihrem ehemaligen Top-Entwickler und heutigem Uber-Roboterwagenchef Anthony Levandowski in einer Klage vor, er habe vor seinem Abgang tausende vertrauliche Dokumente heruntergeladen. <br \/>Uber bestreitet, gestohlene Technologie zu nutzen und k\u00fcndigte an, den Streit vor Gericht auszufechten. Es wurden auch Vorw\u00fcrfe laut, die Unternehmenskultur diskriminiere Frauen. Gr\u00fcnder und Chef Travis Kalanick machte zudem eine schlechte Figur in einem Video, in dem er mit einem Uber-Fahrer stritt. Inzwischen k\u00fcndigte er an, eine starke Nummer zwei zu suchen und sich \u00e4ndern zu wollen.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 1.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/wirtschaft\/auto-uber-will-kontrolleure-nicht-mehr-mit-app-attrappe-taeuschen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170309-99-595935?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/wirtschaft\/auto-uber-will-kontrolleure-nicht-mehr-mit-app-attrappe-taeuschen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170309-99-595935?source=rss<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>San Francisco (dpa) &#8212; Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat einger\u00e4umt, dass Beh\u00f6rden-Mitarbeitern zum Teil eine manipulierte Version seiner Ap San Francisco (dpa) &#8212; Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat einger\u00e4umt, dass Beh\u00f6rden-Mitarbeitern zum Teil eine manipulierte Version seiner App aufgetischt wurde &#8212; und will damit aufh\u00f6ren. 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