<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":515051,"date":"2017-04-28T15:31:00","date_gmt":"2017-04-28T13:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=515051"},"modified":"2017-04-28T17:09:47","modified_gmt":"2017-04-28T15:09:47","slug":"100-tage-trump-seine-jungen-wahler-ziehen-bilanz-unsere-texte-taglich-auf-whatsapp-bohmermann-schlagt-sich-in-us-talkshow-souveran-eine-partnerborse-fur-meinungs-verschiedenheiten-alec-baldwin-erklar","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/04\/100-tage-trump-seine-jungen-wahler-ziehen-bilanz-unsere-texte-taglich-auf-whatsapp-bohmermann-schlagt-sich-in-us-talkshow-souveran-eine-partnerborse-fur-meinungs-verschiedenheiten-alec-baldwin-erklar\/","title":{"rendered":"100 Tage Trump: Seine jungen W\u00e4hler ziehen Bilanz Unsere Texte t\u00e4glich auf Whatsapp B\u00f6hmermann schl\u00e4gt sich in US-Talkshow souver\u00e4n Eine Partnerb\u00f6rse f\u00fcr Meinungs-verschiedenheiten Alec Baldwin erkl\u00e4rt, wie er Donald Trump imitiert"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Kylie, 21, und Peter, 18, haben im November 2016 Donald Trump gew\u00e4hlt. Nach seinen ersten hundert Tagen im Amt ziehen sie eine erste Bilanz.<\/b><br \/>\nAm 29. April ist US-Pr\u00e4sident Donald Trump genau hundert Tage im Amt. Waren es hundert Tage Achterbahnfahrt, hundert Tage Chaos, oder hundert Tage mit dem besten Pr\u00e4sidenten der Welt? Die Antwort h\u00e4ngt davon ab, wen man fragt.<br \/>Wir haben zwei junge Trump-W\u00e4hler um ihr Fazit gebeten: Kylie, die rund um die zweite TV-Debatte an der Uni in Las Vegas f\u00fcr Trump demonstrierte und uns kurz nach der Wahl berichtet hat, wie es ihr mit dem Ergebnis geht. Und Peter, der bei einer Watch-Party zur ersten TV-Debatte an der Georgetown University in Washington als einziger bekennender Trump-Unterst\u00fctzer im Publikum sa\u00df und mit dem wir vor der Wahl \u00fcber Political Correctness an US-Unis gesprochen haben: <br \/>Peter Hamilton, 19, studiert \u201eGovernment and Economics\u201c and der Georgetown University in Washington<br \/>\u201eIch unterst\u00fctze Trump derzeit zu 30 bis 35 Prozent. Vor der Wahl war das sogar noch weniger \u2013 ich war f\u00fcr Marco Rubio als Kandidat der Republikaner. Aber wenn ich noch mal die Wahl zwischen Hillary Clinton und Donald Trump h\u00e4tte, w\u00fcrde ich wieder Trump w\u00e4hlen.<br \/>Trump hat in den ersten hundert Tagen versucht, einige Dinge durchzusetzen, von denen er im Wahlkampf gesagt hat, dasser sie machen w\u00fcrde, und die ich schon damals nicht unterst\u00fctzt habe \u2013 den Einreise-Bann zum Beispiel oder die Mauer. Ich habe auch ehrlich gesagt gar nicht geglaubt, dass er das durchziehen w\u00fcrde. Dass er es jetzt doch versucht, kann ich ihm nat\u00fcrlich nicht vorwerfen. Es zeigt eher eine Art von St\u00e4rke, die ich ihm nicht zugetraut h\u00e4tte. Auch wenn die Konsequenzen bisher gering sind: Der Bann wurde schnell kassiert und die Demokraten werden eine Finanzierung der Mauer nicht unterst\u00fctzen.<br \/>Anderes, was er macht, geht in die richtige Richtung. Au\u00dfenpolitisch zum Beispiel bin ich bisher positiv \u00fcberrascht. Aus meiner Sicht sind alle Gespr\u00e4che mit anderen Staaten recht gut gelaufen. Und mir gef\u00e4llt, dass Trump in Bezug auf den Nahen Osten und Nordkorea jetzt eine sehr viel st\u00e4rkere Haltung zeigt.<br \/>Trump ist auch nicht so unberechenbar, wie viele bef\u00fcrchtet haben. Ich finde, er benimmt sich viel besser als im Wahlkampf, vor allem bei offiziellen Terminen. Und \u201apr\u00e4sidiales Benehmen \u2018ist ja sowieso eine sehr schwammige Definition. Viele suchen bei Trump einfach nach etwas, das sie kritisieren k\u00f6nnen \u2013 und dann nehmen sie eben seine laute, dreiste Art her und sagen: So sollte sich ein Pr\u00e4sident nicht verhalten.