<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":504866,"date":"2017-04-15T14:33:00","date_gmt":"2017-04-15T12:33:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=504866"},"modified":"2017-04-15T17:03:56","modified_gmt":"2017-04-15T15:03:56","slug":"derby-zwischen-rivalitat-und-aufstiegshoffnung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/04\/derby-zwischen-rivalitat-und-aufstiegshoffnung\/","title":{"rendered":"Sarenren Bazee verl\u00e4ngert bei Hannover 96"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Hannover 96 empf\u00e4ngt am Sonnabend Eintracht Braunschweig. Die Rivalit\u00e4t ist traditionell gro\u00df. Am Karfreitag sorgten Eintracht-Fans beim eigenen Training f\u00fcr einen Pyrotechnik-Zwischenfall.<\/b> <br \/>Das Niedersachsenderby hat eine sportliche Brisanz wie lange nicht mehr. Hannover 96 und Eintracht Braunschweig liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstieg in die Fu\u00dfball-Bundesliga. Ohnehin ist die Rivalit\u00e4t zwischen den beiden Fanlagern traditionell gro\u00df, in der Vergangenheit war das Derby oft von Ausschreitungen begleitet. Deshalb sind die Verantwortlichen beider Vereine um Deeskalation bem\u00fcht. Die Polizei ist mit einem Gro\u00dfaufgebot im Einsatz.<br \/>In Niedersachsen ist es das &#171;Spiel der Spiele&#187;: Hannover 96 empf\u00e4ngt am Sonnabend (13 Uhr, im Livecenter bei NDR.de) den Erzrivalen Eintracht Braunschweig. Der Sieger kann einen gro\u00dfen Sprung in Richtung Bundesliga-Aufstieg machen. Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht appellierte am Freitagnachmittag in der Pressekonferenz noch an die Vernunft der Fans. Am Abend gab es diesbez\u00fcglich einen R\u00fcckschlag. Beim Abschlusstraining der Eintracht kam es zu einem Zwischenfall. Etliche eigene Fans besuchten die nicht-\u00f6ffentliche Einheit und z\u00fcndeten Pyrotechnik. Auch Feuerwerksk\u00f6rper wurden in die Luft geschossen. Ein Querschl\u00e4ger explodierte neben Mittelfeldspieler Julius Biada, der die Einheit nach etwa 30 Minuten abbrechen musste. &#171;Aktuell geht es ihm besser&#187;, teilte die Eintracht mit. Und weiter hie\u00df es: &#171;Die Vorkommnisse sind nicht zu tolerieren und werden in den n\u00e4chsten Tagen intern aufgearbeitet.&#187;<br \/>Das Niedersachsenderby verspricht auch aufgrund der Tabellensituation ein \u00e4u\u00dferst brisantes zu werden. Hannover 96 und Eintracht Braunschweig trennt im Aufstiegskampf in der Zweiten Liga nur ein Punkt. Das Hinspiel in Braunschweig endete 2: 2, mit einem erneuten Remis am Sonnabend (13 Uhr) w\u00fcrden die &#171;L\u00f6wen&#187; die &#171;Roten&#187; auf Distanz halten. NDR.de vergleicht vor dem R\u00fcckspiel die Teams Position f\u00fcr Position.<br \/>Im 96- Tor steht seit Saisonbeginn Philipp Tschauner. Wer der vormaligen Nummer zwei die Aufgabe nicht zugetraut haben sollte, sieht sich get\u00e4uscht. Kein Keeper der Liga hat seinen Kasten h\u00e4ufiger sauber gehalten als der 31-J\u00e4hrige (zw\u00f6lfmal) , der seine Routine oftmals erfolgreich ausspielt. Der ehemalige St. Paulianer gl\u00e4nzt selten mit spektakul\u00e4ren Paraden, muss er aber auch gar nicht.