<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":611174,"date":"2017-07-13T22:37:00","date_gmt":"2017-07-13T20:37:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=611174"},"modified":"2017-07-13T23:11:49","modified_gmt":"2017-07-13T21:11:49","slug":"eklat-im-tv-studio-bosbach-verlasst-maischberger-talk-vorzeitig","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/07\/eklat-im-tv-studio-bosbach-verlasst-maischberger-talk-vorzeitig\/","title":{"rendered":"Das sagt Wolfgang Bosbach nach dem Eklat bei &quot;Maischberger&quot;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Wolfgang Bosbach hat schon mit vielen \u00fcber vieles diskutiert. Er gilt als ein Lieblingsgast in Talkshow s, weil er eine klare Sprache spricht.<\/b><br \/>\nEs geht hoch her bei Sandra Maischberger. Wolfgang Bosbach findet das Verhalten der Mitdiskutantin Jutta Ditfurth unertr\u00e4glich &#8212; und verl\u00e4sst die Talksendung. Auch am Tag nach dem TV-Eklat steht der CDU-Politiker zu seiner Entscheidung.<br \/>Mehr zum Thema<br \/>Wolfgang Bosbach hat schon mit vielen \u00fcber vieles diskutiert. Er gilt als ein Lieblingsgast der Talkshow-Macher, weil er eine klare Sprache spricht. Und weil er auf viele Zuschauer authentisch wirkt, gerade wenn er deutlich wird. Auseinandersetzungen mit Menschen anderer Meinung vor laufender Kamera ist er gewohnt. Aber am Mittwochabend ist dem CDU-Innenpolitiker in der &#171;Maischberger&#187;-Sendung im Ersten \u00fcber die Krawalle beim Hamburger G20-Treffen der Kragen geplatzt.<br \/>Bosbach verlie\u00df die Talksendung nach einer hitzigen Diskussion mit der fr\u00fcheren Gr\u00fcnen-Politikerin Jutta Ditfurth mit dem Kommentar &#171;Das muss ich nicht mitmachen.&#187; Ditfurth bezeichnete ihn daraufhin als &#171;kleine Mimose&#187;. So sieht sich Bosbach nach wie vor nicht.<br \/>Eine Talksendung vorzeitig verlassen? Das war f\u00fcr den langj\u00e4hrigen Bundestagsabgeordneten eine neue Erfahrung: &#171;Bis jetzt bin ich mehr als einmal tapfer gewesen bis zum Ende&#187;, sagt er. &#171;Ich hatte schon einen Imam, der geredet hat wie ein Wasserfall, ich hatte schon eine vollverschleierte Muslima, die Werbung f\u00fcr den Dschihad gemacht hat. Jetzt bei dem Auftritt von Frau Ditfurth ist bei mir das Fass \u00fcbergelaufen.&#187; Bosbach wirft ihr unter anderem vor, die Krawalle zu verharmlosen.<br \/>Seinen w\u00fctenden Abgang h\u00e4lt er nach wie vor f\u00fcr richtig: &#171;Nachdem ich eine Nacht dar\u00fcber geschlafen habe, muss ich freim\u00fctig gestehen, ich frage mich, warum ich nicht schon fr\u00fcher gegangen bin&#187;, erkl\u00e4rte er. &#171;Frau Ditfurth hat sich wirklich die ganze Sendung \u00fcber bem\u00fcht, durch Mimik, Gestik und Dazwischenreden zu zeigen, dass sie von abweichenden Argumentationen \u00fcberhaupt nichts h\u00e4lt&#187;, kritisierte der CDU-Politiker.<br \/>&#171;F\u00fcr mich hatte die Argumentation von ihr nur einen roten Faden: Alle Gewalt ging von der Polizei aus, und die 500 verletzten Polizisten sind an ihrem Ungl\u00fcck selber schuld. Und da ist f\u00fcr mich die Grenze des Ertr\u00e4glichen \u00fcberschritten.&#187;<br \/>Moderatorin Sandra Maischberger teilte per Facebook mit, sie bedaure sehr, dass Bosbach die Runde vorzeitig verlassen habe. &#171;Mein Versuch, ihn zum Bleiben zu bewegen, schlug leider fehl. Das ist immer eine Niederlage in einer Sendung, deren Aufgabe es ist, Menschen ins Gespr\u00e4ch zu bringen.&#187;<br \/>Nachdem Bosbach gegangen war, bat Maischberger Jutta Ditfurth, die Runde ebenfalls zu verlassen &#8212; doch die ignorierte die Aufforderung. &#171;Ich m\u00f6chte mich ausdr\u00fccklich bei Frau Ditfurth f\u00fcr den Versuch entschuldigen, sie aus der Sendung komplimentieren zu wollen&#187;, schrieb Maischberger auf Facebook. Das sei eine &#171;un\u00fcberlegte Kurzschlussreaktion&#187; gewesen.