Im Fall um die Veröffentlichung von Ermittlungsakten in der Affäre um den US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein prüfen die österreichischen Behörden nun Informationen zu einem mutmaßlich gefälschten österreichischen Pass.
Veröffentlicht: 28. Dezember 2025 15:00 Uhr
Im Fall um die Veröffentlichung von Ermittlungsakten in der Affäre um den US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein prüfen die österreichischen Behörden nun Informationen zu einem mutmaßlich gefälschten österreichischen Pass.
Österreichs Behörden ermitteln im Fall des mutmaßlich gefälschten Pass von Jeffrey Epstein. « Da der Verdacht eines strafrechtlich relevanten Sachverhalts vorliegt, wurde dies umgehend an die zuständige Stelle zur Prüfung übermittelt », bestätigte das Innenministerium einen Bericht des « Standard » (Online-Ausgabe) am Sonntag auf APA-Anfrage. Wie « Der Standard » und das « Wall Street Journal » berichtet hatten, war der Pass bei einer Razzia im Jahr 2019 in Jeffrey Epsteins New Yorker Wohnung gefunden worden. Fotos des Reisedokuments, die vom US-Justizministerium veröffentlicht wurden, zeigen demnach einen im Mai 1982 von der Bundespolizeidirektion Wien ausgestellten Pass mit Epsteins Foto, aber mit dem Namen eines mutmaßlichen Immobilienhändlers mit Wohnort in Saudi-Arabien.