<br \/>Ich denke aber, seine Art passt gut zu einem kulturellen Wandel, den wir gerade in den USA beobachten k\u00f6nnen: dass die Menschen sich wieder trauen, ihre Meinung offen zu sagen. Viele m\u00f6gen das bei Trump blo\u00df nicht, weil es eine andere Meinung ist als ihre eigene. Bei jemandem mit Trumps Pers\u00f6nlichkeit, aber mit ihrer Meinung, w\u00fcrden sie sagen: \u201aWow, so mutig, er spricht aus, was er denkt! \u2018<br \/>&#171;Die Demonstranten verprellen alle Trump-W\u00e4hler und lassen keine konservativen Perspektiven zu&#187; <br \/>Die vielen Proteste gegen Trump finde ich komplett sinnlos. Die meisten Demonstranten wollen einfach nur Fotos von Schildern machen und die dann posten, um zu zeigen, dass sie gegen Trump sind, weil das jetzt cool ist. Aber das hilft doch keinem! Da w\u00e4re es sehr viel besser, diese Menschen w\u00fcrden vierzig Stunden gemeinn\u00fctzige Arbeit f\u00fcr eine bestimmte Organisation leisten. Klar, jetzt kann man sagen, dass sie mit den Protesten Bewusstsein f\u00fcr ihr Anliegen schaffen wollen \u2013 aber das Problem ist, dass sie so sehr Anti-Trump sind, dass sie damit sofort alle Trump-W\u00e4hler verprellen und generell keine konservativen Perspektiven zulassen. Der Women\u2019s March hat zum Beispiel Frauen ausgeschlossen, die gegen Abtreibung sind. Proteste wie die am Flughafen gegen den Einreisebann finde ich legitimer, weil es dort um den Widerstand gegen eine bestimmte Verordnung ging. Da konnte ich einen klaren Nutzen erkennen.<br \/>F\u00fcr die Zukunft erwarte ich von Trump, dass er einen Plan f\u00fcr die Infrastruktur vorlegt. Und dass er endlich alle Positionen in der Regierung mit Mitarbeitern besetzt, da ist in den ersten hundert Tagen viel zu wenig passiert. Ich will einfach, dass er endlich mal loslegt.\u201c<br \/>Kylie Johnson, 21, studiert Geschichte an der University of Nevada, Las Vegas<br \/>\u201eTrump hat in den ersten hundert Tagen noch nicht viel von dem umgesetzt, was er versprochen hat. Aber er hat trotzdem schon etwas Wichtiges erreicht: Er hat definiert, wer er als Pr\u00e4sident ist und welches Land die Vereinigten Staaten mit ihm als Pr\u00e4sident sind. Damit alle Bescheid wissen, mit wem sie in den n\u00e4chsten Jahren umgehen werden. Das ist wichtig, bevor er wirklich aktiv wird. <br \/>Ich glaube, viele Menschen suchen bei Trump immer nach etwas, \u00fcber das sie sich beschweren k\u00f6nnen. Ich fand zum Beispiel die Vereidigung wahnsinnig toll! Wie gro\u00dfartig Melania aussah, wie Jacky Kennedy, und wie freundlich die Obamas und die Trumps miteinander umgegangen sind und sich vereint dem Land und der Welt gezeigt haben! Aber dann wurde seine Rede als zu populistisch kritisiert. Wenn du in dieser Position bist, ist es dann nicht deine Aufgabe, populistisch zu sein und daf\u00fcr zu sorgen, dass die Menschen dich m\u00f6gen? Au\u00dferdem hat Trump nichts anderes gesagt als im Wahlkampf \u2013 nur eben alles auf einmal. Das hat die Leute anscheinend schockiert. Nachher haben au\u00dferdem viele gesagt, es seien sehr wenig Besucher da gewesen. Aber einen richtigen Beweis habe ich daf\u00fcr noch nicht gesehen, au\u00dfer diese Fotos, die vielleicht oder vielleicht auch nicht bearbeitet waren.