<br \/>&#171;Es war ein Fehler, den ich bedaure.&#187; Das komplette Statement zum Streit #Bosbach vs. #Ditfurth und dessen Folgen: https: \/\/t.co\/tyz3rRyW2g pic.twitter.com\/pd2JvN3ZuR<br \/>Bosbach sagte, er habe mit seinem Abgang ein Zeichen setzen wollen: &#171;Talkshows machen nur dann Sinn, wenn alle die Bereitschaft mitbringen, sich ernsthaft mit der Position des Gegen\u00fcbers zu besch\u00e4ftigen und ihn ausreden zu lassen. Er habe nichts gegen eine Zwischenfrage oder gegen einen flotten Spruch. &#171;Das mache ich doch selber auch. Aber dieses permanente laute oder halblaute Dazwischengerede, das viele Zuschauer gar nicht mitbekommen, das geht nicht. Dann verlieren solche Sendungen ihren Sinn.&#187;<br \/>Der Politiker will trotzdem auch k\u00fcnftig in Talksendungen gehen und sieht keine Entwicklung zu mehr Krawall bei solchen Formaten: &#171;Ich w\u00fcrde nicht sagen, dass es immer schlechter und schlimmer wird. Aber vielleicht wird die Intoleranz gr\u00f6\u00dfer.&#187;<br \/>Der stellvertretende Chefredakteur Fernsehen beim zust\u00e4ndigen &#171;Maischberger&#187;-Sender WDR, Udo Gr\u00e4tz, betont, dass Bosbachs vorzeitiger Abgang eine Ausnahme sei: Bisher habe es in der Sendung nur einmal so einen Fall gegeben, 2007, als der Wissenschaftsjournalist Joachim Bublath sich die Ausf\u00fchrungen der S\u00e4ngerin Nina Hagen nicht mehr l\u00e4nger anh\u00f6ren wollte. &#171;So etwas ist absolut selten, das war gestern schon etwas Besonderes&#187;, sagte Gr\u00e4tz.<br \/>Neue Regeln f\u00fcr das Diskutieren in Talksendungen h\u00e4lt er nicht f\u00fcr n\u00f6tig: &#171;Wenn wir solche F\u00e4lle jede Woche h\u00e4tten oder monatlich, dann m\u00fcsste man vielleicht dar\u00fcber nachdenken. Aber es gibt allein im Ersten rund 100 Gespr\u00e4chssendungen j\u00e4hrlich, und so etwas wie gestern kommt so gut wie nie vor.&#187; Auch Gr\u00e4tz sieht nicht, dass sich die Diskussionskultur verschlechtern w\u00fcrde: &#171;Vor f\u00fcnf, sechs Jahren gab es in solchen Sendungen mehr Aggressionen. Es ist eher sachlicher geworden &#8212; und es ist auch nicht so, dass die Zuschauer auf Krawall stehen.&#187;<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.2<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_81655992\/das-sagt-wolfgang-bosbach-nach-dem-eklat-bei-maischberger-.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_81655992\/das-sagt-wolfgang-bosbach-nach-dem-eklat-bei-maischberger-.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wolfgang Bosbach hat schon mit vielen \u00fcber vieles diskutiert. Er gilt als ein Lieblingsgast in Talkshow s, weil er eine klare Sprache spricht. Es geht hoch her bei Sandra Maischberger. Wolfgang Bosbach findet das Verhalten der Mitdiskutantin Jutta Ditfurth unertr\u00e4glich &#8212; und verl\u00e4sst die Talksendung. Auch am Tag nach dem TV-Eklat steht der CDU-Politiker zu [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":611173,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99,142],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/611174"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=611174"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/611174\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":612154,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/611174\/revisions\/612154"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media\/611173"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=611174"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=611174"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=611174"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}