US-Präsident Donald Trump hatte behauptet, hunderte Hinrichtungen verhindert zu haben. Die Justiz in der Islamischen Republik weist dies als „völlig falsch“ zurück. Unterdessen bewegt sich eine US-Flotte in Richtung der Islamischen Republik – und auch Öl-Sanktionen sind auf dem Weg.
US-Präsident Donald Trump hatte behauptet, hunderte Hinrichtungen verhindert zu haben. Die Justiz in der Islamischen Republik weist dies als „völlig falsch“ zurück. Unterdessen bewegt sich eine US-Flotte in Richtung der Islamischen Republik – und auch Öl-Sanktionen sind auf dem Weg.
Die USA wollen mit neuen Sanktionen die iranische Führung nach dem brutalen Vorgehen gegen Protestierende unter Druck setzen. Im Fokus stehen neun Schiffe und deren Eigentümer und mehrere Managementfirmen, die iranisches Öl und Erdölprodukte im Wert von Hunderten Millionen US-Dollar transportierten, wie das US-Finanzministerium mitteilte.
Die Vereinigten Staaten gehen davon aus, dass damit Terror finanziert werde. Sie wollen mit den Sanktionen Ölverkäufe verhindern und die Führung Irans finanziell schwächen. Mit dem Schritt kritisieren die USA die Abschaltung des Internets im Iran, da damit Übergriffe verschleiert werden. Seit mehr als zwei Wochen ist die Bevölkerung im Iran weitgehend vom Internet abgeschnitten.
Zuvor hatte die iranische Justiz Äußerungen von US-Präsident Donald Trump dementiert, wonach die Exekution von 800 Demonstranten gestoppt worden sei. „Diese Behauptung ist völlig falsch. Weder existiert eine solche Zahl noch hat die Justiz eine derartige Entscheidung getroffen“, zitierte der staatliche Rundfunk den Generalstaatsanwalt Mohammed Mowahedi-Asad.
US-Präsident Donald Trump hatte vor einer Woche gesagt, ein Militärangriff auf die Führung der Islamischen Republik sei ausgeblieben, weil die Behörden die Hinrichtung von 800 Menschen abgesagt hätten. Während der Protestwelle gegen die autoritäre Regierung hatte er den Demonstranten wiederholt seine Unterstützung zugesichert und rote Linien für die Führung in Teheran gezogen – bisher ohne Konsequenzen.
Unterdessen steigt wieder die Sorge vor einem Krieg: Trump teilte am Donnerstag mit, eine „riesige Flotte“ sei auf dem Weg in die Gewässer nahe dem Iran.
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