<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":721229,"date":"2017-10-10T11:04:00","date_gmt":"2017-10-10T09:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=721229"},"modified":"2017-10-10T11:12:43","modified_gmt":"2017-10-10T09:12:43","slug":"kompromiss-bei-ostsee-fangquoten-fur-2018","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2017\/10\/kompromiss-bei-ostsee-fangquoten-fur-2018\/","title":{"rendered":"Kompromiss bei Ostsee-Fangquoten f\u00fcr 2018"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die EU-Minister haben sich auf neue Fangquoten f\u00fcr die Fischerei in der Ostsee geeinigt. F\u00fcr das kommende Jahr werden die erlaubten Fangmengen vielerorts gek\u00fcrzt.<\/b><br \/>\nDie Heringe in der westlichen Ostsee sollen geschont werden. Die EU-Minister haben sich nach rund 20-st\u00fcndigen Verhandlungen auf einen Kompromiss f\u00fcr die Fischfangquoten in der Ostsee im kommenden Jahr verst\u00e4ndigt. Die f\u00fcr Deutschland wichtigen Heringsbest\u00e4nde in der westlichen Ostsee d\u00fcrfen demnach um 39 Prozent weniger befischt werden. Das teilte der estnische Minister Siim Kiisler am Morgen in Luxemburg mit. Estland hat derzeit den Vorsitz unter den EU-Staaten inne.<br \/>Um acht Prozent gek\u00fcrzt werden die Fangmengen beim Dorsch in der \u00f6stlichen Ostsee, in der westlichen Ostsee bleibt die Dorschfangquote unver\u00e4ndert. In der gesamten Ostsee d\u00fcrfen im kommenden Jahr zehn Prozent weniger Scholle und f\u00fcnf Prozent weniger Lachs gefischt werden.<br \/>Um 20 Prozent erh\u00f6ht werden hingegen die erlaubten Fangmengen f\u00fcr Hering in der zentralen Ostsee und geringf\u00fcgig f\u00fcr Sprotte um ein Prozent in der gesamten Ostsee.<br \/>Die Fangmengen f\u00fcr den westlichen Dorsch sollen demzufolge im Vergleich zum Vorjahr unver\u00e4ndert bleiben. Ein Aalfangverbot f\u00fcr die Ostsee konnte die EU-Kommission nicht bei den Ministern durchsetzen. Stattdessen soll eine gesamteurop\u00e4ische L\u00f6sung gesucht werden.<br \/>In den Verhandlungen zu den Fangquoten geht es jedes Jahr darum, Kompromisse zwischen den Interessen der Fischfangindustrie und dem Schutz der Fischbest\u00e4nde zu finden. &#171;Die notwendigen Quotenk\u00fcrzungen sind schmerzlich f\u00fcr die deutschen Ostseefischer. Aber: Nur gute Best\u00e4nde sichern langfristig die wirtschaftliche Perspektive der Ostseefischerei&#187;, sagte Bundesminister Christian Schmidt (CSU).<br \/>Der Naturschutzorganisation WWF gen\u00fcgt der Schutz nicht. Die Situation der deutschen Brotfische in der westlichen Ostsee sei besorgniserregend. Bei den Best\u00e4nden von Dorsch und Hering h\u00e4tten die Minister die Bestandserholung bisher nicht in den Griff bekommen, sagte WWF-Fischereiexpertin Stella Nemecky: &#171;Die diesj\u00e4hrige Entscheidung ist zwar ein guter Schritt, wird aber das Ziel der Fischereipolitik, bis 2020 gesunde Best\u00e4nde zu erreichen, verfehlen.&#187;<br \/>Die Absenkung der Heringsquote macht den Fischern in Mecklenburg-Vorpommern Sorgen. &#171;Viele Fischer haben Existenz\u00e4ngste, wie sie das Jahr \u00fcberstehen sollen&#187;, sagte der Chef der Fischereigenossenschaft Freest, Michael Sch\u00fctt. Allein die 26 Fischer der Genossenschaft m\u00fcssten 2018 mit Umsatzeinbu\u00dfen von 350.000 Euro rechnen. Landesweit k\u00f6nnten sich die Einbu\u00dfen auf 1,6 Millionen Euro belaufen. Sch\u00fctt forderte Ausgleichszahlungen: &#171;Wir k\u00f6nnen die Verluste nicht durch den Fang anderer Arten kompensieren.&#187; Die Kutter- und K\u00fcstenfischerei sei auf die Hilfe der Politik angewiesen. Im vergangenen Jahr hatte es eine Kompensation f\u00fcr die gesenkte Dorschfangquote gegeben.<br \/>\u00dcber die Fangquoten f\u00fcr die Nordsee und den Atlantik wird voraussichtlich im Dezember entschieden.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/Kompromiss-bei-Ostsee-Fangquoten-fuer-2018,fischfangquote102.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/Kompromiss-bei-Ostsee-Fangquoten-fuer-2018,fischfangquote102.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die EU-Minister haben sich auf neue Fangquoten f\u00fcr die Fischerei in der Ostsee geeinigt. 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