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Teheran (dpa) – Bei der Präsidentenwahl im Iran zeichnet sich eine große Beteiligung ab. Vor vielen Wahllokalen in Teheran bildeten sich laut Augenzeugen lange
Teheran (dpa) – Bei der Präsidentenwahl im Iran zeichnet sich eine große Beteiligung ab. Vor vielen Wahllokalen in Teheran bildeten sich laut Augenzeugen lange Schlangen. Medienangaben zufolge gab es auch in den Provinzen eine lebhafte Beteiligung.
Mehr als 56 Millionen Iraner sind aufgerufen zu bestimmen, ob sie dem moderaten Präsidenten Hassan Ruhani eine zweite Amtszeit gewähren oder einen politischen Wechsel wollen. Hauptrivale ist Ebrahim Raeissi, der Spitzenkandidat des erzkonservativen Klerus. Die beiden anderen Kandidaten gelten als chancenlos. Die Wahl wird auch als Referendum gesehen: Ruhanis Politik der Öffnung steht gegen Raeissis Abschottungspolitik.

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