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Angeschlagener Autozulieferer: ZF-Chef Miedreich kündigt weitere Unternehmensverkäufe an

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Nach der Samsung-Tochter Harman International: ZF-Chef plant weitere Verkäufe. Die Windkraftsparte könnte folgen. Der Konzern kämpft mit hoher Verschuldung.
Stand: 01.02.2026, 21:41 Uhr
Von: Lennart Niklas Johansson Schwenck
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Nach der Samsung-Tochter Harman International: ZF-Chef plant weitere Verkäufe. Die Windkraftsparte könnte folgen. Der Konzern kämpft mit hoher Verschuldung.
Friedrichshafen – Der Autozulieferer ZF steht vor weiteren Umstrukturierungen. Nachdem das Unternehmen erst vor wenigen Wochen den Verkauf seiner Fahrerassistenzsysteme-Sparte an die Samsung-Tochter Harman International für 1,5 Milliarden Euro bekannt gegeben hat, deutet Konzernchef Mathias Miedreich nun an, dass weitere Bereiche zur Disposition stehen könnten.
Im Interview mit dem Handelsblatt ließ Miedreich durchblicken, dass auch die Windkraftsparte des Konzerns verkauft werden könnte. „Wenn wir feststellen, dass es wieder so eine Win-win-win-Situation wie bei den Fahrerassistenzsystemen gibt, es also technisch, strategisch und finanziell passt, dann werden wir uns mit dem Thema beschäftigen“, so Miedreich. Das Unternehmen gliedere die Sparte bereits aus, um flexibler zu sein und strategische Optionen zu gewinnen.
Die Windkraftsparte stellt Getriebe für Windräder her und gehört zu den Bereichen, die nicht zum künftigen Kerngeschäft von ZF zählen. Der Konzern konzentriert sich laut Miedreich künftig auf Fahrwerktechnologie, elektrifizierte Getriebe, Nutzfahrzeug- und Industrietechnik sowie das After-Market-Geschäft. Der Grund für die Verkaufsstrategie liege in der angespannten Finanzsituation des Unternehmens.

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