<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":561743,"date":"2017-06-06T01:07:00","date_gmt":"2017-06-05T23:07:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=561743"},"modified":"2017-06-06T05:07:30","modified_gmt":"2017-06-06T03:07:30","slug":"das-hat-apple-auf-der-entwicklerkonferenz-vorgestellt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/06\/das-hat-apple-auf-der-entwicklerkonferenz-vorgestellt\/","title":{"rendered":"Das hat Apple auf der Entwicklerkonferenz vorgestellt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Neben dem HomePod hat Apple auf der Entwicklerkonferenz WWDC iOS 11, ein neues iPad Pro und den iMac Pro pr\u00e4sentiert.<\/b><br \/>\nAuf den ersten Blick wirkt diese Grafik verwirrend. Auf den zweiten Blick verr\u00e4t sie, dass Apples World Wide Developers Conference (WWDC) in den vergangenen Jahren vergleichsweise wenig Nutzer interessiert hat. Die diesj\u00e4hrige Keynote von Tim Cook war anders: wichtiger f\u00fcr das Unternehmen und spannender f\u00fcr Zuschauer und Apple-Nutzer.<br \/>Die drei farbigen Linien stehen f\u00fcr das Suchvolumen drei unterschiedlicher Begriffe: Wenn die Menschen in den Vereinigten Staaten in den vergangenen f\u00fcnf Jahren besonders oft &#171;Apple&#187; (blau) googelten, hatte das meist einen Grund: die allj\u00e4hrliche Keynote im September, bei der das jeweils neue iPhone (gelb) pr\u00e4sentiert wird. Die Entwicklerkonferenz beeinflusst die Suchen nach Apple dagegen kaum.<br \/>So interessant die WWDC f\u00fcr Entwickler und hartgesottene Apple-Fans sein mag &#8212; die meisten Nutzer interessieren sich eher f\u00fcr Hardware als f\u00fcr die neuen iOS &#8212; und MacOS-Versionen, die Apple dort traditionell vorstellt. Die \u00fcblichen Software-Updates gab es dieses Jahr ebenfalls, doch Tim Cook hatte noch mehr dabei: das erste echte &#171;one more thing&#187; seit Jahren, ein komplett neues Apple-Produkt. Die wichtigsten Ank\u00fcndigungen im \u00dcberblick: <br \/>Der HomePod ist ein Multiroom- Lautsprecher f\u00fcr zuhause. Apple Manager Phil Schiller, der ihn auf der B\u00fchne vorstellte, zog den Vergleich zu etablierten Firmen: Sonos-Boxen lieferten zwar guten Klang, seien aber nicht smart. Amazons Echo biete mit Alexa eine smarte Assistentin, klinge aber eher durchschnittlich. Apples HomePod soll beides k\u00f6nnen.<br \/>Verbaut ist ein A8-Chip, der auch im iPhone 6 steckt. Der HomePod ist also weniger ein Lautsprecher, sondern vielmehr ein richtiger Mini-Computer. Nutzer steuern ihn per Spracheingabe und k\u00f6nnen mit Siri sprechen. Sie soll Befehle automatisch erkennen und auch Fragen beantworten, die von den Standardkommandos abweichen. \u00c4hnlich wie die Lautsprecher von Google und Amazon spielt der HomePod nicht nur Musik, sondern gibt auch Auskunft \u00fcber Nachrichten, Wetter oder Verkehr und kann SMS oder Nachrichten verschicken.<br \/>Apple verspricht hochwertige Audioqualit\u00e4t. Der HomePod erkennt die Ausma\u00dfe des Raums, in dem er steht, und passt die Wiedergabe entsprechend an. Das soll besonders satten, r\u00e4umlichen Klang erm\u00f6glichen. Bis man das Ger\u00e4t mit &#171;Hey Siri&#187; aufweckt, sollen keine Daten in die Cloud geschickt werden. Auch danach sendet der HomePod Apple zufolge nur verschl\u00fcsselte und anonymisierte Informationen.<br \/>In Amerika, Gro\u00dfbritannien und Australien ist der Lautsprecher ab Dezember f\u00fcr 349 Dollar erh\u00e4ltlich, deutsche Nutzer m\u00fcssen sich bis n\u00e4chstes Jahr gedulden. Zum Vergleich: Der Amazon Echo ist bereits f\u00fcr 179 Euro erh\u00e4ltlich, Googles smarten Lautsprecher namens &#171;Home&#187; soll es ab Sommer in Deutschland zu kaufen geben. In den USA kostet das Ger\u00e4t 129 Dollar.<br \/>Der Erfolg von Apple steht und f\u00e4llt mit einem Produkt: dem iPhone. Von dem war auf der WWDC aber \u00fcberhaupt nicht die Rede, stattdessen erhielt sein gro\u00dfer Bruder, das iPad, jede Menge Aufmerksamkeit. Das iPad Pro wird \u00fcberarbeitet und kommt in einer neuen Gr\u00f6\u00dfe, mit einem 10,5-Zoll-Display.