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Im Achtelfinal-Hinspiel gegen Arsenal London kommt der FC Bayern erst in der zweiten Hälfte in Fahrt. Dann aber richtig. Thiago trifft zwei Mal. Sogar Thomas Müller darf ran.
Der FC Bayern hat sich eine ausgezeichnete Ausgangsposition für das Erreichen des Viertelfinals erarbeitet. Beim 5:1 im Achtelfinal-Hinspiel zeigte die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti die mit Abstand beste Leistung seit der Winterpause. Agierten die Münchner in der Bundesliga bis dato fahrig, spielten sie gegen die Londoner weitgehend konzentriert und mit sichtbarer Freude am Zweikampf. Da sie dazu auch noch den Ball sicher in ihren Reihen hielten und die Briten geschickt ausspielten, war das bayerische Spiel schön anzuschauen. Gekrönt wurde das harmonische Wirken von Wille und Technik vom frühen Führungstreffer durch Arjen Robben. Ein kurzer Antritt ließ Bewacher Francis Coquelin ratlos zurück. Dem folgenden Schuss aus 19 Metern in den Winkel konnte Torwart David Ospina nur hilflos hinterherspringen.
Weil die Bayern auch danach engagiert ihrer Arbeit nachgingen, schienen lediglich noch die Zeitpunkte weiterer Treffer offen. Der im Vergleich zum spät herausgeschossen 2:0-Sieg gegen Ingolstadt neu in die Mannschaft gerückte Thiago setzte seine Mitspieler immer wieder geschickt ein. Auf der rechten Seite durchbrachen Robben und Philipp Lahm immer wieder die Abwehrreihe Arsenals. Ein weiteres Tor resultierte aber nicht aus der Überlegenheit.
Dann wollte Robert Lewandowski die erste Ecke Arsenals klären und bewies, dass ein Stürmer im eigenen Strafraum mitunter gefährlicher ist als auf der anderen Seite des Spielfelds.

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