Die Bestände an Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Benzylpenicillin-Benzathin sind fast aufgebraucht. Deshalb sind befristete Abweichungen von Zulassungsvorgaben erlaubt.
Das Bundesgesundheitsministerium reagiert auf einen drohenden Engpass beim Nachschub bestimmter Antibiotika. Es gab im Bundesanzeiger einen Versorgungsmangel bei Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Benzylpenicillin-Benzathin bekannt, die mit Spritzen verabreicht werden. Eine solche offizielle Feststellung erlaubt befristete Abweichungen von Zulassungsvorgaben, um ein leichteres Ausweichen auf importierte Produkte zu ermöglichen.
Hintergrund sind aktuelle Informationen, dass die noch vorhandenen Bestände in absehbarer Zeit vollständig aufgebraucht sein werden, wie eine Sprecherin des Ministeriums auf Anfrage erläuterte.