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„Im Wesentlichen Robert Habeck“ – Wirtschaftsministerin Reiche im Kreuzfeuer

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Bundeswirtschaftsministerin Reiche korrigiert die Wirtschaftsprognose nach unten. Die Opposition kritisiert den Mangel an Lösungsanätzen. Eine Analyse.
Stand: 28.01.2026, 18:06 Uhr
Von: Lisa Gilz
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Ministerin Reiche korrigiert die Wirtschaftsprognose nach unten. Die Opposition vermisst Lösungen für Deutschlands Wirtschaftsprobleme. Eine Analyse.
Berlin – Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat am Mittwochnachmittag den Jahreswirtschaftsbericht vorgestellt – und allzu optimistisch fällt er nicht aus. „Wir erwarten ein Wachstum von einem Prozent“, sagt die Ministerin mit Blick auf 2026. Für 2027 gehe man aktuell von 1,3 Prozent aus. Noch im Herbst lag die Prognose bei 1,3 Prozent für dieses Jahr und 1,4 Prozent für 2027. Die Impulse durch politische und wirtschaftliche Reformen schlügen sich nicht so schnell nieder wie erwartet, räumte Reiche ein.
Reiche hob die steigende Industrieproduktion sowie Wachstumsimpulse hervor, die aus der Binnenwirtschaft zu erwarten seien. „Die Effektivlöhne dürften zudem mit 3,5 Prozent deutlicher steigen als die Inflation. Wir sehen hier eine stabile Entwicklung.“ Vom neuen Mindestlohn dürften, so die Wirtschaftsministerin, vor allem die unteren Einkommensschichten profitieren. Und: „Der Bericht der Sozialstaatskommission setzt positive Impulse für den Arbeitsmarkt. Die enthaltenen Empfehlungen sind ermutigend.“
Schwierig blieben die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Zum einen aufgrund der US-Zölle. „Im Kfz-Bereich verzeichnen wir beim Export hier ein Minus von über 17 Prozent“, sagt Reiche. Weitere Zoll-Androhungen, wie sie Donald Trump vergangene Woche ausgesprochen hatte, sorgten für Unsicherheit am Markt.

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