<br \/>Auch Braunschweigs Jasmin Fejzic musste sich zun\u00e4chst beweisen. R\u00e4umte in Hannover Ron-Robert Zieler das Feld, verlie\u00df Rafal Gikiewicz die Eintracht &#8212; und machte so den Weg frei f\u00fcr die Nummer zwei. Auch wenn sich bei der Eintracht hartn\u00e4ckig die Ger\u00fcchte hielten, es w\u00fcrde nach einem neuen Torh\u00fcter gefahndet, lie\u00df sich der Bosnier nicht beirren. Der 30-J\u00e4hrige spielt wie Tschauner eine ganz starke Saison. Die Schlussm\u00e4nner teilen sich den Punkt im Vergleich.<br \/>Auf der Rechtsverteidiger -Position gibt es bei Hannover erst seit dem Trainerwechsel Konstanz. Oliver Sorg ist mittlerweile gesetzt. Der 26-J\u00e4hrige konzentriert sich wie schon zu Freiburger Zeiten allerdings sehr auf die Defensive, offensiv k\u00f6nnte er sich noch deutlich h\u00e4ufiger einschalten.<br \/>Das abwartende Spiel ist Phil Ofosu-Ayeh fremd. Der Deutsch-Ghanaer beackert stets seine komplette rechte Seite. Das 3-5-2-System der Eintracht, das nur in der Defensivbewegung Au\u00dfenverteidiger vorsieht, kommt dem 25-J\u00e4hrigen sehr entgegen. Aufwand und Ertrag stehen bei Ofosu-Ayeh allerdings zu oft im Missverh\u00e4ltnis &#8212; erst ein Tor und eine Vorlage hat er verbucht. Auf eher bescheidenem Niveau gibt&#8217;s das zweite Remis.<br \/>Hannovers Innenverteidiger Salif San\u00e9 ist f\u00fcr die Zweite Liga eigentlich \u00fcberqualifiziert. Sein vor gar nicht langer Zeit bis 2020 verl\u00e4ngerter Vertrag hinderte den wechselwilligen Senegalesen jedoch nach dem Abstieg daran, erstklassig zu bleiben und 96 zu verlassen. F\u00fcr die &#171;Roten&#187; zahlt sich jedoch aus, im Sommer hart geblieben zu sein. Der 26-J\u00e4hrige ist mit seiner Kopfball- sowie Zweikampfst\u00e4rke oftmals der Turm in der Schlacht und in der Offensive sogar selbst torgef\u00e4hrlich.<br \/>BTSV-Manager Marc Arnold hatte sich von Gustav Valsvik einen Formschub im neuen Jahr erhofft. Davon kann nicht direkt die Rede sein, der Norweger spielt allerdings weiter auf konstant gutem Niveau. Mit seinen 1, 95 Metern begegnet der 23-J\u00e4hrige San\u00e9 (1, 96) auf Augenh\u00f6he &#8212; leistungstechnisch kann Valsvik jedoch nicht ganz mithalten. Punkt f\u00fcr 96.<br \/>Im Winter bereits auf dem Absprung, ist Florian H\u00fcbner (r.) in Hannovers Innenverteidigung mittlerweile gesetzt. Der 26-J\u00e4hrige ist defensiv stark, hat allerdings Schw\u00e4chen im Spielaufbau und noch nicht zu seiner Torgefahr zur\u00fcckgefunden, die ihn in Sandhausen ausgezeichnet hat.<br \/>Gegen die offensivstarken Hannoveraner d\u00fcrfte in Joseph Baffo auf Braunschweiger Seite wieder ein zus\u00e4tzlicher Innenverteidiger auflaufen. Der schwedische U21-Europameister ist ein kompromissloser Zweik\u00e4mpfer und damit ein idealer Mann f\u00fcr das Derby. Mit H\u00fcbner teilt sich der 24-J\u00e4hrige den Z\u00e4hler.<br \/>An Miiko Albornoz scheiden sich die Geister. Die einen sehen im chilenischen Nationalspieler einen technisch starken Linksverteidiger mit einem ganz feinen linken Fu\u00df. Die anderen meinen, von einem Mann mit seinen F\u00e4higkeiten m\u00fcsste mehr kommen. Das Gl\u00fcck des 26-J\u00e4hrigen: In Hannovers Kader ist er praktisch konkurrenzlos.<br \/>Auf Braunschweiger Seite ist der Mann hinten links eine richtige &#171;Waffe&#187;: Ken Reichel. Das Urgestein (seit 2007 im Club) bringt es bereits auf f\u00fcnf Tore und vier Vorlagen. Zuletzt entschied der 30-J\u00e4hrige mit seinem fulminanten Schuss die Partie gegen Dresden zu Gunsten der &#171;L\u00f6wen&#187; &#8212; und brachte diese damit auch in die besseren Ausgangslage vor dem Niedersachsenderby. Reichel holt den ersten Punkt f\u00fcr die Eintracht.