<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":688095,"date":"2017-09-12T23:48:00","date_gmt":"2017-09-12T21:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=688095"},"modified":"2017-09-12T23:38:59","modified_gmt":"2017-09-12T21:38:59","slug":"hurrikan-irma-das-ubersteigt-alle-vorstellungskraft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/09\/hurrikan-irma-das-ubersteigt-alle-vorstellungskraft\/","title":{"rendered":"Hurrikan &quot;Irma&quot;: \u201eDas \u00fcbersteigt alle Vorstellungskraft\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>In Florida werden die Sch\u00e4den des Hurrikans \u201eIrma\u201c erst so langsam sichtbar, in der Karibik zeigt sich bereits klar und deutlich das enorme Ausma\u00df.<\/b><br \/>\nNach den Zerst\u00f6rungen durch den Hurrikan &#171;Irma&#187; im US-Bundesstaat Florida will Pr\u00e4sident Donald Trump die betroffenen Gebiete am Donnerstag besuchen. Das k\u00fcndigte Trumps Sprecherin Sarah Huckabee Sanders am Dienstag in Washington an. Trumps Frau Melania gab bekannt, dass sie ihren Mann auf der Reise begleiten werde. &#171;Meine Sorge gilt weiter all denjenigen, die von den Hurrikanes betroffen sind&#187;, schrieb sie im Kurzmitteilungsdienst Twitter. Trump hatte nach dem verheerenden Wirbelsturm &#171;Harvey&#187; bereits zwei Mal die betroffenen Gebiete in Texas besucht, auch im benachbarten Bundesstaat Louisiana machte er Station.<br \/>Wirbelsturm \u201eIrma\u201c schw\u00e4cht sich \u00fcber dem US-Festland ab &#8212; doch in der Karibik wird schon deutlich, welch immense Verw\u00fcstungen der Sturm hinterl\u00e4sst. \u201eDas \u00fcbersteigt alle Vorstellungskraft\u201c, sagte der niederl\u00e4ndische K\u00f6nig Willem-Alexander am Dienstag bei einem Besuch des karibischen Sint Maarten dem heimischen Fernsehen. \u201eSo etwas habe ich noch nie gesehen. Und ich habe ziemlich viel Naturgewalt und Kriegsgewalt gesehen.\u201c<br \/>In Florida sind Medienberichten zufolge 15 Millionen Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Auch im n\u00f6rdlichen Nachbarstaat Georgia h\u00e4tten fast eine Million Menschen keine Elektrizit\u00e4t, berichtete die US-Zeitung \u201eUSA Today\u201c am Dienstag unter Berufung auf j\u00fcngste Zahlen aus dem Heimatschutzministerium in Washington.<br \/>Die Zeitung \u201eThe Washington Post\u201c sprach von Stromausf\u00e4llen in bisher beispiellosem Ausma\u00df. Mindestens 54 Prozent der H\u00e4user und Unternehmen in Florida seien am fr\u00fchen Dienstag ohne Strom gewesen, schrieb die Zeitung. Die zusammengebrochene Versorgung k\u00f6nnte nun auch die R\u00fcckkehr vieler Einwohner zu ihren H\u00e4usern verz\u00f6gern.<br \/>Als Hurrikan der h\u00f6chsten Stufe war \u201eIrma\u201c vor knapp einer Woche \u00fcber die niederl\u00e4ndisch-franz\u00f6sische Insel gezogen. Insgesamt kamen in der gesamten Region bisher mindestens 48 Menschen ums Leben.<br \/>Auch Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron wurde am Dienstag im Krisengebiet erwartet. Nach wachsender Kritik an den Hilfsma\u00dfnahmen der Londoner Regierung k\u00fcndigte Gro\u00dfbritanniens Au\u00dfenminister Boris Johnson an, in die Karibik zu reisen. \u201eIrma\u201c hatte auch britische \u00dcberseegebiete verw\u00fcstet.<br \/>Nachdem der Sturm den US-Bundesstaat Florida hinter sich gelassen hatte, bewegte sich \u201eIrma\u201c in der Nacht zu Dienstag (Ortszeit) an der Grenze der Bundesstaaten Alabama und Georgia nach Nordwesten. Bis zum Abend k\u00f6nnte sich das Tief den Prognosen zufolge aufl\u00f6sen. \u201eIrma\u201c schw\u00e4chte sich am Montagabend bereits zu einem tropischen Tief ab, brachte aber weiterhin starken Regen, heftigen Wind und \u00dcberschwemmungen in den Bundesstaaten Georgia und South Carolina.