Der Bundestagspräsident beschreibt den Aslystreit zwischen CDU und CSU als dramatisch. Er warnt: “Wenn CDU und CSU sich trennen würden, hätte das schwerwiegende Folgen.”
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat angesichts des beigelegten Asylstreits die Union zur Einheit aufgerufen. “Wenn CDU und CSU sich trennen würden, hätte das schwerwiegende Folgen, nicht nur für die Union, sondern für die Stabilität dieser Republik”, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Gruppe. Die Fraktionsgemeinschaft sei in Gefahr gewesen. “Der Konflikt war dramatisch. Wir haben alle in den Abgrund geschaut.”
Der Asylstreit zwischen CDU und CSU habe das Ansehen von Politik “nicht vermehrt”, sagte Schäuble. Zudem kritisierte der frühere Innenminister indirekt den jetzigen Amtsinhaber Horst Seehofer ( CSU) für dessen Vorgehen. “Wenn in einer solch heftigen Kontroverse ein Mitglied der Bundesregierung exakt das Gegenteil von dem tut, was die Bundeskanzlerin vertritt, dann kann sie aus der Würde des Amtes heraus nicht anders handeln, als das Kabinettsmitglied zu entlassen”, sagte der Bundestagspräsident.

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