<br \/>Kilometerfresser, Terrier, Antreiber und nimmerm\u00fcder K\u00e4mpfer &#8212; um nur ein paar Beschreibungen f\u00fcr Hannovers Manuel Schmiedebach zu nennen. Der Kapit\u00e4n, dessen Zuhause das defensive Mittelfeld ist, geht bei den &#171;Roten&#187; stets mit Einsatz voran. Der 28-J\u00e4hrige ist dabei durchaus ein Mann f\u00fcrs Grobe &#8212; was seine acht Gelben Karten verdeutlichen.<br \/>Von Braunschweigs Innenverteidigern ist Saulo Decarli derjenige, der sich mit Vorst\u00f6\u00dfen immer wieder in den Spielaufbau einschaltet. Der Schweizer geh\u00f6rt in dieser Saison zu Braunschweigs Besten und ist aus der Startformation unabh\u00e4ngig vom System nicht wegzudenken. Im Zweikampf ist Decarli seinem Hannoveraner Widerpart sogar noch \u00fcberlegen und so punktet der 25-J\u00e4hrige f\u00fcr die &#171;L\u00f6wen&#187;. Braunschweig f\u00fchrt 3, 5: 2, 5.<br \/>Marvin Bakalorz war unter 96-Coach Andr\u00e9 Breitenreiter schon in Paderborn der &#171;Aggressive Leader&#187;. In Hannover bildet er mit Schmiedebach eine kaum zu bezwingende Mittelfeldzentrale. Auff\u00e4llig ist, dass der 25-J\u00e4hrige in dieser Saison erst dreimal Gelb gesehen hat, obwohl auch Bakalorz keinem Zweikampf aus dem Weg geht.<br \/>Von Quirin Moll wird in Braunschweig Strategisches erwartet: Quer- und Kurzp\u00e4sse, aber vor allem diagonale Flugb\u00e4lle. Der Sommerzugang aus Dresden hat im System von Trainer Torsten Lieberknecht ein Vakuum gef\u00fcllt. Weil der 26-J\u00e4hrige in der Zentrale regelm\u00e4\u00dfig ohne Nebenmann spielt, kann sich Moll allerdings defensiv oft nur mit einem Foul behelfen und hat gerade seine zweite Gelb-Sperre abgesessen. Das ungleiche Duell im Vergleich endet unentschieden.<br \/>Schlechtes Omen im Aufstiegskampf? Bei Felix Klaus ging es zuletzt mit dem Saisonziel immer schief: Abstieg mit F\u00fcrth, mit Freiburg und zuletzt mit 96. Dass es mit dem direkten Wiederaufstieg klappen k\u00f6nnte, ist allerdings auch dem 24-J\u00e4hrigen zu verdanken. Mit seinen Toren und Vorlagen war der offensive Mittelfeldspieler schon an sieben Siegen direkt beteiligt. Doch die Maschine stockt: Klaus wartet seit 722 Minuten auf eine Torbeteiligung. Sein Stammplatz wackelte zuletzt.<br \/>Bei Mirko Boland (2.v.l.) geht es derweil genau in die andere Richtung. Der 29-J\u00e4hrige haderte nach Jahren als unverzichtbare Stammkraft in dieser Saison mit der Rolle als Erg\u00e4nzungsspieler &#8212; und dachte sogar schon an einen Wechsel. In der R\u00fcckrunde l\u00e4uft es aber viel besser. Drei Tore, darunter zwei Siegtreffer, markierte der Linksfu\u00df und ist l\u00e4ngst wieder gesetzt. Im Vergleich mit Klaus entscheidet die Form &#8212; Punkt f\u00fcr Braunschweig.<br \/>Es ist noch nicht die Saison des Edgar Prib (r.) , der sich einst gegen einen Wechsel zu Borussia Dortmund und f\u00fcr Hannover 96 entschieden hat. Beim 27-J\u00e4hrigen blitzt nur selten alte Klasse auf, immerhin war der Offensivmann ob seines starken linken Fu\u00dfes an f\u00fcnf Toren direkt beteiligt.<br \/>Auch wenn Onel Hernandez (l.) nicht mehr die Konstanz der Hinrunde hat, ist der Deutsch-Kubaner immer noch unverzichtbar f\u00fcr die &#171;L\u00f6wen&#187;. Gegen seine Kraft und Durchsetzungsst\u00e4rke muss ein Verteidiger erst einmal ankommen. Dem 24-J\u00e4hrigen gelang in der R\u00fcckrunde erst ein Treffer (zum Last-Minute-Erfolg gegen D\u00fcsseldorf) , aber durch sein Spiel rei\u00dft er auch viele L\u00fccken f\u00fcr seine Nebenleute. So punktet Hernandez.