<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":829808,"date":"2018-01-09T16:23:00","date_gmt":"2018-01-09T14:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=829808"},"modified":"2018-01-09T18:02:40","modified_gmt":"2018-01-09T16:02:40","slug":"lappland-an-bord-eines-eisbrechers","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/01\/lappland-an-bord-eines-eisbrechers\/","title":{"rendered":"Lappland: An Bord eines Eisbrechers"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Im k\u00e4lteklirrenden Norden Finnlands gehen Passagiere nicht nur an Bord eines Eisbrechers. Um den Nervenkitzel zu steigern, werden sie auch noch ins gefrierende Wasser geschickt.<\/b><br \/>\nDas Schiff f\u00e4ngt bedrohlich an zu vibrieren. Hinauf, hinunter, rechts, links. Kenneth Hermansson eilt zum Fenster und beobachtet das endlose Wei\u00df, durch das sich der Polar Explorer mit seinen fast 10.000 PS frisst. Nur scheinbar liegt es ruhig da. \u201eDas Eis ist immer in Bewegung\u201c, erkl\u00e4rt der Kapit\u00e4n. Und kann gef\u00e4hrlich werden, wenn man nur eine Sekunde nicht aufpasst.<br \/>An Bord eines Eisbrechers zu gehen geh\u00f6rt in Lappland zu den spektakul\u00e4rsten Unternehmungen, die man als Tourist machen kann. Rentierschlittenfahren? Sch\u00f6n, aber vertr\u00e4umt. Sich von einem kl\u00e4ffenden Rudel Huskys um kleinw\u00fcchsige Birken ziehen lassen? Auch nicht schlecht, aber nicht jedermanns Sache, weil die Hunde ihren eigenen Willen haben. Mit dem Motorschlitten umherknattern? Gut f\u00fcr&#8217;s James-Bond-Punkte-Konto, aber ganz sch\u00f6n laut. Mit dem Schiff auf der gefrorenen Ostsee umhercruisen? Das ist schon ein ganz anderes Kaliber.<br \/>Schlie\u00dfen<br \/>Als Erste bot einst die Sampo Passagieren die Gelegenheit zum Eisbad. \u2013 Visit Finland Am Morgen sammelt der Kleinbus die Leute in Rovaniemi ein, der ein paar Kilometer s\u00fcdlich des Polarkreises gelegenen Hauptstadt von Finnisch-Lappland. Knapp f\u00fcnf Stunden dauert die Anreise bis zum Anleger auf schwedischer Seite, inklusive einer Mittagspause im Ort Kukkola, durch den die Grenze beider L\u00e4nder verl\u00e4uft. Auf die Unterbrechung hat vor lauter Spannung keiner so recht Lust. Mit jedem Kilometer tr\u00fcbt sich die Laune.<br \/>Drau\u00dfen zieht ein immer gleiches Bild aus schneebedeckten B\u00e4umen, grauen Himmelfetzen und schmutzigem Stra\u00dfenrand vorbei. \u201eIm Grunde ist das Wetter perfekt\u201c, versucht Yarden Keynan, Begleiter von Polar Explorer, die Stimmung aufzuhellen. Schlie\u00dflich k\u00f6nnten auch ein f\u00fcrchterlicher Schneesturm herrschen und die Temperatur auf minus 40 Grad fallen. Keine Reaktion unter den Mitfahrenden, die mit h\u00e4ngenden K\u00f6pfen vor sich hind\u00e4mmern oder auf ihre Smartphones eintippen. Dann endlich die Worte, die reanimieren: \u201eGleich sind wir da!\u201c Und als zwischen den \u00c4sten etwas Gro\u00dfes, Rotes aufblitzt und sich schnell zu einem Schiffsbug zusammensetzt, gibt es kein Halten mehr. Noch bevor der Bus steht, springen die G\u00e4ste wie nach einem langen Flug auf. Als die T\u00fcr aufzischt, platzen alle aus dem Bus.<br \/>Ein tiefes Brummen liegt in der Luft, aus den Abgasrohren des Polar Explorer, Baujahr 1976, entweichen kontrastreich dunkle Wolken, als alle Mann \u00fcber die Gangway auf das von Schmiere und Schneeresten glitschig gewordene Hinterschiff eilen. So weit das Auge reicht, erstrecken sich zur \u201eoffenen\u201c See nur Eis und Wei\u00df. Rund 25 Passagiere sind an diesem Tag mit an Bord, als die Leinen losgemacht werden. Ein Gl\u00fccksfall, denn es k\u00f6nnten sich auch bis zu 150 auf dem knapp 80 Meter langen Schiff dr\u00e4ngen.