<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":615814,"date":"2017-07-16T22:42:00","date_gmt":"2017-07-16T20:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=615814"},"modified":"2017-07-16T23:55:24","modified_gmt":"2017-07-16T21:55:24","slug":"ard-sommerinterview-merkel-verweigert-den-wahlkampf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/07\/ard-sommerinterview-merkel-verweigert-den-wahlkampf\/","title":{"rendered":"ARD-Sommerinterview: Merkel verweigert den Wahlkampf"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>In den Umfragen liegt die Kanzlerin derzeit klar vor dem Herausforderer Martin Schulz. Deshalb muss sie sich auf dessen Kampfansagen auch nicht einlassen.<\/b><br \/>\nAngela Merkel ist noch nicht im Wahlkampfmodus. Als sie am Samstag vor Urlaubern an der Ostsee auftritt, erw\u00e4hnt sie die politische Konkurrenz, die SPD, nicht einmal. Sie wirbt auch nicht offensiv f\u00fcr die Union. \u201e100-prozentig wird keine Partei Ihre W\u00fcnsche treffen\u201c, gibt sie den Touristen mit auf den Weg. Sie sollten in Ruhe nachdenken, welches Angebot ihnen insgesamt am besten gefalle, r\u00e4t die Kanzlerin ihren Zuh\u00f6rern. Attacke klingt anders.<br \/>Am Sonntagabend im Sommerinterview der ARD ist von der gelassenen, fast fr\u00f6hlichen Stimmung, die Merkel im Ostseebad Zingst verbreitet hatte, zwar nichts mehr zu sp\u00fcren \u2013 die Kanzlerin wirkt angespannt, l\u00e4chelt fast nie. Angriffe auf die SPD und ihren Herausforderer Martin Schulz, der sie wenige Stunden zuvor hart angegangen war und ihr unter anderem eine mangelnde Vision f\u00fcr Europa vorgeworfen hatte, sind von ihr aber auch hier nicht zu h\u00f6ren.<br \/>In der Hauptstadt holt Merkel die Tagespolitik ein: Die Fragen der Journalisten drehen sich um den G-20-Gipfel, den Streit mit Ankara um Besuche von Bundestagsabgeordneten bei deutschen Soldaten in der T\u00fcrkei, um die Ehe f\u00fcr alle, den Kohleausstieg. Hier und da erlaubt sich die Kanzlerin allenfalls einen versteckten Seitenhieb auf Sigmar Gabriel, der zuletzt mit einer Fundamentalkritik am Ergebnis des G-20-Treffens \u00fcberrascht hatte. Ge\u00e4rgert habe sie das nicht, sagt Merkel, sie habe sich \u201enur dahingehend gewundert\u201c, weil er an der Vorbereitung und auch an vielen wichtigen Gespr\u00e4chen des Gipfels beteiligt gewesen sei.<br \/>Beim Thema Digitalisierung \u2013 Schulz sieht hier erheblichen Nachholbedarf \u2013 habe die schwarz-rote Koalition mit dem zun\u00e4chst von Gabriel und sp\u00e4ter von Brigitte Zypries gef\u00fchrten Wirtschaftsministerium, \u201evieles auf den Weg gebracht\u201c, so Merkel. \u201eWir m\u00fcssen aber feststellen, dass andere schneller sind.\u201c Gefragt nach der Forderung von Martin Schulz nach einem digitalen B\u00fcrgerportal, das auch die Union im Wahlprogramm hat, sagt sie: \u201eEs ist auch sch\u00f6n, wenn es sich deckt mit dem, was die SPD auch will.\u201c Das ist die Angela Merkel, wie sie die W\u00e4hler kennen \u2013 und offenbar auch sch\u00e4tzen. In aktuellen Umfragen liegt sie nach wie vor weit vor Schulz.<br \/>Die deutlichsten Botschaften sendet die Kanzlerin im Sommerinterview nicht an die Adresse der Konkurrenz, sondern an CSU-Chef Horst Seehofer und den t\u00fcrkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan. Eine Obergrenze f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge, wie sie Seehofer fordert, werde es mit ihr nicht geben. Ihre Haltung dazu sei \u201eabsolut gefestigt\u201c. \u201eIch habe gesagt, dass ich das auf keinen Fall m\u00f6chte\u201c, so Merkel. Erdogan gegen\u00fcber zeigt sie sich im Streit um Besuche deutscher Parlamentarier bei Bundeswehrsoldaten auf dem Nato-St\u00fctzpunkt Konya zwar gespr\u00e4chsbereit. Politische Forderungen der T\u00fcrkei, weitere Besuche etwa nur dann zu erlauben, wenn Deutschland t\u00fcrkische Oppositionelle ausliefert, \u201ewerden wir rundweg ablehnen\u201c.<br \/>Klar bekennt sich die Kanzlerin au\u00dferdem zur Mitverantwortung f\u00fcr die Geschehnisse rund um den G-20-Gipfel . \u201eIch war die Gastgeberin.\u201c Ein Tagungsort in einem Ballungsgebiet sei Voraussetzung f\u00fcr eine Veranstaltung dieser Art gewesen, \u201eund ich habe mich gefreut, dass Olaf Scholz ja gesagt hat\u201c. R\u00fccktrittsforderungen an die Adresse des Hamburger B\u00fcrgermeisters seien daher \u201eabenteuerlich\u201c.<br \/>Und wie lange wird die Kanzlerin selbst noch im Amt bleiben, sollte sie im September wiedergew\u00e4hlt werden? Eine weitere volle Legislaturperiode? \u201eIch habe deutlich gemacht, dass ich f\u00fcr vier Jahre wieder antrete\u201c, erkl\u00e4rt sie. \u201eUnd ich habe die feste Absicht, das auch genau so zu machen, wie ich es gesagt habe.\u201c<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ard-sommerinterview-merkel-verweigert-den-wahlkampf\/20068326.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ard-sommerinterview-merkel-verweigert-den-wahlkampf\/20068326.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Umfragen liegt die Kanzlerin derzeit klar vor dem Herausforderer Martin Schulz. 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