<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":493769,"date":"2017-04-03T23:23:00","date_gmt":"2017-04-03T21:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=493769"},"modified":"2017-04-03T23:05:30","modified_gmt":"2017-04-03T21:05:30","slug":"aus-der-ruhe-gerissen-st-petersburg-wird-zum-terrorziel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/04\/aus-der-ruhe-gerissen-st-petersburg-wird-zum-terrorziel\/","title":{"rendered":"Aus der Ruhe gerissen: St. Petersburg wird zum Terrorziel"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Jahrelang w\u00e4hnt sich Russland in Sicherheit vor Anschl\u00e4gen &#8212; bis eine Bombe in St. Petersburg zahlreiche Menschen in den Tod rei\u00dft. Die Stadt ist im&#8230;<\/b> <br \/>Dicker, grauer Rauch liegt in der Luft, Menschen liegen blut\u00fcberstr\u00f6mt auf dem Bahnsteig. Alles scheint wirr: Menschen, die es sonst so eilig haben, bleiben mitten in der Metro-Station stehen, reiben sich die Augen, wickeln sich einen Schal sch\u00fctzend um den Mund. Andere versuchen, den regungslosen Menschen zu helfen und Erste Hilfe zu leisten. Doch in vielen F\u00e4llen vergeblich. <br \/>St. Petersburg, die beliebte russische Touristenmetropole und moderne Stadt an der Ostsee, ist gerade Ziel eines Terroranschlages geworden. Genau in dem Moment, als sich auch Kremlchef Wladimir Putin in der Stadt aufh\u00e4lt. <br \/>Es h\u00e4tte f\u00fcr Putin ein Tag mit viel Routine werden k\u00f6nnen. Bei einer Konferenz am Stadtrand seiner Heimatstadt spricht er \u00fcber die russische Wirtschaft, danach ist noch ein Treffen mit seinem wei\u00dfrussischen Kollegen Alexander Lukaschenko angesetzt. Doch etwa um 14.40 Uhr Ortszeit zerrei\u00dft eine Explosion den Alltag in St. Petersburg. Zwischen den U-Bahn-Stationen Sennaja Ploschtschad und Technologisches Institut explodiert eine Bombe. <br \/>Der Fahrer bringt den Zug noch in die n\u00e4chste Station, dann wird das Ausma\u00df der Explosion sichtbar: Eine T\u00fcr des Waggons ist zerfetzt, am Rand klebt das Blut von get\u00f6teten und verletzten Menschen. \u00abIch war mit meinen Freunden unterwegs. Pl\u00f6tzlich dieser Knall\u00bb, sagt eine junge Frau im Fernsehen. Aus Angst habe sie sich nicht umgedreht und sei einfach ins Freie gelaufen. <br \/>Eine zweite Bombe, direkt platziert in einer Metrostation unter dem gr\u00f6\u00dften Bahnhof der Stadt, explodiert nicht. Ermittler finden sie und machen sie unsch\u00e4dlich. Doch mindestens elf Menschen sterben, Dutzende kommen mit schweren Verletzungen in die Krankenh\u00e4user. Die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt Russlands befindet sich im Ausnahmezustand. <br \/>Das komplette Metro-System wird evakuiert, in Teilen der Stadt bricht der Verkehr zusammen. Hubschrauber kreisen \u00fcber dem Fl\u00fcsschen Fontanka, das sich durch das Stadtzentrum schl\u00e4gelt. <br \/>Sennaja Ploschtschad liegt im Herzen St. Petersburg, hier zieht es Einwohner wie auch Touristen hin, die nach den Schaupl\u00e4tzen von \u00abSchuld und S\u00fchne\u00bb suchen &#8212; dem St. Petersburg-Epos von Fjodor Dostojewski. Es ist einer der belebtesten Orte in der ganzen Stadt. <br \/>Nicht nur St. Petersburg, sondern ganz Russland wirkt wie in Schockstarre: Jahrelang w\u00e4hnten sich das Land und seine Millionenst\u00e4dte in einer relativen Ruhe. <br \/>U-Bahnen waren schon oft Ziel terroristischer Anschl\u00e4ge. H\u00e4ufig waren Russland oder fr\u00fchere sowjetische Republiken betroffen. Die verheerendsten Angriffe: <br \/>Viele Terroranschl\u00e4ge, Bomben und Geiselnahmen hatten die Menschen nicht nur in Moskau miterlebt. Die Szene in St. Petersburg erinnert vom Ablauf her genau an die Anschl\u00e4ge in Moskau vor sieben Jahren: Zwei Sprengs\u00e4tze gespickt mit Schrauben und N\u00e4geln explodierten am Morgen in den Metro-Stationen Lubjanka und Park Kultury im Zentrum der Hauptstadt &#8212; und t\u00f6teten 38 Menschen. <br \/>Der tschetschenische Guerillak\u00e4mpfer und Terrorist Doku Umarow \u00fcbernahm damals die Verantwortung. In der F\u00fcnf-Millionen-Stadt St. Petersburg war es immer sehr ruhig, in den vergangenen 20 Jahren gab es keinen Anschlag oder Angriff. <br \/>Stecken auch hinter dem Anschlag in St. Petersburg wieder tschetschenische Terroristen? Putin lie\u00df kurze Zeit nach der Explosion wissen, man ermittle in alle Richtungen. Die Staatsanwaltschaft best\u00e4tigte kurz darauf den Verdacht, es handle sich um einen Terrorakt. <br \/>Die Untergrundbahn in St. Petersburg gilt als die tiefste der Welt. <br \/>Seit Russland Lufteins\u00e4tze gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien fliegt, ger\u00e4t auch die Heimat in deren Visier. Erst Ende M\u00e4rz kamen bei einer Attacke auf eine Kaserne in der Unruheregion Tschetschenien sechs russische Soldaten der Nationalgarde ums Leben. Der IS reklamierte die Tat f\u00fcr sich. Sollte das Bekenntnis stimmen, war es der bislang schwerste Anschlag der Terrormiliz auf russischem Gebiet. <br \/>\u00dcberwachungskameras geben erste Spuren preis: Eine Person soll in einer Aktentasche die Bombe platziert haben. Sogar Fotos der verd\u00e4chtigen Person sollen im Internet kursieren, berichteten Sender. <br \/>Seit den Anschl\u00e4gen in der Moskauer Metro wird in den U-Bahn-Stationen jeder Winkel beobachtet, M\u00fclltonnen wurden aus Sicherheitsgr\u00fcnden entfernt. Regelm\u00e4\u00dfig patrouillieren Polizisten mit Sp\u00fcrhunden durch die Bahnh\u00f6fe und Stationen &#8212; und kontrollieren auch verd\u00e4chtig aussehende Menschen.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 5.7<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/panorama\/Aus-der-Ruhe-gerissen-St-Petersburg-wird-zum-Terrorziel-id41085981.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/panorama\/Aus-der-Ruhe-gerissen-St-Petersburg-wird-zum-Terrorziel-id41085981.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahrelang w\u00e4hnt sich Russland in Sicherheit vor Anschl\u00e4gen &#8212; bis eine Bombe in St. Petersburg zahlreiche Menschen in den Tod rei\u00dft. 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