Eine mutmaßliche Spionin soll dem russischen Geheimdienst Informationen zum Ukraine-Krieg geliefert haben. Angeblich soll sie dabei engen Kontakt zur russischen Botschaft in Berlin pflegen. Die Regierung zieht Konsequenzen und sendet ein deutliches Signal an Moskau.
Eine mutmaßliche Spionin soll dem russischen Geheimdienst Informationen zum Ukraine-Krieg geliefert haben. Angeblich soll sie dabei engen Kontakt zur russischen Botschaft in Berlin pflegen. Die Regierung zieht Konsequenzen und sendet ein deutliches Signal an Moskau.
Deutschland weist im Zusammenhang mit der Festnahme einer mutmaßlichen Spionin für Russland einen Mitarbeiter der russischen Botschaft in Berlin aus. Das teilte Außenminister Johann Wadephul am Rande eines Besuches in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba mit. Das Auswärtige Amt habe die betreffende Person mit sofortiger Wirkung zur « Persona non grata » (deutsch: Unerwünschte Person) erklärt. Außerdem habe das Ministerium den russischen Botschafter einbestellt und ihm mitgeteilt, dass der Verdächtige « im Auftrag von Russland spioniert hat. »
Nach Informationen des « Spiegel » handelt es sich bei dem Ausgewiesenen um den Führungsoffizier der mutmaßlichen Spionin Ilona W., den stellvertretenden Militärattaché der Botschaft. Die Frau soll ihre gesammelten Informationen zum Ukraine-Krieg an ihn weitergegeben haben. « Spionage in Deutschland toleriert die Bundesregierung nicht – erst recht nicht unter dem Deckmantel des Diplomatenstatus », teilte das Auswärtige Amt mit.
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Deutschland — in German Bundesregierung weist russischen Militärattaché wegen Spionageverdachts aus