<br \/>Das Display soll 50 Prozent heller sein, au\u00dferdem wurde die Bildwiederholfrequenz von 60 auf 120 Hertz verdoppelt. Das d\u00fcrfte insbesondere Spieler freuen. Au\u00dferdem reagiert es schneller und genauer auf Stifteingaben.<br \/>Dank neuer A10X-Chips steigt die CPU-Leistung um 30, die Grafik-Performance um 40 Prozent. Apple hat die Kamera verbessert, bietet Fast-Charging-Ladeadapter an und verkauft neue Smart-Cover. Das Einstiegsmodell umfasst jetzt 64 statt 32 Gigabyte Speicher, die 10,5-Zoll-Version kostet 729 Euro. Der Preis f\u00fcr teuerste Variante mit 512 Gigabyte, 12,9 Zoll und LTE-Modul betr\u00e4gt 1379 Euro.<br \/>Der Seitenhieb durfte nicht fehlen: 86 Prozent der Apple-Kunden verwenden das derzeit aktuelle iOS 10, dagegen haben nur sieben Prozent der Android-Nutzer die neue &#171;Nougat&#187;-Version installiert. Damit hat Tim Cook recht: Die Fragmentierung ist und bleibt das gr\u00f6\u00dfte Problem f\u00fcr Android, das mit Abstand verbreitetste mobile Betriebssystem.<br \/>Davon abgesehen k\u00fcndigte der Apple-Chef aber nur wenig an, wovor Google Angst haben m\u00fcsste. iMessage-Nachrichten werden k\u00fcnftig in der Cloud gespeichert und ger\u00e4te\u00fcbergreifend synchronisiert, bleiben aber nach wie vor Ende-zu-Ende-verschl\u00fcsselt. Apple Pay erh\u00e4lt mehr Funktionen, unter anderem kann man Freunden jetzt direkt Geld schicken (voraussichtlich aber nicht in Deutschland) . Siris m\u00e4nnliche und weibliche Stimmausgabe sollen nat\u00fcrlicher klingen und k\u00f6nnen nun direkt in fremde Sprachen \u00fcbersetzen (vorerst nur von Englisch aus, weitere Sprachen sollen folgen) .<br \/>Besonders f\u00fcr das iPad wird iOS 11 interessante Neuerungen bringen. Nutzer k\u00f6nnen dann per Drag and Drop Dateien oder Links zwischen Anwendungen hin und herschieben. Sie erhalten erstmals einen richtigen Dateimanager, der auch Cloud-Speicher wie Dropbox unterst\u00fctzt. Die Notizen-App wird zum m\u00e4chtigen Dokumente-Scanner, die eingescannten Unterlagen lassen sich direkt mit dem Apple-Pencil bearbeiten.<br \/>Apple hat je einen neuen Video- und Bild-Codec entwickelt (HEVC bzw. HEIF) , die bessere Qualit\u00e4t bei geringerer Gr\u00f6\u00dfe bieten sollen als die etablierten H.264 und JPEG. Die Foto-App bekommt einige neue Funktionen und identifiziert etwa Personen automatisch &#8212; Google Fotos kann das aber schon lange. Das Control-Center wurde optisch \u00fcberarbeitet, Lock Screen und Notification Center zusammengef\u00fchrt. Auch der App-Store erh\u00e4lt zum ersten Mal seit neun Jahren ein vollst\u00e4ndiges Redesign.<br \/>Mit iOS 11 unterst\u00fctzen iPhones und iPads Augmented Reality, Apples mobile Ger\u00e4te werden damit zur &#171;gr\u00f6\u00dften AR-Plattform der Welt&#187;, wie Tim Cook mehrfach betonte. Es d\u00fcrfte aber noch dauern, bis Entwickler die M\u00f6glichkeiten dieser Technologie wirklich ausreizen. Der Beta-Test soll bald starten, die offizielle Version kommt im Herbst.<br \/>Die wichtigste \u00c4nderung findet unter der Haube statt: Apple wechselt auf das APFS-Dateisystem, das bislang nur f\u00fcr iPhones und iPads eingesetzt wurde. Damit werden Kopier- und Schreibvorg\u00e4nge auch auf Macbooks und iMacs schneller als mit dem Vorg\u00e4nger HFS Plus.<br \/>Apples Safari-Browser soll automatisch startende Videos k\u00fcnftig stoppen und invasive Tracker blockieren, um die Privatsph\u00e4re der Nutzer zu sch\u00fctzen. Genau wie unter iOS integriert Apple Machine Learning in seine Foto-App, um Objekte und Gesichter automatisch zu identifizieren. Au\u00dferdem gibt es neue Bearbeitungsfunktionen innerhalb der App, die mit Drittprogrammen wie Photoshop synchronisiert werden.