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“Wer macht denn so etwas? “, fragte sich halb Mannheim, als ein kleiner Pinguin aus dem Tierpark gestohlen wurde. Jetzt ist das Tier tot aufgefunden worden.
Es ist das traurige Ende einer schlimmes Tat: Am Rande eines Parkplatzes in Mannheim hat ein Passant den Pinguin entdeckt, der am vergangenen Samstag aus dem Luisenpark, dem Tierpark der Stadt, gestohlen worden war. Die Identität konnte anhand seiner Marke festgestellt werden. “Nummer 53”, das war sein Name, das war auch seine Nummer. Was außerdem feststeht: Das Tier ist tot.
Für die vielen Menschen, die sich von der Polizei zur Mithilfe in dem Fall aufgerufen gefühlt hatten, war das eine traurige Nachricht – für den Tierpark erst recht. „Einen schlimmeren Ausgang hätte der Vorfall um unseren verschwundenen Pinguin nicht nehmen können”, sagt Parkdirektor Joachim Költzsch. „Wir alle, vor allem unsere Tierpfleger, die sich tagtäglich um das Tier gekümmert haben, sind erschüttert. Erschüttert über den Tod, aber auch erschüttert über so wenig Achtung im Umgang mit Lebewesen. ”
Wer den Humboldt-Pinguin gestohlen hat und warum, ist bisher unklar. Der Kadaver des Pinguins wird jetzt untersucht, es wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Ob aber die Frage, die sich fast jeder nach der Meldung stellte – “wer macht denn so etwas? ” je geklärt ist, ist fraglich.

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