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Elon Musk muss Tesla-Vorsitz aufgeben

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Tesla-Gründer Elon Musk vergleicht sich nun doch mit der Börsenaufsicht. Das kostet 40 Millionen Dollar und seinen Posten als Chairman. Dazu kommt ein Maulkorb.
Elon Musk muss als Vorsitzender des Verwaltungsrats der von ihm gegründete Firma Tesla Motors zurücktreten. Außerdem muss er aus seinem Privatvermögen 20 Millionen US-Dollar an die Börsenaufsicht SEC überweisen. Noch einmal so viel Geld kommt aus Teslas Kassen. Das geht aus gerichtlichen Vergleichen hervor, die SEC mit Musk beziehungsweise Tesla geschlossen hat.
Andernfalls hätte sich Musk nächstes Jahr wegen des Vorwurfes des Kapitalmarktbetrugs vor einem New Yorker Bundesbezirksgericht zivilrechtlich verantworten müssen ( SEC vs. Elon Musk, 1:18-cv-8865, US District Court Southern New York). Anlass waren Musks Tweets vom 7. August. Damals teilte er unter anderem mit, Tesla von der Börse nehmen zu wollen und die Finanzierung dafür bereits gesichert zu haben. Es wäre das teuerste Delisting der Geschichte gewesen.
Die Tweets führten zu einer kurzfristigen Kursrally der Tesla-Aktien. Tatsächlich war die Finanzierung aber nicht gesichert, und es wären noch zahlreiche weitere Hürden zu bewältigen gewesen. Musk musste seinen Plan inzwischen begraben.
Zudem hat die SEC am Samstag Tesla verklagt ( SEC vs. Tesla, 1:18-cv-08947, US District Court Southern NY), und gleichzeitig den entsprechenden Vergleich bei Gericht eingereicht. Der Vorwurf bezieht sich vereinfacht gesagt darauf, dass Tesla (potenzielle) Anleger dazu aufgerufen hatte, Musks Tweets zu lesen, den Manager dann aber ungezügelt twittern hat lassen. Rechtlich vorgeschriebene Veröffentlichungsprozedere-Kontrollen fehlten.

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