<br \/>Schlie\u00dfen<br \/>Nordlicht in Finnisch-Lappland \u2013 Visit Finland<br \/>Beim Ablegen setzen die Schiffsschrauben die Eisschollen im kleinen Hafenbecken in Bewegung. Kurz darauf gleitet der Polar Explorer unter dumpfem Klackern entlang der Fahrrinne, die er tags zuvor freiger\u00e4umt hat und die jetzt schon wieder eine Schicht \u00fcberzieht. \u201eDer Bug ist verst\u00e4rkt und kann Eis einer Dicke von \u00fcber einem Meter brechen\u201c, erl\u00e4utert Yarden Keynan. \u201eIn der Fahrrinne ist es jetzt vielleicht wieder zehn oder 20 Zentimeter dick. Gleich aber werden wir querfeldein fahren.\u201c<br \/>Im Winter nimmt der Polar Explorer Touristen mit, genauer: Er bricht das Eis nur noch f\u00fcr Touristen. Zuvor war er im offiziellen Einsatz, um f\u00fcr den Schiffsverkehr in der Bottnischen Bucht, dem oberen Ende des Bottnischen Meerbusens, die Fahrtwege freizuhalten. Doch heute sind die K\u00e4hne ausladender denn je, und auch ein 14 Meter breiter Eisbrecher gen\u00fcgt nicht mehr, um passierbare Schneisen zu schaffen. Noch zwei andere Eisbrecher sind in den Gew\u00e4ssern in gleicher Mission unterwegs: Der Vorreiter, die 75 Meter lange Sampo, verkehrt seit 1987 als Touristenattraktion, ab den Sechzigern war sie im Beh\u00f6rdenauftrag unterwegs gewesen. Starthafen ist Ajos in Finnland. Der 37 Meter lange Arctic Explorer wiederum legt in Lule\u00e5 in Schweden ab. Der am Axelsvik Port in B\u00e5tsk\u00e4rsn\u00e4s ablegende Polar Explorer aber ist der gr\u00f6\u00dfte und als touristisches Produkt auch der neueste.<br \/>Dass kein Handy und keine Kamera auf dem ruckelnden Stahlkoloss ins frostige Meer f\u00e4llt, als der endlich ins unber\u00fchrte Eis abbiegt, ist fast ein Wunder. Die Passagiere h\u00e4ngen wie Handt\u00fccher \u00fcber der Bugwand des Vorderdecks und beobachten, wie sich der gest\u00e4hlte Kerl mit vier Knoten nach vorn ackert. Krachend rei\u00dft die eisige Versiegelung der Ostsee ein ums andere Mal ein, ihr gelbes Brackwasser sp\u00fclt \u00fcber das Wei\u00df, knapp einen Meter dicke Schollen in der Gr\u00f6\u00dfe von Esstischen b\u00e4umen sich auf und schaukeln zur\u00fcck in die Waagerechte. Hinter sich l\u00e4sst der Eisbrecher ein Mosaik aus dickem Gelee.<br \/>Zu jedem Cruise geh\u00f6rt der Besuch in der Kommandozentrale bei Kapit\u00e4n Hermansson. \u201eWollt ihr mit auf die Br\u00fccke?\u201c, ruft Yarden. Kurze Zeit sp\u00e4ter stolpern 20 Leute in Winterkluft zwei steile Eisentreppen nach oben und ziehen nach ein paar Minuten mit Fotos von den Instrumenten, von Kenneth und seinem Ko-Kapit\u00e4n Thomas Wir\u00e9n und dem Ausblick auf die graue, sich im Eis verlierende Fahrrinne im Kasten wieder ab. Hermansson taut ein bisschen auf. \u201eIch setze mich niemals w\u00e4hrend der Arbeit\u201c, sagt der Kapit\u00e4n. W\u00e4hrend des Gespr\u00e4chs wendet er den Blick vom Eis nur kurz ab. Er sagt, er habe einen Blick f\u00fcr die Dicke des Eises, kein Instrument k\u00f6nne das messen. \u201eMan kann stecken bleiben, das ist die Gefahr\u201c, sagt Hermansson. \u201eUnd dann k\u00f6nnen sich Eisplatten \u00fcber das Schiff schieben.\u201c Eine andere Gefahr sei, dass das sich immer bewegende Eis das Schiff in Untiefen schiebe. Passiert sei ihm so etwas nur ein Mal \u2013 vor langer Zeit.<br \/>Hermansson war als Kapit\u00e4n auf den Weltmeeren unterwegs, zuletzt im Bottnischen Meerbusen im Beh\u00f6rdenauftrag, verantwortlich f\u00fcr einen Eisbrecher. \u201eDas habe ich jahrelang gemacht.