Eine falsche Raketenwarnung hatte die Menschen auf Hawaii vor gut zwei Wochen in Angst versetzt. Jetzt wurde bekannt: Der Mitarbeiter, der den Fehlalarm auslöste, glaubte wirklich an einen Angriff.
Eine falsche Raketenwarnung hatte die Menschen auf Hawaii vor gut zwei Wochen in Angst versetzt. Jetzt wurde bekannt: Der Mitarbeiter, der den Fehlalarm auslöste, glaubte wirklich an einen Angriff.
« Bedrohung durch ballistische Rakete Richtung Hawaii. Sofort Schutzraum aufsuchen. Dies ist keine Übung » – die Bürger von Hawaii waren am 13. Januar diesen Jahres von diesem falschen Raketenalarm aufgeschreckt worden. Die Katastrophenschutzbehörde EMA sendete die Warnung rund zehn Minuten später via Twitter. Auch im laufenden Fernsehprogramm wurde die Warnung eingeblendet. Unter Bewohnern der Inselgruppe und in sozialen Medien gab es panische Reaktionen.
Es war eine Kombination aus menschlichem Versagen und mangelhaften Kontrollmaßnahmen, die zur bewussten Auslösung des Alarmsystems geführt hatte. Laut « Washington Post » geht aus dem Untersuchungsbericht der für Kommunikationswege zuständigen US-Bundesbehörde FCC hervor, dass der Mitarbeiter, der den Alarm losschickte, wirklich an einen unmittelbar bevorstehenden Angriff glaubte.
Nach Schilderungen der Zeitung hatte sich an jenem Tag ein Aufseher von Nachtschicht-Mitarbeitern in der hawaiischen Katastrophenbehörde EMA spontan zu einem Alarmtest entschlossen, der den gerade eintreffenden Tagesschichtarbeitern galt.
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Deutschland — in German Falscher Raketenalarm Hawaii: Mitarbeiter glaubte wirklich an Angriff