<br \/>Die Lebensversicherung der &#171;Roten&#187; ist Martin Harnik (l.) . Der \u00f6sterreichische Internationale ist mit 14 Toren der dritterfolgreichste St\u00fcrmer der Liga. Mit sechs Treffern in den j\u00fcngsten neun Spielen hat der 29-J\u00e4hrige Hannover fast im Alleingang im Aufstiegsrennen gehalten.<br \/>Domi Kumbela (l.) hingegen ist derzeit ein Torj\u00e4ger a. D. Seinen elf Hinrunden-Treffern konnte der Deutsch-Kongolese bisher keinen weiteren folgen lassen. In der R\u00fcckrunde durfte der 32-J\u00e4hrige auch deshalb noch keine Partie \u00fcber 90 Minuten bestreiten. Platzt der Knoten ausgerechnet im Derby? Der Vergleichspunkt geht klar an Harnik.<br \/>Harniks kongenialer Sturmpartner ist seit dem Trainerwechsel Niclas F\u00fcllkrug. Beim Sieg gegen Union Berlin bekam F\u00fcllkrug den Pass vom \u00d6sterreicher, den 1: 0-Siegtreffer Harniks gegen N\u00fcrnberg legte F\u00fcllkrug auf. F\u00fcllkrug zeigt nach langem Anlauf, warum er im Sommer verpflichtet worden ist. Zuvor kam der 24-J\u00e4hrige meist nur als Joker zum Einsatz.<br \/>Auch Suleiman Abdullahi (2.v.r.) kam im Sommer nach Niedersachsen &#8212; allerdings nach Braunschweig. Dass es beim Nigerianer lange Zeit nicht rund lief, lag aber an einer schweren Verletzung. Zuletzt vertraute Lieberknecht dem nun fitten St\u00fcrmer. G\u00e4nzlich zu \u00fcberzeugen wei\u00df der 20-J\u00e4hrige &#8212; mit einem Tor und einer Vorlage &#8212; aber noch nicht. Auch der zweite St\u00fcrmer-Punkt geht an die &#171;Roten&#187;.<br \/>Zu Beginn seiner Trainerkarriere hospitierte Andr\u00e9 Breitenreiter bei Eintracht Braunschweig. Seitdem ist viel Zeit vergangen: Unter anderem f\u00fchrte der 43-J\u00e4hrige den SC Paderborn erstmals in die Bundesliga und coachte Schalke 04 in der Europa League.<br \/>Damals wie heute Coach in Braunschweig &#8212; Torsten Lieberknecht. Der 43-J\u00e4hrige hat die &#171;L\u00f6wen&#187; wieder salonf\u00e4hig gemacht, er f\u00fchrte seinen Club vom Beinahe-Abstieg in die Vierte wieder in die Erste Liga &#8212; und blieb diesem selbst nach dem Abstieg treu. Beide Trainer tragen die Hoffnungen von Spielern und Fans. Der letzte Punkt wird geteilt.<br \/>Es ist angerichtet &#8212; das rassige 2: 2 im Hinspiel hat Lust auf mehr gemacht. Und im erneuten Aufeinandertreffen der ewigen Rivalen d\u00fcrfte es wieder ganz eng zugehen. Der Teamvergleich geht mit 6, 5: 5, 5 an Braunschweig.<br \/>W\u00e4hrend der Vorfall beim Training eine interne Angelegenheit der Eintracht ist, bem\u00fchen sich die beiden Vereine vor der brisanten Partie um Entspannung. Daher geben sich die Verantwortlichen betont sachlich. &#171;Ich habe h\u00f6chsten Respekt vor der Leistung und Entwicklung in Braunschweig&#187;, sagte 96-Clubchef Martin Kind im &#171;kicker&#187;. Sein Sportchef Horst Heldt appellierte: &#171;Es sollte alles friedlich bleiben. Das ist unser gr\u00f6\u00dfter Wunsch. Dass sich die Mannschaften ausschlie\u00dflich auf dem Platz sportlich bek\u00e4mpfen.&#187; Auch Braunschweigs Abwehrspieler Ken Reichel warnte davor, angesichts der besonderen Konstellation &#171;zu \u00fcberdrehen&#187;: &#171;Wir wissen, dass es f\u00fcr die Fans ein wichtiges Spiel ist. F\u00fcr uns ist es halt ein Fu\u00dfballspiel. Wir haben alle einen gemeinsamen gro\u00dfen Traum. Und um uns den zu erf\u00fcllen, ist Hannover eben eine Etappe.