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Grönland-Konflikt: Kampfansage oder Schattenboxen — Wie reagiert EU auf Trump?

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Seit einem Jahr hält Donald Trump die Welt als Präsident in Atem. Im schweizerischen Davos haben die Europäer nun die Chance, ihm zuvorzukommen — aber nutzen sie sie?
© Markus Schreiber/AP/dpa
Seit einem Jahr hält Donald Trump die Welt als Präsident in Atem. Im schweizerischen Davos haben die Europäer nun die Chance, ihm zuvorzukommen — aber nutzen sie sie?
Stand: heute, 16:49 Uhr
Wenn das eine Kampfansage sein sollte, dann war es eine sehr verhaltene: „Verschwenden wir keine Zeit mit verrückten Ideen“, ruft Frankreichs Präsident Emmanuel Macron von der Bühne des Weltwirtschaftsforums. „Es ist nicht die Zeit für neuen Imperialismus oder neuen Kolonialismus.“ Wen er damit meint, ist klar — auch wenn der Franzose Donald Trump nicht ein einziges Mal beim Namen nennt.
Heute ist der US-Präsident genau ein Jahr im Amt, morgen will er in Davos sprechen — eine Rede, auf die die ganze Welt blickt: Trump spricht dieser Tage offen über eine Annexion Grönlands, droht Verbündeten mit Zöllen und will einen umstrittenen „Friedensrat“ verwirklichen.
Das Weltwirtschaftsforum wird zum Krisengipfel — und aus Sicht der Europäer hätte man das Treffen in den Schweizer Bergen kaum besser choreographieren können. Heute hatten die von Trump in die Enge getriebenen Europäer die Chance, vorzulegen. Erst EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, dann Macron selbst. Er war zuletzt als schärfster Kritiker des US-Präsidenten aufgetreten. Auf Trump antworten kann dann einen Tag später Bundeskanzler Friedrich Merz. Die Europäer könnten — Einigkeit vorausgesetzt — Trump quasi in die Zange nehmen.

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