\u201c Dass er jetzt Touristen durch die krachende K\u00e4lte navigiert, ist f\u00fcr ihn eine willkommene Wendung zum Ende seiner Laufbahn. Denn er wohnt nur ein paar Kilometer entfernt in einem K\u00fcstenort und muss nicht mehr mitten in der Nacht aufstehen, um die Rinnen f\u00fcr die im Morgengrauen ablegenden Handelsschiffe zu brechen. Jetzt kann er abends in sein eigenes Bett gehen. \u201eIch bin zu Hause angekommen.\u201c<br \/>Die G\u00e4ste, viele von ihnen aus ostasiatischen L\u00e4ndern, f\u00fchlen sich dagegen in einer ganz anderen Welt. \u201eDas, was wir hier erleben, ist unglaublich\u201c, sagt Tan Yi-Roe. Die \u00c4rztin f\u00fcr traditionelle chinesische Medizin aus Singapur, wo niemals Schnee f\u00e4llt, ist mit ihrer Mutter, Lin Mango, auf einer zw\u00f6lft\u00e4gigen Skandinavien-Rundreise. \u201eIch habe vorher vom Sampo-Eisbrecher gelesen, am Hoteldesk haben wir dann aber die Tour hier gebucht.\u201c Das hat sie pro Kopf \u00fcber 300 Euro gekostet, gegen\u00fcber dem teureren Cruise auf der Sampo ist das aber schon fast ein Kampfpreis. Daf\u00fcr bietet der Polar Explorer kein Bordrestaurant wie die Sampo, sondern nur eine Caf\u00e9teria mit Automatenkaffee. W\u00e4hrend Sampo-Cruises mit Hunde-, Rentier- oder Motorschlittentouren auf dem Meereis kombiniert werden k\u00f6nnen oder auch nachts stattfinden, ist das Angebot des Polar Explorer noch ausbauf\u00e4hig. \u201eAber auch wir wollen bald zu Aurora-Borealis-Cruises ablegen\u201c, sagt Yarden. Das Nordlicht ist die Attraktion f\u00fcr viele Fernreisende. \u201eVor allem deswegen sind wir hier\u201c, sagt Yi-Roe.<br \/>Der programmatische H\u00f6hepunkt der Minikreuzfahrt durch die Bottnische Bucht naht. Kapit\u00e4n Hermansson eilt zur hinteren Fensterfront und konzentriert sich voll auf das Becken, das die Schiffsschrauben gerade von Eisschollen freiwirbeln. Er gibt seinem Kollegen Wir\u00e9n ein Handzeichen, und die Maschinen verstummen. Jetzt sitzt der Eisbrecher fest. Drau\u00dfen in der K\u00e4lte bedient ein Mann in neonorangefarbener Weste auf einem Sims ein paar Hebel am Kran, und schon setzt die Gangway auf dem Eis auf.<br \/>Wie zuvor in die andere Richtung k\u00f6nnen es die Leute gar nicht abwarten, das gefrorene Meer zu betreten. Als h\u00e4tte ihnen jemand ein St\u00fcck Kindheit zur\u00fcckgegeben, rennen auch die Erwachsenen auf der kalten Kruste hin und her, jauchzen, ziehen ihre Kinder in Plastikschalen im Kreis, sie k\u00f6nnten in einem Stundenmarsch auch bis ans kaum auszumachende Ufer wandern. W\u00e4hrenddessen schiebt ein Crewmitglied mit der Schneeschaufel einen Pfad zum Becken hinter dem Schiff frei. Schon neben dem Schiff mit dem weit \u00fcber zehn Meter aufragenden Bug zu stehen birgt einen gewissen Grusel. Aber es wird nicht besser, wenn man sich entfernt. Die F\u00fc\u00dfe brechen in die vereiste Schneedecke ein, unter der die Eisdecke erst beginnt. Da helfen auch keine Versicherungen, das Eis sei einen Meter dick, und schon ab 20 Zentimetern k\u00f6nnten Autos darauf fahren.<br \/>Dann wanken in schlecht sitzenden \u00dcberlebensanz\u00fcgen aus dickem Neopren die ersten Badeg\u00e4ste die Landungsbr\u00fccke hinunter. Steif und schwerf\u00e4llig wie die Teletubbies aus der Neunziger-TV-Kindersendung posieren sie f\u00fcrs Foto, bevor sie zum Eisloch am Heck weitereiern. \u201eDas Wasser hat vielleicht ein Grad\u201c, sagt ein Crewmitglied. Tats\u00e4chlich isoliert die Gummih\u00fclle den K\u00f6rper derart gut, dass man selbst nach einer halben Stunde im Eiswasser nicht zu frieren beginnt \u2013 das Paddeln mit den Armen bringt sogar ein bisschen W\u00e4rme. Auch Kinder ab einem Alter von sieben Jahren oder einer K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe von 1,25 Metern d\u00fcrfen polarm\u00e4\u00dfig planschen. Wer aber auf die Frage \u201eKannst du schwimmen?