&#187;<br \/>Andr\u00e9 Breitenreiter ist erst seit wenigen Wochen Trainer von Hannover 96, doch als Hannoveraner Urgestein wei\u00df er nat\u00fcrlich nur zu genau um die Bedeutung des Spiels. &#171;Der letzte Derbysieg liegt 19 Jahre zur\u00fcck. Wir wollen gewinnen und an Braunschweig vorbeiziehen&#187;, gab der 43-J\u00e4hrige die Marschrichtung vor. Drei Jahre lang (1991 bis 1994) schn\u00fcrte der einstige 96-Jugendspieler Breitenreiter als Profi die Schuhe f\u00fcr die &#171;Roten&#187;, gegen Braunschweig kam er dabei allerdings nie zum Einsatz. Deutlich mehr Derby-Erfahrung hat BTSV-Coach Lieberknecht: Als Spieler stand er 2003 beim 2: 0-Pokalerfolg der &#171;L\u00f6wen&#187; gegen Hannover auf dem Platz, als Trainer ist er in drei Partien gegen den Landesrivalen noch ungeschlagen (ein Sieg, zwei Remis) .<br \/>Lieberknecht, der inzwischen klar vom Ziel Aufstieg spricht (&#171;Wir w\u00e4ren entt\u00e4uscht, wenn sich der Traum nicht erf\u00fcllt&#187;) , sieht seine Braunschweiger in der Au\u00dfenseiterrolle: &#171;Wir spielen gegen den \u00dcber-Favoriten.&#187; Hannover hat im eigenen Stadion in dieser Saison von 14 Partien erste eine verloren (0: 2 gegen Dresden) , ist damit das st\u00e4rkste Heimteam der Liga. Der BTSV ist die drittbeste Ausw\u00e4rtsmannschaft, seit neun Spielen ungeschlagen und entsprechend selbstbewusst: &#171;Hannover hat immer mehr Druck als alle anderen. So wie der Pr\u00e4sident es ausdr\u00fcckt, m\u00fcssen sie ja aufsteigen&#187;, konnte sich Reichel einen Seitenhieb nicht verkneifen. 96-Boss Kind hatte die R\u00fcckkehr in die Erste Liga mehrfach als &#171;alternativlos&#187; bezeichnet. Trainer Breitenreiter bleibt dennoch gelassen: &#171;Es wird kein Endspiel, danach sind noch gen\u00fcgend Punkte zu vergeben.&#187;<br \/>Personell sieht es auf beiden Seiten gut aus. 96 muss neben den Langzeitverletzten Charlison Benschop und Mike-Steven B\u00e4hre nur auf Stefan Strandberg (Achillessehnenoperation) und Noah Joel Sarenren Bazee (Kniereizung) verzichten, bei den Braunschweigern fehlt lediglich Marcel Correia (Sprunggelenk) . Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Christoffer Nyman (Knieprobleme) .<br \/>Die ohnehin hohen Sicherheitsvorkehrungen bei dem Derby wurden noch einmal versch\u00e4rft: Um Handgreiflichkeiten zu verhindern, hat die Polizei im Stadion Pufferbl\u00f6cke eingerichtet und so das Kartenkontingent von 49.000 auf 42.700 Fans reduziert. Rund 1.500 Anh\u00e4nger der Vereine hat die Polizei als &#171;gewaltgeneigt&#187; eingestuft. Wie im November in Braunschweig werden wohl 2.600 Beamte im Einsatz sein, zudem sollen ein Taschenverbot und Sprengstoffhunde ein sportliches Duell ohne Zwischenf\u00e4lle garantieren. &#171;Wir sollten den Verantwortlichen vertrauen, dass wir ein tolles Derby erleben&#187;, sagte Breitenreiter.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 1.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/sport\/fussball\/Niedersachsenderby-hannover-96-eintracht-braunschweig,niedersachsenderby224.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.ndr.de\/sport\/fussball\/Niedersachsenderby-hannover-96-eintracht-braunschweig,niedersachsenderby224.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover 96 empf\u00e4ngt am Sonnabend Eintracht Braunschweig. 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