<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":603336,"date":"2017-07-07T02:14:00","date_gmt":"2017-07-07T00:14:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=603336"},"modified":"2017-07-07T05:07:00","modified_gmt":"2017-07-07T03:07:00","slug":"g20-protest-in-hamburg-hollendemo-eskaliert-massive-gewalt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/07\/g20-protest-in-hamburg-hollendemo-eskaliert-massive-gewalt\/","title":{"rendered":"G20-Protest in Hamburg: &quot;H\u00f6llendemo&quot; eskaliert &#8212; Massive Gewalt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>&#8216;Welcome to Hell&#8217;, eine gro\u00dfe Demonstration von Linksautonomen. Kaum ist der Zug losmarschiert, kommt es zu Auseinandersetzungen. Flaschen fliegen, die Polizei greift hart durch.<\/b><br \/>\nDiese Kundgebung bereitete der Polizei riesige Sorgen: &#171;Welcome to Hell&#187;, eine gro\u00dfe Demonstration von Linksautonomen. Kaum ist der Zug losmarschiert, kommt es zu Auseinandersetzungen. Flaschen fliegen, die Polizei greift hart durch. Eine unruhige Nacht steht bevor.<br \/>Mehr zum Thema<br \/>Am Vorabend des G20-Gipfels in Hamburg ist es zu massiven gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten mit Verletzten auf beiden Seiten gekommen. Bei der Kundgebung &#171;Welcome to Hell&#187; gegen das Treffen der gro\u00dfen Wirtschaftsm\u00e4chte flogen Flaschen, es wurden Feuerwerksk\u00f6rper gez\u00fcndet, sp\u00e4ter brannten umgest\u00fcrzte M\u00fclltonnen und mehrere Autos.<br \/>#G20 Proteste &#8212; brennende Barrikaden, Zerst\u00f6rung, brennende Autos. Der Schwarze Block zieht durchs Schanzenviertel, Verw\u00fcstung #dpareporter pic.twitter.com\/8MLmj2fzNl<br \/>Die rigoros vorgehende Polizei setzte Wasserwerfer und Pfefferspray ein und trieb die rund 12 000 gro\u00dfteils friedlichen Teilnehmer der Demonstration auseinander. Sie meldete insgesamt 74 verletzte Polizisten, drei von ihnen mussten demnach im Krankenhaus behandelt werden. Piloten eines Polizeihubschraubers erlitten nach Angaben der Polizei Augenverletzungen durch Laserpointer. Auch zahlreiche Demonstranten wurden nach Angaben der Veranstalter verletzt &#8212; einige ernsthaft.<br \/>Andreas Blechschmidt von den Anmeldern von &#171;Welcome to Hell&#187; sagte unter Berufung auf Aussagen von Anw\u00e4lten der Demonstranten, es habe bis sp\u00e4ten Donnerstagabend zwischen 10 und 20 Festnahmen gegeben.<br \/>Nach Polizeiangaben hatten sich etwa 1000 Vermummte unter die Demonstranten gemischt &#8212; was die Beamten aber nicht duldeten. Sie waren urspr\u00fcnglich sogar von bis zu 8000 gewaltbereiten Autonomen ausgegangen. Der Veranstalter erkl\u00e4rte den Demonstrationszug nach gut einer Stunde f\u00fcr beendet. Dieser war nur wenige Meter weit gekommen.<br \/>Das globalisierungskritische Netzwerk Attac verurteilte die Strategie der Polizei. &#171;Die Auseinandersetzungen bei der Demonstration &#171;Welcome to Hell&#187; waren eine Eskalation mit Ansage: Es ist offenkundig, dass diese Demonstration nach dem Willen von Polizei und Senat nie laufen sollte&#187;, sagte Roland S\u00fc\u00df vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.<br \/>Auch die Veranstalter von &#171;Welcome to Hell&#187; (&#171;Willkommen in der H\u00f6lle&#187;) warfen der Polizei ein unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfiges Vorgehen vor. Noch w\u00e4hrend man Demonstranten aufgefordert habe, ihre Vermummung abzulegen, sei die Polizei bereits massiv gegen Protestierende vorgegangen.<br \/>Ein Polizeisprecher betonte: &#171;Eine Vermummung in einem Aufzug ist ein Versto\u00df gegen das Versammlungsgesetz und wird von uns nicht geduldet.&#187; Man habe versucht, den &#171;Schwarzen Block&#187; der Linksautonomen von den friedlichen Demonstranten zu trennen &#8212; dann h\u00e4tte die Kundgebung fortgesetzt werden k\u00f6nnen. Dies sei aber nicht gelungen.<br \/>Aus der Menschenmenge l\u00f6sten sich anschlie\u00dfend immer wieder einzelne Gruppen, die in Nebenstra\u00dfen verschwanden. Gewaltt\u00e4ter r\u00fcsteten sich laut Polizei mit Ger\u00fcstteilen und Steinen aus, errichteten Hindernisse auf Stra\u00dfen und z\u00fcndeten diese zum Teil an. An einem Kaufhaus im Stadtteil Altona, an Banken und am Amtsgericht gingen Scheiben zu Bruch.<br \/>Polizeipr\u00e4sident Ralf Martin Meyer sagte am sp\u00e4ten Abend, es gebe mittlerweile viele Kleingruppen, die durch die Stadt z\u00f6gen. Diese errichteten Barrikaden, Beamte w\u00fcrden angegriffen. Nachdem Polizei und Aktivisten miteinander Gespr\u00e4che gef\u00fchrt hatten, formierte sich erneut ein Demonstrationszug und setzte sich &#8212; von einem massiven Polizeiaufgebot begleitet &#8212; in Bewegung. Bereits nach kurzer Zeit wurden erneut Wasserwerfer eingesetzt. Insgesamt seien gegen Mitternacht noch etwa 6000 Demonstranten auf Hamburgs Stra\u00dfen unterwegs gewesen, erkl\u00e4rte die Polizei.<br \/>Begonnen hatte die Aktion gegen den G20-Gipfel friedlich am Hamburger Fischmarkt, wo Musik gespielt und Reden gehalten wurden. Die Demonstration sollte von dort aus \u00fcber die Reeperbahn bis etwa 300 Meter an die Messehallen heran gehen. Keine andere Demonstration darf dem G20-Tagungsort in den Messehallen n\u00e4her kommen.<br \/>Anders als f\u00fcr andere Veranstaltungen hatte die Polizei f\u00fcr &#171;Welcome to Hell&#187; keine Auflagen erlassen. Anmelder Blechschmidt vom linksautonomen Kulturzentrum &#171;Rote Flora&#187; warf Innenbeh\u00f6rde und Verfassungsschutz dennoch vor, &#171;eine massive Kampagne&#187; gegen Demonstranten zu f\u00fchren.<br \/>Unterdessen wies das Hamburgische Oberverwaltungsgericht mehrere Beschwerden der globalisierungskritischen Organisation Attac zur\u00fcck. Deren geplante Demonstrationen in der Hamburger Innenstadt am Freitag, dem ersten G20-Gipfeltag, bleiben damit vorerst verboten. Die Antragsteller k\u00f6nnen aber noch Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht einreichen.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 3.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_81605618\/g20-protest-in-hamburg-hoellendemo-eskaliert-massive-gewalt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_81605618\/g20-protest-in-hamburg-hoellendemo-eskaliert-massive-gewalt.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8216;Welcome to Hell&#8217;, eine gro\u00dfe Demonstration von Linksautonomen. 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