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Steinbach verlässt CDU: Ein Austritt, der sich abzeichnete

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NewsHubSie ging schon seit langem auf Distanz zur CDU – und griff die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel heftig an. Nun zieht Erika Steinbach die Konsequenzen und kündigt per Zeitungsinterview ihren Parteiaustritt an.
Der Parteiaustritt kommt nicht völlig überraschend. Denn dass Erika Steinbach nicht mehr glücklich war mit dem Kurs ihrer CDU – das war schon länger mehr als offensichtlich. Vor allem per Twitter hatte die 73-Jährige in den vergangenen Monaten immer wieder die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung angegriffen und dabei auch die Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel ins Visier genommen.
So twitterte sie im März 2016, versehen mit vielen Ausrufezeichen: “Seit September alles ohne Einverständnis des Bundestags. Wie in einer Diktatur. ” Gemeint war ganz offensichtlich die Entscheidung Merkels Anfang September 2015, Flüchtlinge aus Ungarn nach Deutschlands zu holen.
Auch mit einem Tweet zur angeblichen Überfremdung in Deutschland sorgte Steinbach für Aufsehen. Selbst den Tod von Ex-Kanzler Helmut Schmidt nahm sie zum Anlass, für ihre politischen Ziele in der Flüchtlingskrise zu werben und postete ein Bild mit diesem Zitat Schmidts: “Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag. “
“An der klaren Sprache mangelt’s bei mir in aller Regel nicht”, sagt Steinbach gerne über sich. Und klare Worte findet sie jetzt auch in ihrem Interview zum Austritt mit der “Welt am Sonntag”, in dem sie mit Merkel und ihrer Partei abrechnet.

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