<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":836736,"date":"2018-01-14T23:48:00","date_gmt":"2018-01-14T21:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=836736"},"modified":"2018-01-15T00:03:10","modified_gmt":"2018-01-14T22:03:10","slug":"schau-mal-wer-da-piept","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/01\/schau-mal-wer-da-piept\/","title":{"rendered":"Schau mal, wer da piept"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der Landesbund f\u00fcr Vogelschutz startet ein neues Projekt, bei dem Vogelfutterstationen bei Pflegeeinrichtungen aufgestellt werden sollen. Dass dies eine gute Idee ist, kann man im Glonner Marienheim sehen<\/b><br \/>\nDer Landesbund f\u00fcr Vogelschutz startet ein neues Projekt, bei dem Vogelfutterstationen bei Pflegeeinrichtungen aufgestellt werden sollen. Dass dies eine gute Idee ist, kann man im Glonner Marienheim sehen<br \/>&#8212; Die Pausb\u00e4ckchen leuchten orange, sie wirken fast neonfarben &#8212; ebenso wie die r\u00f6tlichen Schn\u00e4bel. Den Namen haben sie wohl durch die Schwanzfedern: schwarz und wei\u00df gestreift, wie ein Zebra. Die aufgeweckt wirkenden Gestalten haben jedoch ansonsten nicht viel von ihren Namensgebern. Es handelt es sich bei ihnen um drei leise piepsend umherh\u00fcpfende Zebrafinken. Ihr Vogelk\u00e4fig steht in Glonn, im Caritas Alten- und Pflegeheim Marienheim. &#171;Die Bewohner bleiben gerne vor den K\u00e4figen stehen und schauen sich die V\u00f6gel an&#187;, sagt Heimleiter Hubert Radan. Er selbst ist seit vier Jahren f\u00fcr das Marienheim zust\u00e4ndig und erlebte in dieser Zeit viele Projekte und Initiativen, um die Bewohner mithilfe tierischer Begleiter zu unterst\u00fctzen.<br \/>Dass V\u00f6gel das Wohlbefinden gerade \u00e4lterer Menschen unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, der \u00dcberzeugung ist man auch beim Landesbund f\u00fcr Vogelschutz (LBV). Mit dem Projekt &#171;Alle V\u00f6gel sind schon da&#187; sollen vermehrt auf den Grundst\u00fccken von vollstation\u00e4ren Pflegeeinrichtungen im Au\u00dfenbereich Vogelfutterstationen aufgebaut werden. Das Ziel ist es, den Bewohnern die Beobachtung von V\u00f6geln zu erm\u00f6glichen &#8212; sowohl von ihren Zimmern aus, als auch von drau\u00dfen. &#171;Der LBV macht schon sehr lange Umweltbildung, aber bisher vor allem an Schulen. Wir haben auch einen eigenen Kindergarten&#187;, sagt die Projektkoordinatorin Kathrin Lichtenauer.<br \/>Nun wolle man sich an die neue Zielgruppe der Senioren wenden, welche davon stark profitieren k\u00f6nne. Es sollen dadurch unter anderem auch nicht mobile Menschen angesprochen werden, die durch das Vogelbeobachtungs-Projekt von ihrem Zimmer aus mehr Anteil an der Umwelt haben k\u00f6nnen. Somit k\u00f6nne die psychosoziale, kognitive und k\u00f6rperliche Gesundheit verbessert werden. &#171;Die ersten Gespr\u00e4che erfolgten schon, es ist aber noch nichts aufgebaut&#187;, sagt Lichtenauer. Die ersten beiden Futterstationen sollen in K\u00fcrze stehen. Es gibt jedoch eine grundlegende Neuerung: eine wissenschaftliche Begleitung des Projekts. Diese wird die Katholische Universit\u00e4t Eichst\u00e4tt-Ingolstadt in Form einer Fragebogen-Studie \u00fcbernehmen.