\u201c mit Nein antwortet, muss an eine Hundeleine.<br \/>Im \u00dcberlebensanzug unterzutauchen ist schier unm\u00f6glich. \u201eWie ein Wasserbett\u201c, staunt das eine oder andere Teletubbie sp\u00e4ter. Wagt man die Erfrischung und gleitet \u00fcber die Eiskante ins Wasser, zieht sich der Anzug fest um den K\u00f6rper. Auf dem R\u00fccken paddeln einige bis zu den Schollen, die das Schiff gebrochen hat, und bringen sie in Bewegung. Wie Eisw\u00fcrfel in einem Longdrinkglas klirren sie aneinander \u2013 nur ein paar Oktaven tiefer. Der Himmel ist diesig. So muss wohl das Nichts aussehen. W\u00e4re nicht alles so skurril \u2013 fast k\u00f6nnte man entspannen.<br \/>Dann hei\u00dft es r\u00fcckw\u00e4rts mit den Schultern am Einstieg wieder anlegen. So muss man das machen, damit ein Crewmember einen von hinten am Neopren packen und wie eine Wasserleiche aus der Ostsee fischen kann. So weit ist es noch nicht. Nur: Allein w\u00fcrde man niemals \u00fcber die rutschige Kante nach oben kommen.<br \/>Der kleinen Mutprobe hat sich auch Kurt Brannmark gestellt, ein Lehrer aus dem nahen Dorf Kalix. Aber was hei\u00dft schon Mutprobe. \u201eIm Eiswasser war ich schon vorher baden, allerdings ohne \u00dcberlebensanzug\u201c, erz\u00e4hlt er und zeigt seine Z\u00e4hne. Auf dem Polar Explorer sind l\u00e4ngst die Scheinwerfer angegangen, als Kapit\u00e4n Hermansson nach vielleicht 20 Kilometern Cruise durchs Eis unter Aufheulen der beiden Dieselaggregete im Maschinenraum wieder an den Anleger man\u00f6vriert.<br \/>Es ist schleichend dunkel geworden. F\u00fcr den Nachhauseweg steigt Brannmark auf sein Schneemobil, das am Hafen parkt, und rattert davon. Irgendwie beneidenswert. Der Rest steigt wieder in den Van.<br \/>Compliance-Hinweis: Die Reise wurde von Visit Rovaniemi und Visit Finland unterst\u00fctzt.<br \/>(&#171;Die Presse&#187;, Print-Ausgabe, 5.1.2018)<\/p>\n<p><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/diepresse.com\/home\/leben\/reise\/5350458\/Lappland_An-Bord-eines-Eisbrechers?from=rss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/diepresse.com\/home\/leben\/reise\/5350458\/Lappland_An-Bord-eines-Eisbrechers?from=rss<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im k\u00e4lteklirrenden Norden Finnlands gehen Passagiere nicht nur an Bord eines Eisbrechers. Um den Nervenkitzel zu steigern, werden sie auch noch ins gefrierende Wasser geschickt. Das Schiff f\u00e4ngt bedrohlich an zu vibrieren. Hinauf, hinunter, rechts, links. Kenneth Hermansson eilt zum Fenster und beobachtet das endlose Wei\u00df, durch das sich der Polar Explorer mit seinen fast [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":829807,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/829808"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=829808"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/829808\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":829809,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/829808\/revisions\/829809"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media\/829807"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=829808"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=829808"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=829808"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}