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„Falsch angewendet“: Forscher kritisiert beliebten Millennial-Erziehungsstil scharf

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Dauerbespaßung statt Langeweile: Für Kinder muss immer Unterhaltung geboten sein. Zumindest glauben das viele Eltern. Ein Experte weiß, warum das so ist.
Stand: 23.01.2026, 19:16 Uhr
Von: Andreas Apetz
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Dauerbespaßung statt Langeweile: Für Kinder muss immer Unterhaltung geboten sein. Zumindest glauben das viele Eltern. Ein Experte weiß, warum das so ist.
Frankfurt – „Mir ist langweilig.“ Drei Worte, die bei vielen Eltern zu Aktionismus führen. Statt den Satz einfach stehen zu lassen, wird sofort nach einer Beschäftigung gesucht. Ob Bilderbuch, Spielzeug oder am Ende doch das Tablet: Langeweile gilt als Zustand, den es zu bekämpfen gilt. Doch genau hier liegt ein typischer Fehler der Millennial-Generation. Ein Experte erklärt, warum das so ist.
„Millennial-Eltern setzen sich oft selbst unter Druck, ihr Kind maximal zu bespaßen“, sagt Rüdiger Maas, Generationenforscher, gegenüber der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media. Langeweile sei infolgedessen verpönt. Warum? Maas zufolge geben sich Millennial-Eltern häufig selbst die Schuld daran, dass ihrem Kind langweilig ist. Das führe dazu, dass sie sich ständig um Unterhaltung für ihr Kind sorgen. „In der Folge kommt das Kind immer schneller zu den Eltern“, erklärt er.
Dazu komme, dass Millennials in ihrem durchgetakteten Alltag selbst verlernt hätten, sich zu langweilen.

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