<br \/>Die Resonanz auf Seite der interessierten Pflegeeinrichtungen sei gro\u00df, &#171;schon nach zwei Tagen haben wir die erste R\u00fcckmeldung erhalten&#187;. Die Kosten f\u00fcr die Futterstellen w\u00fcrden vollst\u00e4ndig von den Pflegekassen \u00fcbernommen &#8212; schlie\u00dflich hat das Projekt Pr\u00e4ventionscharakter. Demnach ist die Teilnahme f\u00fcr die vollstation\u00e4ren Pflegeeinrichtungen kostenlos. Nur m\u00fcsse &#8212; selbstverst\u00e4ndlich &#8212; die Bereitschaft da sein, sich um die Vogelfutterstationen zu k\u00fcmmern. Mitgeliefert werden zehn Kilo Futter, wenn dieses nach zwei Monaten ausgeht, sollte es von den Einrichtungen selber nachgekauft werden.<br \/>Im Glonner Marienheim ist man da schon einige Schritte weiter. Neben den Zebrafinken, Nymphen- und Wellensittichen die den Bewohnern im Haus Gesellschaft leisten, wurden vor dem Haus vier gro\u00dfe, h\u00f6lzerne Futterstellen f\u00fcr V\u00f6gel aufgestellt. Genau wie ein Insektenhotel. Dieses wurde vor einigen Jahren im Rahmen eines Projektes der Freien Schule Glonntal gebaut. Pflegedienstleiterin Susanne Mahn erinnert sich: &#171;Die Kinder haben mit Werkzeugen drau\u00dfen gearbeitet und die Senioren haben zugeschaut, da war was los&#187;. Derzeit ist au\u00dferdem noch ein anderes Vorhaben in Arbeit. Es sollen im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr H\u00fchner ausgeliehen werden. Genauer gesagt drei H\u00fchner, die in einem Gatter im Garten des Heims von Fr\u00fchling bis Herbst residieren und von den Bewohnern beobachtet werden k\u00f6nnen. Mit Anbruch des n\u00e4chsten Winters sollen diese dann aber wieder an den Bauernhof zur\u00fcckgegeben werden. So lange sie im Marienheim sind, werden die H\u00fchner wohl vom Personal gepflegt, genau wie jetzt schon die V\u00f6gel oder auch die Fische im Aquarium. &#171;Das ist sehr zeitaufwendig und viel Arbeit&#187;, sagt Radan. Zwar sei das Personal eigentlich schon mit der Pflege der Menschen ziemlich ausgelastet, doch die Freude der Bewohner an den Tieren sei gro\u00df.<br \/>So gro\u00df, dass einige auch selber Kontakt zu ihren gefiederten Nachbarn aufnehmen: Derzeit haben 30 der 160 Bewohner des Seniorenheims auf ihren Balkonen eigene Vogelfutterstellen &#8212; kleine H\u00e4uschen in unterschiedlichsten Variationen und Farben, die proppenvoll mit K\u00f6rnern sind. Um die Vogelh\u00e4uschen auf den Balkonen k\u00fcmmern sich die Heimbewohner selber, eine lohnende Aufgabe, wie eine begeisterte Heimbewohnerin erz\u00e4hlt: &#171;Das ist sch\u00f6n zum Anschauen, wenn die V\u00f6gel am Balkon fressen und ein bisschen raufen. Bei mir kommt immer einer mit einem gelben Bauch und wei\u00dfem Kopf oder auch manchmal eine Elster.&#187; Die M\u00f6glichkeit zur Vogelbeobachtung scheint aber nicht nur eine sch\u00f6ne Besch\u00e4ftigung zu sein, sondern auch die Interaktion mit anderen f\u00f6rdern. Die Bewohner tauschen sich lebhaft \u00fcber die Vogelarten aus, die bei ihnen am Balkon zu Besuch kommen &#8212; und versuchen herauszufinden, um welchen mysteri\u00f6sen Vogel es sich bei jenem mit dem gelben Bauch handeln k\u00f6nnte.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 1.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/ebersberg\/umwelt-schau-mal-wer-da-piept-1.3824430?source=rss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/ebersberg\/umwelt-schau-mal-wer-da-piept-1.3824430?source=rss<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Landesbund f\u00fcr Vogelschutz startet ein neues Projekt, bei dem Vogelfutterstationen bei Pflegeeinrichtungen aufgestellt werden sollen. 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