<br \/>Mit dem neuen &#171;macOS High Sierra&#187; setzt Apple auf Virtual Reality und Augmented Reality. Auf der B\u00fchne wurde mit einem iMac und der VR-Brille HTC-Vive eine Star-Wars-Demo pr\u00e4sentiert, die das Potenzial der potenten Apple-Hardware deutlich machte. Die endg\u00fcltige Version von High Sierra soll im Herbst verf\u00fcgbar sein.<br \/>Die gute Nachricht: Apple hat seine Profi-Nutzer nicht vergessen. Die schlechte Nachricht: Einen echten Mac Pro wird es wohl nicht mehr geben. An seine Stelle d\u00fcrfte der iMac Pro treten, den Apple zumindest in einer kurzen Vorschau zeigte.<br \/>Optisch \u00e4hnelt er dem 27-Zoll-iMac, im Inneren steckt die Hardware einer professionellen Workstation. Der iMac Pro sei nicht nur der schnellste iMac, sondern der &#171;schnellste Mac, den wir jemals produziert haben&#187;, sagte Tim Cook. F\u00fcr einen Einstiegspreis von 5000 Dollar soll er ab Dezember erh\u00e4ltlich sein.<br \/>iMacs erhalten hellere Displays mit 10-Bit-Farbtiefe, au\u00dferdem Kaby-Lake-Prozessoren, doppelte RAM-Kapazit\u00e4t, schnellere SSDs und zwei Thunderbolt-3-Anschl\u00fcsse. Auch Macbooks werden ab sofort mit Intels neuer Prozessorgeneration ausgestattet.<br \/>Die neue Version 4 von watchOS, das Betriebssystems der Apple Watch, bringt nur kleinere \u00c4nderungen. Ein neues Siri-Watchface soll dank AI-Unterst\u00fctzung automatisiert hilfreiche Informationen anzeigen und dabei etwa Uhrzeit und Aufenthaltsort einbeziehen. Das erinnert an den Google Assistant auf dem Smartphone. Au\u00dferdem stattet Apple die Workout-App und die Aktivit\u00e4ten-App mit neuen Funktionen aus. Nutzer k\u00f6nnen Workouts besser kombinieren und w\u00e4hrend des Fitness-Programms wechseln.<br \/>Tim Cook k\u00fcndigte gleich zu Beginn die &#171;beste und gr\u00f6\u00dfte WWDC, die es jemals gegeben hat&#187; an. Mit etwa zweieinhalb Stunden war sie zumindest eine der l\u00e4ngsten. Apple hat ungew\u00f6hnlich viele Neuerungen vorgestellt. Am interessantesten ist der HomePod, ein v\u00f6llig neues Apple-Produkt.<br \/>Ob er aber tats\u00e4chlich den &#171;Musikgenuss zuhause revolutionieren&#187; kann, wie Apple-Manager Phil Schiller es ank\u00fcndigte, bleibt noch l\u00e4nger unklar. Erstens erscheint der Lautsprecher erst Ende des Jahres (in Deutschland noch sp\u00e4ter) , zweitens gibt es mit Sonos (f\u00fcr Musikliebhaber) und Echo oder Home schon etablierte Konkurrenz. Mit 179 Euro (Echo) bzw. 129 Dollar (Google, Deutschlandstart im Sommer) sind die smarten Boxen der Konkurrenz zudem deutlich g\u00fcnstiger als die Lautsprecher von Apple.<br \/>Vor elf Jahren stellte Apple ein portables Lautsprechersystem f\u00fcr den iPod vor, der den Mp3-Player in eine vollwertige Stereoanlage verwandeln sollte. Heute erinnert sich niemand mehr an den &#171;iPod Hi-Fi&#187;. Apple muss erst noch beweisen, dass es station\u00e4re Audio-Systeme kann.<br \/>Der heimliche Star der Keynote war das iPad. In Kombination mit den neuen Funktionen von iOS 11 k\u00f6nnte sich das Ger\u00e4t zu einem brauchbaren mobilen Rechner entwickeln, der f\u00fcr manche Nutzer den Laptop \u00fcberfl\u00fcssig macht. Microsoft hat mit dem Surface gezeigt, dass Tablets durchaus eine Zukunft haben.<br \/>Was Microsoft Apple auf jeden Fall voraus hat: Diversit\u00e4t. Bei der Apple-Keynote sprachen neun M\u00e4nner, aber nur zwei Frauen, beide jeweils nur wenige Minuten. Das machen Microsoft und Google deutlich besser.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/apple-wwdc-das-hat-apple-auf-der-entwicklerkonferenz-vorgestellt-1.3535114?source=rss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/apple-wwdc-das-hat-apple-auf-der-entwicklerkonferenz-vorgestellt-1.3535114?source=rss<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neben dem HomePod hat Apple auf der Entwicklerkonferenz WWDC iOS 11, ein neues iPad Pro und den iMac Pro pr\u00e4sentiert. 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