<br \/>Trump wird auch oft vorgeworfen, er k\u00f6nne sich nicht benehmen, sei zu schnell beleidigt und twittere zu viel. Aber das war eher am Anfang der Fall. Ich denke, er hat die Kritik wahrgenommen und sich darum etwas zur\u00fcckgenommen. Im Gespr\u00e4ch mit ausl\u00e4ndischen Diplomaten und Regierungschefs zum Beispiel hat er sich bisher gut geschlagen. Er ist eben ein Business-Mann, er wei\u00df schon, wann er sich zu benehmen hat. Und er wird immer professioneller und w\u00e4chst in seine Rolle hinein. Er ist ja noch in einer Art pr\u00e4sidialer Trainings-Phase.<br \/>Viele der Proteste gegen ihn, zum Beispiel die direkt nach der Wahl oder zur Vereidigung, w\u00fcrde ich eher als Ausschreitungen bezeichnen. Nur der Women\u2019s March war relativ friedlich, die Demonstranten sind durch die Stra\u00dfen gelaufen, haben nichts kaputt gemacht und den Verkehr nicht gest\u00f6rt. Proteste wie dieser verdienen Respekt. In einem Protest friedlich seine Meinung \u00e4u\u00dfern zu k\u00f6nnen, ist schlie\u00dflich Teil der Demokratie, oder?<br \/>\u201eWenn du in dieser Position bist, ist es dann nicht deine Aufgabe, populistisch zu sein?\u201c <br \/>Ich habe Trump vor allem gew\u00e4hlt, weil er versprochen hat, das \u201aDepartment of Veterans Affairs \u2018zu reformieren und ich bin etwas entt\u00e4uscht, dass in diese Richtung noch nicht viel passiert ist. Denn viele unserer Veteranen haben ernsthafte Probleme und k\u00f6nnen nicht noch zwei Jahre darauf warten, endlich Hilfe zu bekommen. Gerade versucht die Regierung wenigstens, ein neues Budget zu verabschieden, f\u00fcr das sie andere Sozialhilfe-Programme k\u00fcrzen und mehr Geld als vorher in die Veterans Affairs flie\u00dfen lassen will (Kylie bezieht sich auf den Budget-Plan, zu dem man z. B. bei der New York Times Details einsehen kann, Anm. d. Red.) . Das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.<br \/>Ein anderer Grund f\u00fcr meine Wahl war, dass Trump die illegale Einwanderung bek\u00e4mpfen will. Ich fand die Idee einer Mauer nie gut, aber dass die Sicherheit an der Grenze zu Mexiko generell verst\u00e4rkt werden soll, finde ich richtig. Ich kenne ein paar Menschen, die gerade ihre Green Card und ihre Studentenvisa erneuern lassen wollen und das dauert aktuell sehr viel l\u00e4nger als fr\u00fcher, weil die Einzelf\u00e4lle jetzt genauer gepr\u00fcft werden. Das ist f\u00fcr die Betroffenen nat\u00fcrlich frustrierend. Aber es ist eben so, dass sehr viele Menschen in die USA kommen, und nicht immer mit guten Absichten.<br \/>Trumps Plan, Menschen bestimmter Nationen die Einreise zu verweigern \u2013 also den sogenannte \u201aMuslim Ban \u2018\u2013 habe ich nicht ganz verstanden. Ich glaube, er hat selbst nie daran geglaubt, dass er mit diesem Dekret durchkommt, sondern wollte damit nur beweisen, dass er f\u00fcr das, was er sagt und was er vorhat, immer geradestehen wird. Auch mit dem Milit\u00e4rschlag gegen Syrien \u2013 der einige meiner Freunde, die in der Armee sind, beunruhigt hat \u2013 und mit dem versch\u00e4rften Ton gegen\u00fcber Nordkorea will er den Status der USA in der Welt festigen: als eine Supermacht, die sich nicht einfach so rumschubsen l\u00e4sst.\u201c<br \/>Mehr aus Trump- und Anti-Trump-Land:<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.2<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.jetzt.de\/usa\/zwei-junge-trump-waehler-bewerten-die-ersten-hundert-amtstage-des-us-praesidenten?source=rss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.jetzt.de\/usa\/zwei-junge-trump-waehler-bewerten-die-ersten-hundert-amtstage-des-us-praesidenten?source=rss<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kylie, 21, und Peter, 18, haben im November 2016 Donald Trump gew\u00e4hlt. 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