<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":598975,"date":"2017-07-04T00:00:00","date_gmt":"2017-07-03T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=598975"},"modified":"2017-07-03T23:09:52","modified_gmt":"2017-07-03T21:09:52","slug":"griechische-kustenwache-gibt-warnschusse-auf-turkisches-schiff-ab","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/07\/griechische-kustenwache-gibt-warnschusse-auf-turkisches-schiff-ab\/","title":{"rendered":"Griechische K\u00fcstenwache gibt Warnsch\u00fcsse auf t\u00fcrkisches Schiff ab"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Vor Rhodos ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Die griechische K\u00fcstenwache gab Wanrsch\u00fcsse auf ein t\u00fcrkisches Schiff ab.<\/b><br \/>\nDie griechische K\u00fcstenwache hat nach Angaben der t\u00fcrkischen Nachrichtenagentur Deniz Haber Ajansi am Montagnachmittag das t\u00fcrkische Frachtschiff M\/V ACT beschossen. Der Angriff soll in internationalen Gew\u00e4ssern stattgefunden haben. Das Frachtschiff soll 18 Mal getroffen worden sein.<br \/>Die griechische K\u00fcstenwache meldet in einer Mitteilung: \u201eAm heutigen Tag bekam die Hafenbeh\u00f6rde von Rhodos einen anonymen Hinweis per Telefon auf ein mit Drogen beladenes Schiff mit t\u00fcrkischer Flagge unter dem Namen ACT. Das Schiff befand sich in der N\u00e4he von Rhodos in griechischen Gew\u00e4ssern (\u2026) Die K\u00fcstenwache forderte den Kapit\u00e4n des Schiffs ACT auf, bei Trianda zu stoppen. Der Kapit\u00e4n folgte dieser Anweisung nicht. Es wurden Warnsch\u00fcsse abgegeben, doch das Schiff \u00e4nderte seinen Kurs nicht und fuhr in die t\u00fcrkischen Gew\u00e4sser. Die t\u00fcrkischen Beh\u00f6rden wurden \u00fcber den Vorfall informiert.\u201c<br \/>Seit mehreren Monaten f\u00fchlt sich die T\u00fcrkei in der \u00c4g\u00e4is von Griechenland provoziert. Am 16. April 2017 flogen der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos und der Oberkommandierende der griechischen Streitkr\u00e4fte, Alkiviadis Stefanis, auf die Insel Agathonisi direkt vor der t\u00fcrkischen K\u00fcste, berichtet die griechische Tageszeitung Elefteros Typos. Dort f\u00fchrten sie mit mehreren Soldaten eine Aktion durch. Es wurden gemeinsam L\u00e4mmer am Spie\u00df gebraten. Diese symbolische Aktion geht auf die griechische Besatzung der T\u00fcrkei von 1919 bis 1922 zur\u00fcck. Damals hatten die griechischen Besatzer in den eroberten Gebieten der T\u00fcrkei demonstrativ L\u00e4mmer am Spie\u00df gebraten, um den T\u00fcrken zu verdeutlichen, dass sie am Ende seien, berichtet die Zeitung S\u00f6zc\u00fc.<br \/>Die AFP berichtet: <br \/>Der Kapit\u00e4n eines t\u00fcrkischen Frachtschiffs hat der griechischen K\u00fcstenwache vorgeworfen, am Montag vor der Insel Rhodos in der \u00c4g\u00e4is mehrere Sch\u00fcsse auf sein Schiff abgefeuert zu haben. Das t\u00fcrkische Au\u00dfenministerium sprach von einem \u201eemp\u00f6renden\u201c Vorfall. Die griechische Polizei teilte mit, nach einem anonymen Hinweis, dass das Schiff Drogen transportiere, seien \u201eWarnsch\u00fcsse\u201c abgefeuert worden.<br \/>\u201eDas Schiff hat 16 Einschussl\u00f6cher\u201c, sagte Kapit\u00e4n Sami Kalkavan dem Nachrichtensender CNN-T\u00fcrk. Die griechische K\u00fcstenwache habe das Feuer er\u00f6ffnet, da er sich geweigert habe, f\u00fcr eine Inspektion anzuhalten. <br \/>\u201eDie griechische K\u00fcstenwache hat uns aufgefordert, uns f\u00fcr eine Kontrolle umgehend in den Hafen von Rhodos zu begeben. Wir haben das abgelehnt\u201c, berichtete der Kapit\u00e4n. Daraufhin habe die K\u00fcstenwache gedroht, das Feuer zu er\u00f6ffnen, wenn er nicht anhalte, was dann auch geschehen sei. Die Besatzung habe eine \u201esehr gef\u00e4hrliche\u201c Situation erlebt. Verletzt wurde der t\u00fcrkischen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge niemand.<br \/>Das t\u00fcrkische Au\u00dfenministerium reagierte mit scharfer Kritik auf den Vorfall. Es gebe \u201eabsolut keine Rechtfertigung, das Feuer zu er\u00f6ffnen\u201c, teilte das Ministerium in Ankara mit.<br \/>Die griechische Hafenpolizei teilte mit, der Kapit\u00e4n habe in griechischen Gew\u00e4ssern die Aufforderung, die Maschinen zu stoppen nicht befolgt. Daraufhin seien \u201eWarnsch\u00fcsse\u201c abgegeben worden. Zuvor h\u00e4tten die griechischen Beh\u00f6rden einen \u201eanonymen Hinweis\u201c erhalten, dass das Schiff Drogen transportiere.<br \/>Die \u201eM\/V ACT\u201c war nach Angaben des Kapit\u00e4ns auf dem Weg vom s\u00fcdt\u00fcrkischen Iskenderum nach Izmit im Nordwesten der T\u00fcrkei. T\u00fcrkische Medien berichteten, die t\u00fcrkische K\u00fcstenwache habe zwei Boote an den Ort des Zwischenfalls entsandt. Viele griechische \u00c4g\u00e4is-Inseln liegen direkt vor der t\u00fcrkischen K\u00fcste. Es gibt dort regelm\u00e4\u00dfig Spannungen, da sich die Nato-Partner Verletzungen ihrer Hoheitsgebiete vorwerfen.<br \/>Der Vorfall f\u00e4llt mitten in eine neue Verhandlungsrunde \u00fcber die Wiedervereinigung der geteilten Insel Zypern. Athen und Ankara wirken zusammen mit der fr\u00fcheren Kolonialmacht Gro\u00dfbritannien als Garantiem\u00e4chte bei den Gespr\u00e4chen in der Schweiz.<br \/>*** F\u00fcr PR, Gef\u00e4lligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verf\u00fcgung.<br \/>Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterst\u00fctzung! Hier k\u00f6nnen Sie sich f\u00fcr einen<br \/>kostenlosen Gratismonat registrieren .<br \/>Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und k\u00f6nnen dann das Abo ausw\u00e4hlen, das am besten Ihren Bed\u00fcrfnissen entspricht. 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