<br \/>In Florida haben erste Aufr\u00e4umarbeiten begonnen. Das Ausma\u00df der Sch\u00e4den wird dort nach und nach sichtbar. Der Sturm riss in vielen Teilen Floridas Hausd\u00e4cher herab und kappte Leitungen. 6,2 Millionen Haushalte waren nach aktuellen Beh\u00f6rdenangaben vom Dienstagvormittag ohne Strom &#8212; fast 60 Prozent aller Anschl\u00fcsse in Florida. Nach Angaben des Hurrikanzentrums in Miami gingen die Sturmfluten in den K\u00fcstengebieten langsam zur\u00fcck.<br \/>Gefahr durch \u00dcberschwemmungen besteht jedoch weiter. Jacksonville, mit rund 880.000 Einwohnern die gr\u00f6\u00dfte Stadt des Bundesstaats, stand unter Wasser. Die Pegelst\u00e4nde erreichten nach Angaben der Beh\u00f6rden Rekordh\u00f6hen. Ein Park in der Stadt glich einem See, wie auf Aufnahmen zu sehen war. Die Beh\u00f6rden versprachen, so schnell wie m\u00f6glich die Strom- und Trinkwasserversorgung wieder herzustellen. In manchen Gebieten k\u00f6nnte dies aber Wochen dauern.<br \/>Floridas Gouverneur Rick Scott sagte: \u201eWir wollen allen helfen, so schnell wie m\u00f6glich wieder zum normalen Leben zur\u00fcckzukehren.\u201c Das werde gleichwohl einige Zeit dauern, seien die Sch\u00e4den mancherorts doch sehr gro\u00df. Das Rote Kreuz warnte vor den Gefahren durch \u00fcberflutete und untersp\u00fclte Stra\u00dfen sowie abgerissene Stromkabel.<br \/>In der Karibik gab es 37 Todesopfer, darunter zehn in Kuba, wie ABC berichtete. In den USA starben dem Sender zufolge weitere elf Menschen.<br \/>\u201eIrma\u201c war am vergangenen Mittwoch erstmals auf der kleinen Karibikinsel Barbuda an Land getroffen. Er war der st\u00e4rkste jemals \u00fcber dem Atlantik entstandene Hurrikan, wie CNN berichtete. Zudem habe kein Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnungen \u00fcber einen so langen Zeitraum Windgeschwindigkeiten von fast 300 Stundenkilometern erzeugt. Einige Gegenden in der Karibik wurden so schwer zerst\u00f6rt, dass sie als unbewohnbar gelten.<br \/>Auf den Florida Keys boten sich Bilder massiver Verw\u00fcstung. Die Inseln waren von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten, Telefon- und Internetverbindungen unterbrochen. Auf Bildern waren zerst\u00f6rte H\u00e4user zu sehen, sie hatten sich zum Teil von ihren Fundamenten gel\u00f6st. Boote wurden aufs Land gesp\u00fclt, B\u00e4ume waren eingeknickt. Die Inselgruppe vor der S\u00fcdspitze Floridas war am Sonntagmorgen (Ortszeit) direkt vom Auge des Sturms getroffen worden.<br \/>Das Wei\u00dfe Haus rechnete damit, dass geflohene Bewohner m\u00f6glicherweise \u00fcber Wochen nicht zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen. Es werde dauern, bis sich die Gegend von dem Sturm erholt habe, sagte der Heimatschutzberater des Wei\u00dfen Hauses, Tom Bossert.<br \/>Laut \u201eSpiegel Online\u201c startet die Bundeswehr eine Rettungsmission in die Karibik. Ein Transportflugzeug habe sich mit Hilfsg\u00fctern an Bord auf den Weg in die Krisenregion gemacht. Auf dem R\u00fcckweg sollen zudem gestrandete Deutsche ausgeflogen werden. Das Technische Hilfswerk (THW) entsendet zudem zehn Einsatzkr\u00e4fte nach Florida. (dpa)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 4.2<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/hurrikan-irma-das-uebersteigt-alle-vorstellungskraft\/20316702.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/hurrikan-irma-das-uebersteigt-alle-vorstellungskraft\/20316702.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Florida werden die Sch\u00e4den des Hurrikans \u201eIrma\u201c erst so langsam sichtbar, in der Karibik zeigt sich bereits klar und deutlich das enorme Ausma\u00df. 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