<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":473697,"date":"2017-03-13T00:03:00","date_gmt":"2017-03-12T20:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=473697"},"modified":"2017-03-13T00:10:27","modified_gmt":"2017-03-12T22:10:27","slug":"was-trump-von-merkel-lernen-will","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/03\/was-trump-von-merkel-lernen-will\/","title":{"rendered":"Was Trump von Merkel lernen will"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Am Montag reist die Kanzlerin nach Washington, f\u00fcr Dienstag ist das Treffen mit dem US-Pr\u00e4sidenten angesetzt. Was erwartet wird.<\/b> <br \/>Als Donald J. Trump (70) am 8. November die Welt mit seinem Wahlsieg in eine Schockstarre versetzte, stand Angela Merkel vor einer unbequemen Aufgabe. Sie musste einem Mann gratulieren, der in der deutschen Bev\u00f6lkerung so unbeliebt ist, wie kein anderer US-Pr\u00e4sident zuvor. Angespannt trat sie am Morgen danach vor die Mikrofone und bot Trump \u201eeine enge politische Partnerschaft\u201c an. Dann betonte sie, dass diese Partnerschaft auf gemeinsamen Werten basiere: \u201eDemokratie, Freiheit, dem Respekt vor dem Recht und der W\u00fcrde des Menschen unabh\u00e4ngig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung und politischer Einstellung\u201c. <br \/>Wie Donald J. Trump die mahnenden Gl\u00fcckw\u00fcnsche aufgenommen hat oder auf die herzlichen Bilder reagierte, die Merkel mit Trumps Intimfeind Barack Obama bei dessen Abschiedsbesuch in Berlin zeigen, wissen nur seine engsten Berater. <br \/>Am Dienstag tritt sie nun im Oval Office an, um zum ersten Mal den neuen Machthaber im Wei\u00dfen Haus zu treffen. Dann wird sich zeigen, ob sie einen \u00e4hnlichen Draht zu Trump entwickeln kann. Die Vorzeichen sind alles andere als ideal. Doch die Kanzlerin reist mit einem Ass im \u00c4rmel nach Washington: Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin (64). <br \/>\u201eMr. Trump will die Kanzlerin um Rat bitten, wie man mit Putin umgehen solle\u201c, berichteten gleich mehrere US-Medien am Wochenende unter Berufung auf Offizielle aus dem Wei\u00dfen Haus. Denn er habe begriffen, dass Merkel den Kreml-Chef besser kennt als jedes andere Staatsoberhaupt im Westen. <br \/>Zwar wurde Merkels Besuch am Wochenende noch von anderen Themen \u00fcberschattet, wie den 46 von Trump gefeuerten Staatsanw\u00e4lten oder dem festgenommen Mann, der versucht hatte, mit zwei Kanistern Pfeffergas \u00fcber den Zaun des Wei\u00dfen Hauses zu klettern. <br \/>Doch auch die sonst so auf sich selbst fixierten Amerikaner sind sich der Wichtigkeit des deutschen Besuchs bewusst. <br \/>\u201eDer gro\u00dfe Aufr\u00fcttler trifft die letzte Verteidigerin der liberalen Welt\u201c, schrieb die \u201eNew York Times\u201c. Und weiter: \u201eSie liegen so weit wie die beiden Pole von einander entfernt, wenn es um Einwanderung oder internationalen Handel geht.\u201c <br \/>Doch das Blatt prophezeite auch: \u201eBeide sind entschlossen, es bei ihrem ersten Treffen nicht zu einem Zusammenprall ihrer konkurrierenden Weltanschauungen kommen zu lassen.\u201c\u2028 <br \/>Tats\u00e4chlich hat Merkel sich intensiv auf ihren Besuch vorbereitet. Sie sah sich die wichtigsten Reden von Donald Trump an, las seine B\u00fccher, um zu verstehen wie er tickt. <br \/>Sie wei\u00df nat\u00fcrlich l\u00e4ngst, dass sie es beim Thema Einwanderung schwer haben wird. Trump hatte bereits im Januar im BILD-Interview \u00fcber ihre Fl\u00fcchtlingspolitik erkl\u00e4rt: \u201eIch habe gro\u00dfe Achtung vor Frau Merkel. Aber all diese Illegalen ins Land zu lassen, war ein sehr schlimmer Fehler.\u201c\u2028 <br \/>Merkel wiederum wies Trump bei einem Telefonat nach seinem ersten Einreisestopp darauf hin, dass die Genfer Konvention L\u00e4nder verpflichte, Fl\u00fcchtlinge aus humanit\u00e4ren Gr\u00fcnden zu sch\u00fctzen. <br \/>Es wird deshalb erwartet, dass die beiden das Problem Einwanderung und Fl\u00fcchtlinge weitgehend ignorieren werden. Dagegen wolle Trump \u00fcber ein anderes hoch brisantes Thema sprechen: Russland. <br \/>W\u00e4hrend die Kontakte seines Wahlkampf-Teams zu russischen Offiziellen wie eine dunkle Wolke \u00fcber seiner jungen Pr\u00e4sidentschaft h\u00e4ngen, grassiert in Deutschland die Furcht, dass Putin versuchen k\u00f6nnte, wie schon in den USA auch die kommende Wahl in der Bundesrepublik zu manipulieren. <br \/>F\u00fcr beide ist Putin also ein hochsensibles Thema. <br \/>Aber ausgerechnet hier ist Merkel wertvoll f\u00fcr Donald Trump. Denn bisher hat er die politische Linie seines Landes gegen\u00fcber Russland noch nicht ver\u00e4ndert. Er steht jedoch unter Zugzwang, da er Putin immer wieder gelobt und erkl\u00e4rt hatte, dass es ein Vorteil sei, wenn die beiden nuklearen Superm\u00e4chte USA und Russland gut miteinander auskommen w\u00fcrden. <br \/>Trump ist offenbar von Merkels Putin-Erfahrung beeindruckt. Sie spricht Russisch, kennt den KGB-Apparat. Und in ihren Jahren als deutsche Regierungschefin hat sie Putin Dutzende Male getroffen und wei\u00df, wie man ihm und seinen Psycho-Spielchen begegnet. <br \/>\u25ba So hatte Putin 2007 bei einem Treffen mit ihr in seiner Sommer-Residenz seine Labrador-H\u00fcndin Koni ins Zimmer gelassen. Und dies obwohl \u2013 oder besser weil \u2013 Merkel seit ihrer Kindheit Angst vor Hunden hat. <br \/>\u25ba 2012 lie\u00df der Kreml-Chef Merkel dann zwei Stunden lang warten. Grund: Er machte vor dem Treffen bei Wei\u00dfrusslands Diktator Alexander Lukaschenko einen Zwischenstopp. <br \/>Merkel zeigte sich stets unbeeindruckt von Putins Machtspielen. <br \/>Angeblich hat Putin l\u00e4ngst auch russische Psychologen aufgefordert, eine Psycho-Akte von Trump anfertigen zu lassen, um sich auch bei seinem ersten Treffen mit ihm einen Vorteil zu verschaffen. <br \/>Laut \u201eNew York Times\u201c wird es neben Russland vier weitere Hauptpunkte bei dem Treffen zwischen Merkel und Trump geben: EU, Nato, Handel und die Terror-Miliz ISIS.\u2028 <br \/>Trump hatte bereits angek\u00fcndigt, dass die Nato-Partner mehr Geld zahlen m\u00fcssten, wenn sie weiterhin auf die Unterst\u00fctzung der USA z\u00e4hlen wollten. Merkel steht hier angesichts der geopolitischen Machtr\u00e4ume von Putin mit dem R\u00fccken zur Wand. <br \/>Auch in Sachen Handel steht sie unter Druck. Trumps wirtschaftlicher Berater Peter Navaro hatte Deutschland k\u00fcrzlich erneut vorgeworfen, seine internationalen Handelspartner auszunutzen. Deutschland halte den Euro k\u00fcnstlich niedrig, um damit den deutschen Export zu st\u00e4rken, bl\u00e4ute er Trump ein. Und dem ist besonders das hohe Handels-Defizit zwischen der Bundesrepublik und den USA ein Dorn im Auge. <br \/>Die Bundeskanzlerin hat deshalb f\u00fcr ihre erste Trump-Visite Verst\u00e4rkung mitgebracht. <br \/>Zu ihrer Entourage geh\u00f6ren Top-Manager von Firmen wie BMW oder Siemens, die in den USA produzieren. <br \/>\u201eSie werden Trump fragen, ob er wisse, dass Tausende Amerikaner f\u00fcr deutsche Firmen in den USA arbeiten\u201c, sagte Jackson Janes, Pr\u00e4sident des Amerikanischen Institutes f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Deutsche Studien an der Johns Hopkins Universit\u00e4t in Baltimore. <br \/>Die \u201eNew York Times\u201c glaubt, dass Merkel am Ende zufrieden mit ihrer ersten Zusammenkunft mit Trump sein wird. Es werde zwar nicht erwartet, dass die beiden anschlie\u00dfend gro\u00dfe neue Entscheidungen oder Projekte verk\u00fcnden w\u00fcrden. Einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr: Deutschland kann nur gemeinsam mit der EU neue Handelsabkommen mit den USA vereinbaren. <br \/>Doch Merkel, die ein engeres Verh\u00e4ltnis zu Barack Obama gehabt habe, als fast alle anderen Regierungs-Chefs, habe bereits mit einem anderen in Deutschland sehr unbeliebten US-Pr\u00e4sidenten eine produktive Beziehung gehabt: George W. Bush, meinte der \u201eNew York Times\u201c-Kommentator. <br \/>\u201eDies k\u00f6nnte ihre Blaupause f\u00fcr ihren Umgang mit Trump sein\u201c, hie\u00df es weiter. \u201eFrau Merkel hat gezielt jede Konfrontation mit Donald Trump vermieden. Vielmehr k\u00fcndigte sie an, ihn an seinen Taten und nicht an seinen Worten zu messen.\u201c <br \/>Ein Mitarbeiter der Trump-Administration betonte am Freitag derweil, dass der US-Pr\u00e4sident weiterhin nicht entschieden habe, ob er Merkel in ihrem kommenden Wahlkampf unterst\u00fctzen wolle. <br \/>Der Kanzlerin wird dies vorerst vermutlich recht sein. Denn so sehr ihr an einer starken deutsch-amerikanischen Freundschaft gelegen ist, so will sie vermutlich nicht zu dicht an der Administration von Donald Trump platziert werden. <br \/>PS: Sind Sie bei Facebook? 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